Filip Dinev - Romann

Filip Dinev - Romann
Filip Dinev - Romann

Filip Dinev
Romann

Erscheinungstermin: 19.01.2024
Label: Self released, 2023

Filip Dinev - Romann - bei bandcamp kaufen

jazz-fun`s recap:

Jedes Stück hat einen Bezugspunkt, ein klares Konzept, dem man folgen, sich mitreißen und überraschen lassen kann. Filip Dinev hat einen leicht erkennbaren, sehr sauberen Klang entwickelt, der in den tieferen Lagen leicht rau wird. Die Soloparts, die sich auf Form und Nuancen konzentrieren, sind großartig! Man hört, dass sich die Band perfekt versteht, jeder Musiker findet sich in dieser Konvention wieder, und gemeinsam kreieren sie den Sound des ganzen Albums. Ein großartiges Album, wir sind begeistert!

Filip Dinev - guitar, composition
Tilman Oberbeck - double bass
Jan Zeimetz - drums, percussion

Der in Mazedonien geborene Gitarrist und Komponist Filip Dinev ist bekannt für seine fesselnde Mischung aus Balkan, Pop, Klassik und einer Prise Blues. Seine musikalische Magie wurde bereits bei gefeierten internationalen Konzerten in Paris, Budapest, Tallinn und Hamburg bewundert, um nur einige zu nennen.

Nun präsentiert der mit dem Preis "Bester junger Jazzmusiker" (Jazz Factory Festival, Nord-Mazedonien) ausgezeichnete Musiker sein zweites Album "Romann", das am 19. Januar veröffentlicht wurde.

Das Album knüpft an sein meditatives Debüt "Szevtlo" aus dem Jahr 2020 an und bietet große Energiekontraste, die durch Dinevs melodischen Gitarrenansatz und einen rauen, organischen Produktionsstil miteinander verbunden werden.

Eingespielt im berühmten Hamburger MUT! Theater, verkörpert das Album die ganze Kraft von Dinevs furchtloser Herangehensweise an das moderne Gitarrentrio-Format. In Zusammenarbeit mit Tilman Oberbeck (Richie Beirach, Chris Cheek, Jorge Rossy) am Kontrabass und Jan Zeimetz an Schlagzeug und Percussion tanzt die Platte furchtlos in spontanen Momenten und enthüllt ein Universum, in dem Balkanmusik, klassische Kontrapunktinspirationen, Jazz und Blues harmonisch koexistieren.

Von persönlichen Interpretationen des ikonischen Lennon/McCartney-Songs "Blackbird" bis hin zu Eigenkompositionen, die die kulturellen und musikalischen Facetten der Identität des jungen Gitarristen ausloten, wie z.B. der dritte Track "Morgenland", kapselt jeder Song verschiedene Elemente von Dinevs balkanischem Erbe ein, während er gleichzeitig sein Talent für komplexe Folk-Rhythmen, den vorausschauenden Einsatz von Effekten und seine Fähigkeiten als Songwriter unter Beweis stellt. Lebhafte Drum-Grooves, dunkle, verzerrte Gitarrenklänge, raumgreifender Hall, ausgedehnte Harmonien und treibende akustische Basslinien sorgen für einen Sound und eine Energie, die weit über das hinausgehen, was man von einem Trio erwarten würde.

Text: jazzfuel

  1. Reindeers Quit
  2. Should Be Easy
  3. Morgenland
  4. The Magic Kaval
  5. Last Dance
  6. Blackbird
  7. Hamburg

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