Pierre Favre

Pierre Favre, Foto:Alephalpha
Pierre Favre, Foto:Alephalpha

Biographie

Pierre Favre (* 2. Juni 1937 in Le Locle) ist ein Schweizer Jazz-Schlagzeuger und Perkussionist.

Im Alter von 15 Jahren begann Pierre Favre als Autodidakt Schlagzeug zu spielen. Mit 17 tritt er bereits als Berufsmusiker auf und spielt Bebop, aber auch Dixieland und New Orleans-Jazz. Besonders beeinflusst wurde er zunächst durch Philly Joe Jones, Bud Powell und Benny Bailey.

In den 1960ern ist Pierre Favre als Schlagzeuger im Orchester von Max Greger sowie als Techniker für Paiste in der Entwicklung obertöniger Cymbals tätig und entwickelt eine neue melodiöse Konzeption der Perkussion. Rund um das konventionelle Jazz-Schlagzeug verändert sich daher sein Instrument. Es wird zunächst im freien Zusammenspiel mit der Pianistin Irène Schweizer und dem Bassisten Peter Kowald, aber auch mit Michel Portal, mit Joe Haider und insbesondere mit der französischen Sängerin Tamia oder Albert Mangelsdorff zu einem zunehmend selbstständigen Klangkörper. Seit etwa 1976 tritt Favre auch in Solokonzerten auf, bündelt sein Spiel andererseits aber mit anderen Schlagzeugern in größeren Perkussions-Ensembles (u.a. mit Naná Vasconcelos, Paul Motian, Fredy Studer, aber auch mit Jon Balke und Lucas Niggli). Auf Workshops gibt er sein Wissen an jüngere Schlagzeuger weiter.

Aktuell begleitet Pierre Favre häufiger den Tänzer Michel Casanovas, tritt im Duo mit dem Tuba- und Serpent-Spieler Michel Godard oder der Pipa-Spielerin Yang Jing auf und leitet ein Ensemble mit zwei Bläsern, zwei Gitarristen, einer Harfenistin und Kontrabass.

Links

Pierre Favre Internetseite:
http://www.pierrefavre.ch

Diese Artikel über Pierre Favre wurde veröffentlicht unter GNU Free Documentation License
Quelle: Wikipedia

Einen Kommentar schreiben