Jazz News

Selva - Selva Nocturna

Selva wurde 1990 von dem klassischen Gitarristen und Komponisten Antonio Cosenza gegründet. In den ersten Jahren wurde in der Band mit verschiedenen Formationen experimentiert. Latin Jazz bildete das Zentrum des Repertoires, bis die Band sich schließlich auf eigene Kompositionen konzentrierte. In der aktuellen Besetzung besteht die Band seit 2004 und hat 2 CDs veröffentlicht. "Aventura tropical" und "Manantial".

10 Jahre JazzrockTV - Live-Show

JazzrockTV Live-Show mit erstklassigen musikalischen Gästen im Pantheon Theater Bonn zum 10-Jährigen Bestehen des Internet Video Kanals. Seit 10 Jahren berichtet JazzrockTV mit Interviews, Konzertmitschnitten, Sessions und Infos zu Jazzrock & Fusion. Dank vieler Fans, Unterstützer und Freunde in Deutschland und weltweit hat sich JazzrockTV fest in der Welt des Jazzrock etabliert.

Hendrik Meurkens - Cobb's Pocket

In seiner sehr produktiven Karriere hat sich Hendrik Meurkens sowohl auf der Mundharmonika als auch auf dem Vibraphon in vielen verschiedenen Bereichen von Straight Ahead Jazz bis hin zu brasilianischer Musik hervorgetan. Er hat mit namhaften Persönlichkeiten wie Herb Ellis, Mundell Lowe, Charlie Byrd, Ivan Lins, Monty Alexander, Claudio Roditi, Manfredo Fest, dem Ray Brown Trio, Paquito D'Rivera, Oscar Castro-Neves, James Moody und vielen anderen zusammengearbeitet.

The Calle Stenman Quintet - Mr. Sands Is In The Dressing Room

Nach Tourneen in Schweden, Norwegen, der Schweiz und Spanien mit verschiedenen Bands veröffentlicht Calle Stenman nun sein erstes Album als Bandleader. Die Musik auf der Platte kann als dynamisch beschrieben werden und kann in Sekundenbruchteilen von etwas Zartem und Zerbrechlichem zu etwas Explosivem und Wildem werden. Das ganze Projekt fühlt sich etwas roh an und die Gruppe versteht sich stolz als "Schwedens selbsternannte raueste Jazz-Gruppe".

Shake Stew - Gris Gris

Wenn eine junge österreichisch-deutsche Formation schon in ihren ersten zwei bis drei Jahren zu den renommiertesten internationalen Festivals eingeladen wird, muss sie etwas besonderes sein. Das 2016 gegründete Solisten-Septett Shake Stew erlebt seit seiner Premiere im gleichen Jahr beim Jazzfestival Saalfelden und seinem Debütalbum The Golden Fang (VÖ Anfang 2017) eine ungewöhnlich steile Karriere.

Youn Sun Nah, Foto: Sung Yull Nah

Die Location verspricht viel, besonders was die Akustik betrifft. Die ist ausgezeichnet. Dagegen kann die Optik eines relativ großen Kammermusiksaals nicht mit der Intimität eines (Jazz-)Clubs mithalten. Die empfindsame, zarte und bisweilen fast zerbrechlich wirkende Stimme von Youn Sun Nah könnte also ausgezeichnet mit der Akustik des Ortes harmonieren. Es verspricht, spannend zu werden. Ein Konzertbericht von Cosmo Scharmer

Abekejser - Floating Through The Universe

Wilde Hip-Hop-Beats und epische Synth-Harmonien, gewürzt mit atemberaubenden Melodien, die sich in Ihrem Kopf verfestigen. Worte sind unnötig, wenn die dänische Band'Abekejser' Sie in ihr geräumiges, einzigartiges Universum einlädt, in dem Sie sowohl tanzen als auch in einem musikalischen Traum verschmelzen können.

Ein Duo, das Maßstäbe setzt

Eine der wenigen Gelegenheiten, Archie Shepp in Europa zu sehen und zu hören, ist das jährlich stattfindende "Enjoy Jazz" Festival in der Rhein-Neckar-Region, die wohl einen guten Draht zu diesem Musiker hat. Und wenn solch eine Jazz-Legende dann mit 82 Jahren auf einer Bühne in erreichbarer Nähe auftritt, dann darf man das nicht verpassen. Wenn der Duopartner dann Joachim Kühn ist, dann wäre das ja schon allein ein Grund, sich über verstopfte Autobahnen nach Heidelberg zu quälen. Reportage von Rainer Ortag - jazzreportagen.com

Kinga Głyk - Feelings

Kinga Glyk ist ein Phänomen! Die junge Virtuosin macht auf „Feelings“ ihren Bass zum Ventil ihrer Emotionen. „Ich kann nicht so gut singen, deswegen spiele ich Bass“, sagt Kinga Glyk. Das klingt, gemessen an dem Rummel, der seit gut zwei Jahren um sie gemacht wird, beinahe verdächtig bescheiden. Und doch drückt die Bassistin aus Polen mit diesem knapp formulierten Satz exakt aus, worum es auf ihrem neuen Album „Feelings“ geht. Mit einzigartiger Kunstfertigkeit und Lässigkeit, lässt sie ihren Bass Geschichten erzählen.

Andreas Hellkvist - Becoming

Mit "Becoming" präsentiert Andreas Hellkvist mit seinem zweiten Soloalbum eine neue Sicht auf den Sound und den Stil des Orgeltrio-Formats. Eine Reise in den Jazz und benachbarte Genres mit eigenen Kompositionen. Im Mittelpunkt steht natürlich die Hammondorgel, aber seine Musikerkollegen Samuel Hällkvist an der Gitarre und Daniel Olsson am Schlagzeug, jeweils auf ihre Weise, spielen eine wichtige Rolle bei der Klanggestaltung des Trios.

Maciej Obara Quartet - Three Crowns

Das halb polnische, halb norwegische Quartett unter der Leitung des temperamentvollen Altsaxophonisten Maciej Obara gewinnt derzeit als eine der spannendsten Gruppen der zeitgenössischen Jazzszene stetig an Bedeutung. Sowohl die Band als auch ihr ECM-Debüt "Unloved" wurden 2018 in Polen mit dem Fryderyk-Preis ausgezeichnet, Anfang 2019 belegte das Obara Quartett auch den ersten Platz bei den BMW Jazz Awards in München.

e.s.t. - Esbjörn Svensson Trio - e.s.t. Live In Gothenburg

Am 10. Oktober 2001 spielte das Esbjörn Svensson Trio e.s.t. ein Konzert im Konzerthaus des schwedischen Göteborg. Im Nachgang wird Svensson dieses immer wieder als eines der besten bezeichnen, die das Trio je gespielt hat. Der Abend, dessen Mitschnitt nun auf „e.s.t live in Gothenburg“ erstmals als Album erscheint, war einer jener Glücksmomente, wie Svensson sie beschrieb.

4 Wheel Drive - Live

„Zu viert im Jazz-Olymp“, schrieb die Neue Zürcher Zeitung über das Studioalbum 4 Wheel Drive und das ZDF Heute Journal berichtete über „vier erste-Liga-Jazzer mit reiner Spielfreude und Lust an guter Popmusik“. Vier Monate in Folge thronte das Album auf dem Podium der offiziellen Deutschen Jazz-Charts, jetzt erscheint die Live-Version.

Nguyên Lê - Overseas

Der als Gitarrist Nguyên Lê ist nicht nur wegen seiner unverwechselbaren Technik ein großer des Jazz und Stilist von eigenem Rang. Er war von Anfang an auch ein Mittler zwischen den Kulturen. „Ich bin als Sohn vietnamesischer Eltern in Frankreich geboren. Als Künstler begann ich, meine eigene Identität aufzubauen, mit der Kultur meiner Eltern und der des Landes, in dem ich lebte. Und ich bin nicht allein. Diese Erfahrung haben viele und sie kann geteilt werden, überall auf der Welt, nicht nur von Vietnamesen“, sagt Lê.

Veronica Swift - Confessions

Mit gerade einmal 25 Jahren hat sich Veronica Swift einen Lebenslauf erarbeitet, um den selbst viele Spätkarriere-Jazz-Sänger sie beneiden würden: Tourneen als Sängerin mit Wynton Marsalis, dem Jazz at Lincoln Center Orchestra und Chris Botti; eine Gastzusammenarbeit mit Michael Feinstein; Engagements in A-List Clubs wie Birdland, Jazz Standard, Dizzy's Club und Jazz Showcase; Auftritte bei Top-Festivals wie Monterey, Montreal und Telluride, wo sie Schlagzeugerin war.

Kirk Whalum - Humanité

Humanité ist anders als jedes Album, das der Grammy-Gewinner Kirk Whalum jemals gemacht hat - das synergetische Ergebnis von Begegnungen und Beziehungen, die auf und neben der Bühne mit einigen der besten Plattenkünstlern aus der ganzen Welt geknüpft wurden.

Nicole Johänntgen im Interview mit Cosmo Scharmer von Jazz-Fun.de

Nicole Johänntgen im Interview mit Cosmo Scharmer von Jazz-Fun.de
Aufgenommen am 23.09.2019 vor dem Solo-Konzert in der Berliner Petruskirche

Maria Mendes - Close To Me

Maria Mendes ist Jazz-Sängerin - mit Leib und Seele. Für ihr aktuelles Album erkundet sie jedoch ein ganz anderes Genre, den Fado aus ihrer Heimat Portugal. Die Ergebnisse dieser einzigartigen Umsetzung sind überraschend und erfrischend und durch und durch eindrucksvoll. „Ein symphonischer Jazz-Ansatz zum Fado“, so beschreibt die Sängerin und Songwriterin Maria Mendes die Musik auf ihrem neuen Album Close To Me. „Es ist kein Fado“, betont sie sofort. „Ich habe nur die Musik und Poesie aus diesem Genre verwendet, aber eine ganz persönliche Interpretation vorgenommen, mit neuen Arrangements.“

Marek Napiórkowski - Hipokamp

Eine völlig neue Darstellung von Marek Napiórkowskis künstlerischer Entwicklung zum 30-jährigen Jubiläum seiner musikalischen Arbeit! Marek Napiórkowski - führender polnischer Gitarrist und Komponist. Seit Jahren versteht er sich als vielseitiger Künstler. Jedes musikalische Projekt, das er unternimmt, führt die Zuhörer in neue, faszinierende musikalische Welten.

Florian Hoefner Trio - First Spring

Einfachheit und Komplexität, Raues und Feines, Tradition und Moderne, all das bringt das neugegründete Florian Hoefner Trio auf seinem aktuellen Album "First Spring" zusammen. Der Pianist und Komponist Florian Hoefner, Jahrgang 1982, ist weltweit in der Jazzszene präsent, mit der 2005 gegründeten Band "Subtone" und mit seiner "Florian Hoefner Group". Aus dem fränkischen Höchstadt an der Aisch stammend, lebt Hoefner nach langjährigen Aufenthalten in Berlin und New York seit 2014 in St. John's.

Brot & Sterne - Tales Of Wanderlust

Vor gut zwei Jahren erschien das Debütalbum dieser österreichischen All Star-Band, deren Sound mindestens so individuell ist, wie es die ungewöhnliche Instrumentenliste verspricht. Mit Tales Of Herbst hinterließen die musikalischen Geschichtenerzähler 2017 tiefe Eindrücke bei Publikum und internationalen Medien. Das Jazzpodium erkannte „...eine genreübergreifende Musik der zarten Töne und feinsinnigen Entwicklungen. Jazzidiom, Improvisation, Folklore und Ethno verknüpfen diese drei Könner zu einer ganz eigenen World Music.“

Lukas Mantel Sextet - Vardah

Vardah, das Urdu-Wort für Rose und der Name eines Zyklons, den Lukas Mantel in Chennai erlebte, ist das, worum es in dieser Band geht. Obwohl die Kraft der Musik kontrollierter und nicht so ungehemmt ist wie der tropische Wirbelsturm, ist sie definitiv immer noch wild und unberechenbar!

Ullmann, Lüdemann, Schaefer, Potratz - microPULS

Das Entdecken neuer Ufer und die Sehnsucht nach den Wurzeln afro-amerikanischer Musik – zwischen diesen Extremen bewegt sich die Musik von mikroPULS: Dieses Experiment mit Mikrotonalität ist die ideale Verbindung zwischen intellektuel­ler Herausforderung und all jener afro-amerikanischer Erfahrung, aus dem der Jazz sich entwickelt hat und in der auch alle vier Musiker dieses Albums stehen: dem Blues.

Nils Wogram Nostalgia - Things We Like To Hear

Berühren oder beeindrucken – das ist hier die Frage. Und zwar die einzige Frage, die auf „Things We Like To Hear“, dem fünften Album von Nils Wograms Trio Nostalgia zählt. Posaunist Nils Wogram, Drummer Dejan Tersić und Organist Arno Krijger machen es dem Hörer leicht. Mit einer verbindlichen Dub-Melodie starten sie entspannt in ein Album, dessen eingeschlagene Leichtigkeit sie auch in den folgenden acht Songs aufrecht erhalten. Sie lassen alles weg, was weggelassen werden kann und konzentrieren sich aufs Wesentliche. Wogram hat oft genug gezeigt, dass er komplexe Ideen umzusetzen weiß, aber jetzt schlägt er einen neuen Weg ein.

Jazzfestival Esslingen - Wolfgang Muthspiel

Das Wolfgang Muthspiel "Large Ensemble" feat. Ambrose Akinmusire war im Rahmen des Jazzfestival Esslingen im SpardaWelt Eventcenter in Stuttgart zu Gast. Musikerinnen und Musiker aus neun Nationen wollten mit Muthspiels Worten "einer Art Kammermusik frönen, die sinnlich und hypnotisch die Tugenden des Jazz und der klassischen Musik vereint". Reportage von Rainer Ortag - jazzreportagen.com

Clemens Gutjahr Trio - Monster

Ungeheuer lebendig und mit der Verführung eines Muskatcookies vermischt das Trio modernen Jazz mit elektronischen Elementen. Dabei kann es leicht geschehen, dass sich ein Space Captain in Rauch und Rot verliert, um gemütlich einen Café Corretto mit einem Hauch Luftmus zu genießen.

Marc Böttcher und Patrick Römer im Gespräch mit Cosmo Scharmer von Jazz-Fun.de

Ein Gespräch über "Sing! Inge, Sing! Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg". Ein Film von Marc Boettcher, Deutschland 2011, 118 Minuten Deutschlandfunk, Der Dokumentarfilm „Sing! Inge, Sing!“ wurde im Herbst 2011 fertiggestellt und in den Kinos gezeigt.

Art Blakey and the Jazz Messengers - The Art Of Jazz

„Die Jazz Messengers" der amerikanischen Drum-Legende Art Blakey galten als so etwas wie eine Universität des Modern Jazz, lange bevor es derartige Bildungseinrichtungen überhaupt gab. Generationen von namhaften Musikern gingen durch die Schule des in Pittsburgh/Pennsylvania geborenen Bandleaders. Ein Messenger zu sein, kam einem Ritterschlag gleich.

Evgeny Sivtsov - Zoo

Mit der Veröffentlichung von Zoo stellt Rainy Days Records stolz die virtuose, eigenwillige Trio-Musik des in Moskau geborenen und in Moskau ansässigen Komponisten-Pianisten Evgeny Sivtsov vor. Aufgenommen im Jahr 2017, gegen Ende von Sivtsovs neunjährigem Aufenthalt in New York City, umfasst die selbstfinanzierte Produktion sechs Originalkompositionen, von denen jede eine individuelle Klangwelt präsentiert, die experimentell und doch fundiert, sardonisch und doch zart ist, durch das fließende Klavierspiel des Leaders geprägt.

Portico Quartet - Memory Streams

Portico Quartet haben ihr fünftes Studioalbum veröffentlicht: mit "Memory Streams" setzen die Briten damit jene musikalische Exkursion fort, die sie schon vor mehr als 10 Jahren mit dem für den Mercury Prize nominierten Debütalbum Knee Deep In The North Sea (2007) begonnen hatten.