Hamid Drake

Hamid Drake, Photo: nomo/michael hoefner
Hamid Drake, Photo: nomo/michael hoefner

Biographie

Hamid Drake (* 3. August 1955 in Monroe, Louisiana) ist ein amerikanischer Jazzmusiker (Schlagzeug, Perkussion).

Hamid Drake wuchs in Chicago auf, wo er beim Sohn von Fred Anderson Schlagzeug lernte, bevor er dessen Platz in der Band Andersons übernahm. Bald darauf arbeitete er auch bei Georg Lewis und anderen Musikern aus dem AACM-Kreis. Ende der 1970er gehörte er auch zu Foday Musa Susos Mandingo Griot Society und spielte dann mit Don Cherry und Jim Pepper, aber auch z. B. in der Reggae-Szene Chicagos. Weiterhin spielte er mit der Soul-Sängerin Melba Moore und in der Rockband Animal Farm. Er arbeitet häufig mit William Parker, David Murray, Nicole Mitchell, Adam Rudolph, Peter Brötzmann, Georg Gräwe, Irène Schweizer und Ken Vandermark, aber auch mit Bill Laswell, mit Wadada Leo Smith oder mit Michael Zerang zusammen.

Hamid Drake gehörte zu den ersten amerikanischen Schlagzeugern, die ernsthaft die Percussion-Musik-Traditionen anderer Musikkulturen studierten und galt Ende der 1990er als einer der herausragenden Perkussionisten.

Ausgewählte Diskographie

Hamid Drake - als Leader

  • Emancipation Proclamation: A Real Statement of Freedom, (Okkadisk, 2000) mit Joe McPhee
  • BrothersTogether, (Eremite, 2001), mit Sabir Mateen
  • Hu: Vibrational Universal Mother, (Soul Jazz)
  • Bindu, (RogueArt)

Hamid Drake - mit Napoleon Maddox und IsWhat?!

  • You Figure It Out, (Hyena), 2004
  • The Life We Chose, (Hyena), 2006

Hamid Drake - mit Adam Rudolphs Moving Pictures

  • Contemplations
  • 12 Arrows

Hamid Drake - mit William_Parker

  • Piercing the Veil, (Aum Fidelity), 2001
  • First Communion/Piercing the Veil, 2007

Hamid Drake - mit Yakuza

  • Transmutations, (Prosthetic), 2007

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Quelle: Wikipedia

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