"e.s.t. live in Hamburg"

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Jazz-Album des Jahrzehnts: "e.s.t. live in Hamburg"

Das Hamburg-Konzert des Esbjörn-Svensson-Trios "e.s.t. live in Hamburg" ist von der britischen Zeitung "The Times" zum Jazz-Album des Jahrzehnts gekürt worden. Die NDR-Einspielung aus dem Jahr 2006 fand in der Laeiszhalle statt. Die Jazzredaktion des Senders zeichnete den umjubelten Auftritt auf. Der Pianist und Komponist Esbjörn Svensson starb zwei Jahre später im Alter von 44 Jahren bei einem Tauchunfall in Stockholm.
"In einem Jahrzehnt, in dem Skandinavien seinen Claim als Heimat des modernen Jazz absteckte, hatte niemand größeren Erfolg als dieses Pianotrio. Es verschmolz Lyrik im Stil von Keith Jarrett mit Rock-Rhythmen, elektronischen Texturen und einem rastlosen Abenteuergeist. Nur der tragische Tod Esbjörn Svenssons konnte den Aufstieg des Trios zum weltumspannenden Erfolg stoppen", schreibt die "Times". Svensson bezeichnete das Konzert als "eines der besten" seiner Karriere. Die Aufnahme wurde international gefeiert. In Deutschland erhielt das Album einen German Jazz Award in Platin. NDR Info sendet am 25. Januar ab 22.05 Uhr noch einmal die Höhepunkte des Konzertes. dpa

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