Larry Coryell

Larry Coryell, Foto: Jacek Brun
Larry Coryell, Foto: Jacek Brun

Biographie

Larry Coryell (* 2. April 1943 in Galveston, Texas; † 19. Februar 2017 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Jazzgitarrist.

Nach dem Studium zog Larry Coryell nach New York City und wurde als Nachfolger von Gábor Szabó Mitglied im Chico Hamilton Quintett. In den folgenden Jahren spielte er in der Gruppe von Gary Burton, bei Herbie Mann und einer mit dem Saxophonisten Jim Pepper gegründeten frühen Jazz-Rock-Band The Free Spirits. Nach einem ersten Zusammenspiel mit John McLaughlin und Miroslav Vitouš gründete er 1973 seine Gruppe The Eleventh House. Sein damaliges Spiel beeinflusste beispielsweise Volker Kriegel.

Anschließend spielte Larry Coryell vorwiegend akustische Gitarre, beispielsweise im Duo mit Philip Catherine, mit dem er auch an Aufnahmen von Charles Mingus teilnahm. Beide haben auch ein Album (Young Django, 1979) gemeinsam mit Stéphane Grappelli und Niels-Henning Ørsted Pedersen aufgenommen. Mit John McLaughlin und Flamencogitarrist Paco de Lucia bildete er 1979 ein Trio, das in Europa auf Tour war (Videoaufnahme aus der Royal Albert Hall in London unter dem Titel "Meeting of Spirits"), bevor er wegen Drogenproblemen ausschied und durch Al Di Meola ersetzt wurde.

Seit den 1980ern spielt Larry Coryell wieder hauptsächlich E-Gitarre. In den letzten Jahren war er an Gitarrentrios mit Badi Assad und John Abercrombie sowie mit Al Di Meola und Biréli Lagrène beteiligt (Videoaufnahmen) und hat auch mit Elios Ferré gespielt. Er lebt heute in Kissimee, Florida.

Larry Coryell starb mit 73 in einem Hotel in New York City an Herzversagen.

Ausgewählte Diskographie

  • Larry Coryell: Coryell, (1969)
  • Larry Coryell At the Village Gate, (1971)
  • The Real Great Escape, (1973)
  • Introducing Eleventh House, (1974)
  • The Restful Mind, (mit Ralph Towner, Glen Moore und Collin Walcott, 1975)
  • The Eleventh House - Aspects, (1976)
  • Charles Mingus: Three or Four Shades of Blue, (1977)
  • Igor Stravinsky: Le Sacre du Printemps, (1983)
  • The Lift, 2016
  • Larry Coryell - Heavy Feel, 2015

Links

Larry Coryell Internetseite:
http://larrycoryell.net

Diese Artikel über Larry Coryell wurde veröffentlicht unter GNU Free Documentation License
Quelle: Wikipedia

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Kommentar von Peter Papke |

Bitte besucht `mal die Internetseite:

www.guitarmasters.de

Larry Coryell spielt nämlich am 12.03.2011 schon zum dritten Mal ganz in der Nähe von Würzburg.
Ich war die ersten beide Male dabei - phantastisch !!!!!