Fay Claassen - Luck Child

Fay Claassen - Luck Child

Fay Claassen
Luck Child

Erscheinungstermin: 10.02.2017
Label: Challenge Records, 2017

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Es erscheint, als die natürlichste Sache der Welt, wenn die niederländische Sängerin Fay Claassen mit ihrer berührenden Stimme Standards, Eigenkompositionen oder Popsongs zum Leben erweckt, wenn phänomenale Improvisation und perfekte Intonation wie ein Kinderspiel daher kommen und sich mit emotionaler Tiefe und einer großen Portion musikalischer Erfahrung vereinen.

Mit ihrem unverkennbaren Timbre gehört sie zu den großen (Frauen)stimmen des europäischen Jazz, kann sich zig Auszeichnungen rühmen, darunter eine Goldene Schallplatte und den Preis der deutschen Schallplattenkritik. Die Liste der Musiker, mit denen sie seit den 90er Jahren zusammen arbeitet, liest sich wie das »Who is Who« des Jazz: Toots Thielemans, Mike Stern, Vince Mendoza, Paquito D'Rivera, The Metropole Orchestra, James Carter, Tom Harrell, die mehrmals Grammy-ausgezeichnete WDR Big Band, Bob Brookmeyer und viele andere mehr.

»Luck Child« ist wohl das emotionalste Album der niederländischen Künstlerin, ein Album mit dem sich Fay Claassen einen lang gehegten Herzenswunsch erfüllt hat. Allein mit Piano, Gitarre und Kontrabass (der Grazer Jazz-Piano Professor Olaf Polziehn, der Gitarrist des legendären niederländischen »Metropole Orchestra« Peter Tiehuis und der NDR Big Band Bassist Ingmar Heller) öffnet Fay Claassen die reichhaltige Schatzkiste ihrer ganz persönlichen »Heart-Songs«.

Da kommen Songs zum Vorschein wie Paul McCartney's »Blackbird«, Paul Simon's »One Trick Pony«, aber auch Duke Ellington's »In A Sentimental Mood«, Fred Hersch's »Song Of Life« und Ennio Morricone's »Cinema Paradiso«. Selbst der amerikanische Traditional »Oh Shenandoah« entfaltet sich ganz selbstverständlich wie zu Fay's eigenem Song. Ihr ungezwungener Umgang mit den Songs, ihre musikalische Neugierde und Abenteuerlust vereint Jazz mit Pop mit Filmmusik, Great American Songbook und Eigenkompositionen zu einem unverkennbar eigenständigen Gesamtsound.

Der Titelsong »Luck Child«, komponiert von der aussergewöhnlichen Gitarristin und Komponistin Leni Stern, katapultiert uns nicht nur durch den von der irischen Schriftstellerin Catriona O'Daly für Fay geschriebenen Text direkt in die wundersame irische Mythologie. Ein weiters Highlight ist sicher auch die Komposition »Fay« des legendären Trompeter und Komponisten Kenny Wheeler, die er kurz vor seinem Tod für Fay Claassen geschaffen hat. Michael Abene, langjähriger Chefdirigent der WDR Big Band, guter Freund und musikalischer Weggefährte Fay Claassen's, hat der Niederländerin ein ganz spezielles Arrangement von Duke Ellington's »In A Sentimental Mood« auf den Leib geschneidert und so einem der wohl meist gesungenen Balladen-Klassiker wieder völlig neues Leben eingehaucht. Alle weiteren Arrangements stammen aus der Feder von Ehemann, Co-Producer und WDR Big Band Saxofonist Paul Heller.

Mit »Luck Child« stellt Fay Claassen einmal mehr ihre ganz besondere Gabe unter Beweis, den Zuhörer mit ihrem Gesang nicht nur zu berühren, sondern immer direkt ins Herz zu treffen.

  1. Luck Child (A.K.A. Sandbox)
  2. One Trick Pony
  3. Song of Life
  4. Blackbird
  5. Fay
  6. In a Sentimental Mood
  7. Finding You
  8. When Love Is New
  9. Oh Shenandoah
  10. Miniature No. 7
  11. A House Is Not a Home
  12. God Bless the Child
  13. Cinema Paradiso

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