Jazz News

Lisa Wulff - Beneath The Surface

Lisa Wulff gehört zu den Hoffnungsträgern der jungen, modernen Jazzgeneration. Mit ihren vielschichtigen, stimmungsvollen Kompositionen bringt die Hamburger Bassistin frischen Wind ins Genre. Musikalische Berührungsängste sind ihr gänzlich fremd. Nach ihren vielbeachteten Alben „Encounters“ und „Wondrous Strange“ legt sie nun „Beneath the surface“ vor, eingespielt mit ihrem Trio und hochkarätigen Gästen.

Kendrick Scott Oracle „A Wall Becomes A Bridge“

Der Drummer Kendrick Scott war mit seiner Band Oracle im Februar im Jazzclub Bix in Stuttgart, um sein neues Album vorzustellen. Es ist sein zweites Blue-Note-Album. Für sein erstes hatte er vor vier Jahren glänzende Kritiken erhalten. Reportage von Rainer Ortag - jazzreportagen.com

Enders Room - Dear World / Hikikomori

Einfacher wäre es mit Texten. Ein Gedicht zum Beispiel oder ein Fragenkatalog, Möglichkeiten, der Realität mit der Klarheit des Wortes auf die Schliche zu kommen. Musik hingegen ist uneindeutiger, Chance und Herausforderung zugleich. Man kann ein Stück »Dear World« nennen, in der Hoffnung, der Hörer würde darin ebenso wie der Künstler eine Botschaft an die Welt entdecken, eine Entschuldigung vielleicht oder eine Aufforderung, sich selbst verantwortlich zu fühlen.

Deutsche Jazzunion - Logo

Berlin, 03.04.2020 | Die Deutsche Jazzunion richtet einen dringenden Appell an die Politik auf Bundes- und Landesebene und drängt auf Vereinheitlichung der Regularien für die Corona-Soforthilfen.hin offen.

Hesse Koerner Petrov - Live in New Orleans Vol.1

Hesse Koerner Petrov (HKP) verbinden musikalisch den Spirit von New Orleans mit karibischen Rhythmen und der breiten Stil-Palette des Jazz in einem zeitgenössischen, zuweilen auch experimentellen Hammond-Trio. Mit einem humorvollen Augenzwinkern zitieren sie auch gerne aus ihrem breiten stilistischem Background. Benedikt Hesse (Drums) – ein ausgewiesener Spezialist für die Rhythmen der Karibik – und Georgi Petrov (Gitarre) (einer der führenden Gitarristen der Musik-Szene in New Orleans), teilen ihre Vorliebe zu der traditionsreichen Musik dieser Stadt mit all ihren Facetten. Wohl nicht durch Zufall lernten sie sich daher im berühmten Maple Leaf Club in New Orleans kennen und tourten danach gemeinsam durch Europa.

The Brecker Brothers - Live And Unreleased

Als eine der meistverkauften und populärsten Bands der 70er Jahre haben die Brecker Brothers den großstädtischen Sound der New Yorker Funk-Fusion Szene über eine Dekade entscheidend mitgestaltet. Auf wegweisenden Crossover-Alben, wie dem 1975er Debütalbum, das ihren eigenen Namen trug, dem 1976er "Back To Back", dem 1977 erschienenen "Don't Stop The Music" oder dem 1978 veröffentlichten "Heavy Metal Be-Bop", haben die Brüder Randy und Michael Brecker mit kompakten Arrangements, einprägsamen Funk Grooves, melodischen Passagen und brillanten Solos im Jazz neue Standards gesetzt.

Kandace Springs - The Women Who Raised Me

Kandace Springs hat sich längst einen Spitzenplatz unter den aktuellen Vokalisten erkämpft. Mit ihrem dritten Album dankt sie jetzt großen Vorbildern wie Billie Holiday, Nina Simone, Dusty Springfield, Sade und Lauryn Hill - natürlich auf ganz eigene Art.

Heidi Bayer - Virtual Leak

Im Sommer 2018 ging Heidi Bayer erstmals mit ihren damals noch potentiellen Bandpartnern in einen Proberaum. Eigens dafür hatte sie einige Stücke geschrieben, „um ein Gefühl zu bekommen, wie es gemeinsam werden könnte.“ Das Verständnis war sofort groß, umgehend fiel der Beschluss, weiterzumachen. Im April 2019 feierten Virtual Leak im Dortmunder Domicil ihre Bühnenpremiere, mittlerweile war das Repertoire, das jetzt auch auf CD zu hören ist, zu Papier gebracht.

Yuri Honing Acoustic Quartet - Blubeard

Mit seinem Akustikquartett feiert Yuri Honing seit vielen Jahren internationale Erfolge. Wie bei seinem Vorgängeralbum Goldbrun folgt auf die Veröffentlichung von Blaubart eine Ausstellung im Museum De Fundatie in Zwolle, ein 'Gesamtkunstwerk' aus Gemälden, Skulpturen und Musik in Zusammenarbeit mit der Malerin Mariecke van der Linden. Zu seinen Auszeichnungen gehören drei Edisons und der Boy Edgar Prijs 2012, und er hat mit unzähligen Größen wie Pat Metheny, Charlie Haden, Kurt Rosenwinkel, Paul Bley und Craig Taborn zusammengearbeitet.

International Jazz Day - Logo

Aktualisierungen zum Internationalen Jazz Day 2020: COVID-19-Pandemie macht Änderungen an der 9. jährlichen weltweiten Jazzfeier erforderlich. Aufruf an Künstler und Fans auf der ganzen Welt, selbst Videobotschaften zu erstellen, die am Internationalen Jazz Day weltweit gestreamt werden.

Deutsche Jazzunion - Logo

Berlin, 25.03.2020 | Die Deutsche Jazzunion begrüßt die von der Bundesregierung angekündigten "Soforthilfen für Solo-Selbstständige, kleine Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe" in der Corona-Krise. Allerdings sind zahlreiche Fragen weiterhin offen.

Matthew Tavares & Leland Whitty - Visions

Matthew Tavares und Leland Whitty - bekannt für ihre Rolle in der bahnbrechenden Jazzband BADBADNOTGOOD - stellen ihr gemeinsames Album Visions vor. Visions ist eine verspielte Avantgarde-Jazz-Platte, die über das in Brighton ansässige Label Mr. Bongo veröffentlicht wurde. Visions wurde während einer intensiven Studiositzung fast vollständig in einem einzigen Durchgang aufgeführt und aufgenommen. Die Aufnahme ist eine teils komponierte, teils improvisierte Suite frei fließender Musik, die als Gesamtwerk genossen werden soll. Tavares spielt Klavier und Gitarre, Whitty Saxophon und Flöte, und das Duo wird von Julian Anderson Bowes am Bass und Matthew Chalmers am Schlagzeug begleitet.

Thomas Dutronc - Frenchy

Oh-la-la, französischer wird’s nicht: Sänger und Gitarrist THOMAS DUTRONC nimmt auf seinem fünften Album die großen Klassiker der französischen Pop-Musik ins Visier und lädt dazu erlesene internationale Gäste ein.

Lisa Bassenge - Mothers

Die Essenz der Kreativität ist stets die Geburt von etwas Neuem. Ideen fügen sich zusammen und lassen Dinge entstehen. Man wird zur Mutter oder zum Vater dessen, was man geschaffen hat. Deshalb hat Lisa Bassenge ihr neues Album „Mothers“ genannt. Es ist ein Tribut an die Mütter der Populärmusik. An Frauen, die im kreativen Prozess Einzigartiges kreiert haben. „Sowohl aktuell als auch in der Vergangenheit gibt es so viele großartige Werke von Frauen“, so Bassenge. „Mir war wichtig, das mit meinem Album hervorzuheben und das Licht auf all diese starken Frauen zu lenken.“

Kurt Rosenwinkels in Berlin ansässiges Plattenlabel setzt seine laufenden Wohltätigkeitsbemühungen fort und will die Musikausbildung unterprivilegierter ukrainischer junger Menschen finanzieren. Das unabhängige Musiklabel Heartcore Records hat "Heartcore for Ukraine" angekündigt, die dritte Ausgabe seiner "Heartcore for the World"-Initiative. Aufbauend auf den äußerst erfolgreichen Projekten Heartcore For Africa und Heartcore For India soll Heartcore for Ukraine dem Kinderheim Family House Zhiva Perla in Bortnyky, Ukraine, zugute kommen und Zugang zu Musikunterricht, Instrumenten und Gruppenaufführungen bieten.

Shabaka And The Ancestors - We Are Sent Here By History

Von der kollaborativen Space-Jazz-Formation The Comet Is Coming zu seinem eigenen Quartett Sons of Kemet - der Tenorsaxophonist SHABAKA HUTCHINGS erlebt seit Mitte der 2010er Jahre einen rasanten Aufstieg in der Londoner Jazzszene. Sein manchmal meditativer, manchmal brutal rauer Ton ist zu seiner klanglichen Handschrift geworden. Gemeinsam mit südafrikanischen Musikern erkundet er unter dem Namen SHABAKA AND THE ANCESTORS die Möglichkeiten einer gemeinsamen Musiksprache vor unterschiedlichen kulturellen Hintergründen.

Anke Helfrich Trio im SWR Studio Tübingen

In der Reihe "Jazz im Studio", die der Jazzclub Tübingen und der SWR Tübingen seit 20 Jahren zusammen veranstalten, haben Jazzfreunde die Möglichkeit, in einem ehemaligen Hörspielstudio im ganz intimen Rahmen Jazz live zu erleben. Erstmals war hier nun Anke Helfrich, eine der renommiertesten deutschen Jazz-Pianistinnen, zu Gast. Sie kam im Trio mit ihren langjährigen, ebenfalls hochkarätigen Mitmusikern Dietmar Fuhr (Bass) und Jens Düppe (Schlagzeug, WDR-Jazzpreis Improvisation 2019). Reportage von Rainer Ortag - jazzreportagen.com

jazzahead!

20. März 2020. Die jazzahead! 2020 wird abgesagt. Die Entscheidung begründet Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der M3B GmbH, zu der die MESSE BREMEN gehört, wie folgt: „Die jazzahead! lebt vom internationalen Austausch und von Begegnungen – dies wird in Corona-Zeiten leider nicht möglich sein, auch Ende April noch nicht. Wir bedauern die Absage sehr, aber der Gesundheitsschutz hat oberste Priorität.“ Die größte Jazz-Fachmesse der Welt, die ursprünglich von Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. April 2020, in den Hallen 6 und 7 der MESSE BREMEN geplant war, sowie das begleitende Festival von Freitag bis Sonntag, 17. bis 26. April 2020, werden verschoben. Für die Fachmesse steht bereits ein neuer Termin: Donnerstag bis Sonntag, 29. April bis 2. Mai 2021.

Tobias Hoffmann Nonet - Retrospective

Ich bin beeindruckt von Tobias Hoffmanns hervorragender Umsetzung des kompositorischen Konzepts in seiner Musik. Ich stelle hier seine Ideen in den Vordergrund. Es gibt keine Effekthascherei, es gibt eine Autorenmusik, in der die Improvisation eine bestimmte Rolle spielt. Das Spiel aller Musiker zieht die Aufmerksamkeit auf sich - auf magische Weise zwingen sie den Zuhörer dazu, sich für das weitere Geschehen zu interessieren. Alle Solopartien haben etwas zum Thema, sie machen alle musikalisch Sinn.

Al Di Meola - Across The Universe

Der legendäre Gitarrist Al Di Meola begrüßt das neue Jahrzehnt mit "Across The Universe", dem neuen Studio-Album zu Ehren der Beatles. Es ist der lang erwartete Nachfolger seines 2013er Albums "All Your Life: A Tribute to the Beatles". Seine außergewöhnliche Fähigkeiten am Griffbrett werden nur von seiner Wertschätzung der Beatles übertroffen, die Generationen von Musikern und Musikliebhabern inspiriert haben mit ihrer Fülle an zeitlosen Klassikern.

Sefrial - Sefrial

Mit so unterschiedlichen Einflüssen wie John Zorn, Medeski Martin and Wood und Tin Hat ist Sefrial das Brain-Child des aufstrebenden Stars Sophie Stockham. Eine stimmgewaltige Saxophone Frontlinie mit der Energie und der Lyrik von Sophies Alt, ergänzt durch den unverwechselbaren Klang und die Brillanz von Jake McMurchie an Tenor. Groove und Erfindergeist, wird durch den Chefkomponisten Matt Brown am Schlagzeug, untermauert durch den warmen Klang von Greg Cordez am Bass, geboten.

Feigenwinter Oester Pfammatter - The Edge

Der Pianist Hans Feigenwinter, der Bassist Bänz Oester und der Schlagzeuger Norbert Pfammatter knüpfen auf magistrale Weise an die Tradition des Improvisierens über Standards Im Pianotrio-Format an und führen diese Tradition auf zugleich ungekünstelte und tiefschürfende Weise fort und erreichen dabei eine exemplarische Balance aus Eleganz und Kühnheit.

Chiara Pancaldi - Precious

Als Sängerin und Songwriterin begeistert die Italienerin Chiara Pancaldi mit stimmlicher Leichtigkeit und ihrer melodischen Phrasierung Jazzkritik und Publikum. Denn sie interpretiert ihre Songs stets aus ihrer inneren Ruhe und Tiefe heraus... (Live-Musik Esslingen). Sie tritt live in Clubs und auf Festivals in Italien und im Ausland auf...

Olivier Le Goas & Reciprocity - On Ramp Of Heaven Dreams

Olivier Le Goas ist nicht nur kunstfertiger Drummer mit Stärken in Polyrhythmik und komplexen Metren, sondern auch ein versierter Komponist mit einer Gabe für angenehme Harmonien und einprägsame Melodien. Der französische Bandleader-Veteran stellte seine vielen Talente bereits auf seinem vielgelobten Album Reciprocity (2016) zur Schau. Die Platte wurde in einer 4 1/2-Sterne-Rezension von Downbeat für seinen „ansprechenden Klang“ gelobt, „der mit einem Bein in kammermusikalischem Formalismus steht, aber ebenso höchste Ebenen der Improvisation auslotet“.

Deutsche Jazzunion - Logo

Berlin, 12.03.2020 | Abgesagte Messen, geschlossene Konzerthäuser und auf unbestimmte Zeit verschobene Veranstaltungen: Von den staatlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus CoVid-19 in Deutschland sind nicht nur Großveranstaltungen betroffen, sondern auch unzählige Jazzspielstätten wie Clubs und Kleinkunstbühnen.

Gregory Porter

Wegen des Coronavirus-Ausbruchs müssen die meisten Veranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern in Deutschland abgesagt werden. Daher können die kommenden Gregory Porter Shows im März leider nicht stattfinden. Fortsetzung in Dezember...

Lorenzo Vitolo - Changing Shapes

Changing Shapes ist Lorenzo Vitolos Debütaufnahmeprojekt mit Songs, die zu verschiedenen Zeitpunkten in seinem musikalischen und künstlerischen Wachstum entstanden sind. Der rote Faden, der sich durch alle Kompositionen zieht, ist die kontinuierliche Veränderung von Formen und Tönen, Räumen und Zeiten, Gedanken und Gefühlen.

Fred Nardin Trio

Sie stammen aus Frankreich, Israel und den USA: Die Formation um den französischen Pianisten Fred Nardin spielte am Samstagabend im gut besuchten Pappelgarten während ihrer zwei Sets virtuos und gleichzeitig mit viel Leidenschaft und Hingabe auf. Reportage von Rainer Ortag - jazzreportagen.com

Aloft Quartet - Farewell Old Ways

Nachdem das Aloft Quartett mit seinem Debütalbum "First Year" im Jahr 2018, dem zweiten Album "Farewell Old Ways", bei den Danish Music Awards gewonnen hat, verlässt es das Gewohnte und springt in die Tiefe des Unbekannten. Ein neues Projekt bietet Originalkompositionen, die ein starkes und zusammenhängendes Repertoire bilden.

Tatiana Nova

Die russische Jazz-Sängerin und Komponistin TATIANA NOVA (Jg. 1995) hat sich für ihr neustes Werk an ein Gedicht aus dem Jahr 1915 gewagt. Sie vertonte „Ja ulybat'sja perestala“ (zu deutsch: Schon lange habe ich aufgehört zu lächeln) von Anna Akhmatova - einer der größten Poetinnen Russlands. Schon als Kind las NOVA in ihren Bücher und war fasziniert von den Bilder, die Akhmatova mit ihren Worten malte. Als sie vor wenigen Jahren nach Deutschland umzog, musste wenigstens ein Gedichtband von Akhmatova mit.