Elbjazz 2022 in Hamburg

Hamburg

03.06.2022 - 04.06.2022

Elbjazz Bestätigt 23 Acts für Diesjähriges Festival Am 3. + 4. Juni

Elbjazz 2022
Elbjazz 2022

Mit einer großen Anzahl an Künstler*innen-Bestätigungen meldet sich das ELBJAZZ für dieses Jahr zurück: 23 internationale Acts, darunter US-Sängerin Melody Gardot (Foto) und Miles Davis-Gitarrist und Grammy-Gewinner John McLaughlin mit seiner Allstar-Band The 4th Dimension, haben ihre Live-Auftritte für das Festival im Hamburger Hafen am 3. und 4. Juni 2022 zugesagt.

Die programmatische Spannbreite ist auch in diesem Jahr sehr weit: Von Swing, Funk und Soul über Hip-Hop, Vocal-, Piano- und Fusion-Jazz bis hin zu Pop und Folk ist musikalisch alles vertreten. Freuen können sich die ELBJAZZ-Besucher*innen zudem auf die beiden sehr beliebten Hauptspielorte, die ebenfalls feststehen: Das maritim-urbane Werftgelände von Blohm+Voss und die weltbekannte Elbphilharmonie.

Unter den Bestätigungen sind auch die Acts, die die insgesamt sechs im Rahmen des ELBJAZZ stattfindenden Konzerte im renommierten Großen Saal der Elbphilharmonie bestreiten werden:

Mit ihrer funkelnd klaren Stimme, die manche an Nina Simone, andere an Cassandra Wilson erinnert, verbindet die Britin Zara McFarlane hypnotischen Jazz, Blues und Soul, mitunter sind auch Elemente von Calypso, Dub und anderen karibisch inspirierten Sounds zu vernehmen.

Trompeter Mathias Eick & The Norwegian Wind Ensemble, das älteste Orchester Norwegens, schaffen bei ihrem ELBJAZZ-Auftritt ein außergewöhnliches Zusammentreffen: Eicks Kompositionen seiner ECM-Veröffentlichung „Ravensburg“ wurden von Erlend Skomsvoll für The Norwegian Wind Ensemble arrangiert.

Bei Web Web x Max Herre trifft Roberto di Gioia, einer der vielseitigsten deutschen Pianisten, mit seiner oft als „Jazz-Supergroup“ bezeichneten Band Web Web auf den Freundeskreis-Rapper Max Herre. Dieser hält sich in der Formation mit Gesang zurück und gibt den „Rhythmuspianisten“. Es ist eine gekonnte Hommage an den rauen Jazz der frühen 1970er – gespielt von fünf Virtuosen, deren Spielfreude insbesondere live mitreißen wird.

Das Gedenkkonzert Tribute to Helmut Zacharias‘ Hamburg Years mit namhaften Künstler*innen, Klangkörpern und Nachwuchstalenten widmet sich den Hamburger Jahren des berühmten Geigers Helmut Zacharias.

Von Jazz und Pop über Folk und World Music bis hin zu hochpoetischen Welten:
Die koreanische Jazzvokalistin Youn Sun Nah präsentiert bei ihrem Konzert im Großen Saal ihr brandneues Album „Waking World“ (2022), das von ihrem frisch zusammengestellten Quartett auf die Bühne gebracht wird.

Die Stimme von Lady Blackbird erinnert an die Jazzdiven längst vergangener Zeiten, viele kennen ihre Smash-Single „Boomerang“ (damals veröffentlicht unter ihrem bürgerlichen Namen Marley Munroe). Aber erst mit dem düster-minimalistischen Album „Black Acid Soul“ hat diese besondere Stimme eine Umgebung gefunden, in der sie zu voller Blüte gelangt – wovon sich das Publikum beim Festival live überzeugen kann.

Neben dem Programm in der Elbphilharmonie sind folgende weitere Acts beim ELBJAZZ 2022 live zu erleben:

Die US-Sängerin Melody Gardot hat bereits fünf sehr unterschiedliche und vom Publikum gefeierte Alben herausgebracht. Ob Jazz, Gospel, Swing, Pop oder Folk – Gardot, die schon mit Ella Fitzgerald und Nina Simone verglichen wurde, beherrscht all dies mit geschmackvoller Eleganz. Zuletzt veröffentlichte sie „Sunset in the Blue“, brasilianischen Bossa Nova und Jazzstandards auf Englisch, Französisch und Portugiesisch. „Hinreißend“, urteilte Deutschlandfunk Kultur.

„Er ist der größte Gitarrist der Welt“ – das sagte Kollege Pat Metheny. Der nicht gerade für Lobreden bekannte Miles Davis befand einst: „Der Typ ist höllisch gut.“ Der 80-jährige Engländer John McLaughlin, der Rock und Jazz wie kein zweiter verbindet, begeistert auch sechs Jahrzehnte nach seinen ersten Auftritten mit einem „progressiven Gitarrensound und überwältigendem Rhythmusempfinden“ (FAZ). Seit 2009 spielt McLaughlin mit einer international besetzten Allstar-Band mit Gary Husband (Keyboards, Drums), Ranjit Barot (Drums) und Étienne M’Bappé (Bass): The 4th Dimension bieten feinste elektrische Fusionklänge mit satten Bässen und rasiermesserscharfen Soli.

Das Moka Efti Orchestra feat. Severija ist die Original-Bigband der TV-Erfolgsserie „Babylon Berlin“. Gemeinsam mit Sängerin Severija bringt das 14-köpfige Ensemble um die Komponisten Nikko Weidemann und Mario Kamien sowie Saxofonist und Arrangeur Sebastian Borkowski das Lebensgefühl der Goldenen Zwanziger auf der Bühne zum Klingen.

Zufällig entdeckte Thomas D von Die Fantastischen Vier die Platte der Hamburger Band The KBCS – und lud sie spontan zu sich ins Studio ein, um mit ihnen Hits aus dem
Fanta 4-Kosmos als lässig-jazzige Neuinterpretationen einzuspielen und zum Album
„The M.A.R.S Sessions“ zusammenzutragen. The KBCS spielen keinen instrumentalen
Hip-Hop, sie reichern die tiefschürfenden Texte von Thomas D mit einem warmen, meditativen Funk-Sound an: Satte Bässe, trockene Drum Breaks, schillernde Keyboards und soulige Gitarrensoli.

Jazzanova (live) & DJ Amir, YĪN YĪN, Stephanie Lottermoser, Omer Klein & Sebastian Studnitzky, Simon Oslender Super Trio, Spirit Fest, Golden Dawn Arkestra, Ranky Tanky, SASKYA, The Mauskovic Dance Band, Acher Sommer Enders, Wendy McNeill sowie Yasmin Williams komplettieren das aktuelle Programm.

Weitere Infos und Tickets:

Es gibt sowohl Tagestickets für den Freitag (3. Juni 2022) bzw. Samstag (4. Juni 2022) als auch Zweitagestickets (3. + 4. Juni 2022). Das Zweitagesticket (3. + 4. Juni 2022) kostet 122,75€. Das Tagesticket Freitag (3. Juni 2022) kostet 68,75€, das Tagesticket Samstag (4. Juni 2022) 82,75€. Alle Ticketpreise inkl. Gebühren.

Tickets können hier online gekauft werden

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