Jazz-Legende Django Reinhardt

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Von der Katastrophe zur Kunst

Ein Brand verkrüppelte seine linke Hand, so musste er eine neue Art des Spiels erfinden: Django Reinhardt ist das unkonventionellste Genie des Gitarrenjazz. Heute würde er seinen 100. Geburtstag feiern. Unsterblich durch seinen raffinierten Sound ist er schon. Eine Würdigung.
Es war ein Leben voller Katastrophen und es fing in ärmlichen Verhältnissen an. Im Winter 1910 hatte Laurence Reinhardt im belgischen Liberchies ihr Winterquartier aufgeschlagen. Sie lebte mit dem Musiker Jean-Eugène Weiss im Wohnwagen und brachte sich mit komödiantischen Vorstellungen, Korbflechten, Schmuckverkauf durch. Und sie war schwanger. Am 23.Januar brachte sie einen Jungen zur Welt, den das Paar am folgenden Tag auf den Namen Jean Baptiste Reinhardt im Geburtsregister eintragen ließ. Daheim nannten sie ihn "Django", was so viel hieß wie "Ich erwache".

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