Kitty Hoff

Kitty Hoff
Kitty Hoff

Biographie

Kitty Hoff gilt als einer der größten Geheimtipps der deutschen Chansonszene, die mit ihrer originellen Mischung aus Bossa Nova, Jazz, Chanson und Pop aus der deutschen Musikszene herausragt.

Kitty Hoff studiert Gesang, Schauspiel und Tanz in Wien und Essen (Folkwanghochschule) und zieht nach Berlin. Dort wird sie zweimalige Preisträgerin im „Bundeswettbewerb Gesang Berlin“ (Sparte Chanson / Song) und erhält 2005 von der Berliner Senatsverwaltung ein Tonstudio-Stipendium. Kitty Hoff nimmt Meisterkurse (u.a. bei der Brecht-Diseuse Gisela May, Kurt-Weill-Fest Dessau) und trifft 4 fabelhafte Musiker, die unter dem Namen Forêt-Noire rasch die Begleitband der Künstlerin stellen und mit ihr ihre Songs aufnehmen. Das Label Virgin/EMI wird auf sie aufmerksam und nimmt sie unter Vertrag.

Als ihr Debüt- Album „Rauschen“ 2005 erscheint, geht ein ebensolches durch die Feuilletons: Endlich jemand, der das ursprünglich nur den Franzosen vorbehaltene Genre entstaubt, frische Melodien und augenzwinkernde Texte miteinander verbindet. Mit Preisen wird „La Hoff“ in den darauffolgenden Jahren geradezu überhäuft: u.a. Förderung durch das Goethe-Institut (2006), Förderpreis der „Liederbestenliste für das deutschsprachige Lied“ (2006). Im Februar 2007 folgt der Alben- Zweitling "Blick Ins Tal", der noch intensiver die Talente der Künstlerin heraus arbeitet. Auf vierzehn Titeln spielt sie gekonnt, amüsant und poetisch mit der deutschen Sprache. Musikalisch zeigt sich das Album in einem abwechslungsreichen Mix aus Jazz, Chanson und Pop-Elementen, der auch schräge E-Gitarren-Klänge und Reggae-Einlagen beinhaltet. Die "Annett Lousian für Erwachsene" unterstreicht, dass es zurzeit wohl niemanden gibt, der so literarisch gewitzt-spitze Texte schreibt wie sie.

Das Besondere und Einmalige an Kitty Hoff ist vor allem, dass hinter der zunächst heiter, beschwingten Fassade auch immer Unausgesprochenes, Bedrohliches, latent Neurotisches lauert. Einstimmig entscheidet sich 2008 die Jury für Kitty Hoff als Preisträgerin des renommierten „Lale-Andersen-Preis“ . Sie sieht aus wie eine Salonlöwin der 20er Jahre: Elegant, bildhübsch und mysteriös. Ihre „Minutendramen“ performt sie ausdrucksstark mit intonationsstabiler Stimme und ihre versierte Band Forêt-Noire vermag die brillante Lyrik ihrer Chefin konzentriert und wohltemperiert in Szene zu setzen. Perlende Jazzläufe und lässiger Bossa Nova, funkelnder Pop und prickelnder Chanson - Musik für Bauch, Kopf und Beine. 2007 u.a. beim Festival „KulturImZelt“ Braunschweig, Chansonfest Berlin, 2008 im Köstritzer Spiegelzelt (Weimar) Deutsche Kulturtage (Riga), Sommer im Park (Vellmar).

Am 24. April 2009 erschien Kitty Hoff neues Album „Zuhause“ auf dem legendären Jazz-Label Blue Note Germany/EMI. Kitty Hoff ist damit die erste deutsche Künstlerin, die auf diesem Label veröffentlicht!

Diskographie

Links

Kitty Hoff Internetseite:
http://kittyhoff.de/

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