Jazz News

Schneeweiss und Rosenrot Pretty Frank

Schneeweiss & Rosenrot (die CocoRosie des Jazz) präsentieren komplexe Songs, inspirierte Improvisationen und Melodien die sich im Ohr festsetzen. Mit ihrer stilübergreifenden Musik gehören sie zweifellos zu den charmantesten und eigenwilligsten Bands der kreativen jungen Berliner Musikszene.

Rockingchair 1: 1

Rockingchair ist eine der aufregendsten Formationen der modernen französischen Szene und kombiniert den Lyrizismus von Radiohead mit der schöpferischen Kraft von Alas No Axis – ein Erlebnis, das man sich nicht entgehen lassen sollte.

Marcin Wasilewski Faithful

Hände senken sich auf Tasten, Finger greifen in straff gespannte Saiten, Holz fällt auf Metall und streicht über Trommelfelle. Musik ist stets ein außerordentlich physischer Prozess. Wenn es jedoch gelingt, die Schwerkraft und Kinetik, die Reibung und oberflächliche Beschaffenheit des Materials, wie auch die Unumkehrbarkeit des zeitlichen Ablaufs aufzuheben, dann setzt Transzendenz ein. Das passiert nicht allzu oft. Das Trio um den polnischen Pianisten Marcin Wasilewski aber beherrscht genau diese Kunst bis zur Vollendung.

Francois Couturier Tarkovsky Quartet

Andrei Tarkovsky starb im Dezember 1986. Seine Kunst lebt weiter, in seinen Filmen und in der Musik von François Couturiers Tarkovsky Quartet.
François Couturier gehört zu den Bewunderern der Gestaltungsmacht von Andrei Tarkovsky. Mit den ECM-Alben „Nostalghia – Song For Tarkovsky“ (2006) und „Un jour si blanc“ (2010) schuf er gemeinsam mit dem Produzenten Manfred Eicher die ersten beiden Folgen einer Trilogie zu Ehren des Regisseurs, die er nun mit dem „Tarkovsky Quartet“ abschließt.

Here We Go Again: Celebrating The Genius Of Ray Charles

Willie Nelson, Wynton Marsalis, Norah Jones:
Here We Go Again: Celebrating The Genius Of Ray Charles
Bereits das erste gemeinsame Album der beiden so unterschiedlichen Superstars WILLIE NELSON und WYNTON MARSALIS war künstlerisch und kommerziell ein riesiger Erfolg. Für das Blue-Note-Album "Two Men With The Blues" (2008) hatten die Country-Legende WILLIE NELSON und die Jazz-Koryphäe WYNTON MARSALIS im Jahr 2007 zwei Konzerte im Lincoln Center von New York gegeben, dessen besonderer Zauber auf dem Live-Album perfekt dokumentiert worden ist.

Kurt Elling The Gate

Für sein letztes Album "Dedicated To You", eine Hommage an John Coltrane und Johnny Hartman, erhielt Kurt Elling nach acht vorangegangenen Nominierungen endlich seinen ersten Grammy. Für ihn ist dies aber kein Grund, auf seinem neuen Album nun in dieselbe musikalische Kerbe zu schlagen. Diesmal überrascht er stattdessen mit einem aufregend eklektischen Mix.

Nguyen Le  Songs Of Freedom

Hits von Bob Marley, Led Zeppelin, Janis Joplin, Stevie Wonder, Eric Clapton und den Beatles, die sich allesamt auf unterschiedlichste Art dem Thema „Freiheit“ nähern, befreit Nguyên Lê von Staubschichten wie von Blattgold und überführt sie ins globale Dorf der Gegenwart.

Bohuslän Big Band Don't Fence Me In - The Music Of Cole Porter

The Music Of Cole Porter
So reich und vital die schwedische Jazzszene sein mag, an den Marktgesetzen kommt man auch hier nicht ganz vorbei. So gibt es selbst in Schweden nur zwei professionelle, kontinuierlich arbeitende Big Bands, die Norbotten und die Bohuslän Big Band. Letztere ist in den fünfziger Jahren aus einer Militärkapelle hervorgegangen, deren Tradition bis ins frühe 19. Jahrhundert zurückreicht. Die Region Bohuslän und die Stadt Göteborg sind die Träger des Orchesters, das dadurch eine breit aufgefächerte Aktivität entfalten kann. Das reicht von Auftritten an schwedischen Schulen bis zum regelmäßigen Besuch der großen internationalen Festivals, gut 100 Konzerte gibt man pro Jahr weltweit.

Kenny Werner Balloons

Was für eine grandiose All-Star-Besetzung sich der Pianist Kenny Werner ins Studio geholt hat! Das unterstreicht seine Ausnahmestellung im aktuellen internationalen Vergleich.

Mathias Eick Skala

Der 30-jährige Trompeter Mathias Eick zählt zu den stilistisch flexibelsten Musikern der norwegischen Szene. Bevor er 2008 mit dem Album “The Door” bei ECM debütierte, hatte er schon mit dem Kultensemble Jaga Jazzist, Rockbands wie Motorpsycho und Turbonegro, aber auch internationalen Größen wie Chick Corea, Pat Metheny und Manu Katché (auf dessen hochgelobtem “Playground”-Album) zusammengespielt.

[em] Michael Wollny / Eva Kruse / Eric Schaefer - © ACT / Rolf Kißling

Das Trio [em] hat den mit 10.000 € dotierten Neuen Deutschen Jazzpreis erhalten. Wollny, Kruse und Schaefer setzten sich bei einer Publikumswahl in der mit über 500 Leuten ausverkauften Mannheimer Feuerwache vor dem Zodiac Trio und der Band Studnitzky durch. Zusätzlich erhielt der Pianist Michael Wollny den mit 1.000 Euro dotierten Maritim-Solistenpreis.

Tineke Postma Dawn Of Light

One of the leading ladies in Jazz!' urteilte der britische 'Evening Standard' bereits 2009.
Tineke Postma hatte zu dem Zeitpunkt schon Auftritte in der ganzen Welt absolviert: vom Yokohama Jazz Festival und dem Antibes Jazz Festival bis zum North Sea Jazz Festival, vom legendären 'Blue Note' bis zur noch legendäreren 'Carnegie Hall'. Sie tourt regelmäßig mit Künstlern wie Dianne Reeves, Grammy-Siegerin Esperanza Spalding (die auf 'The Dawn Of Light' einen Gastauftritt als Sängerin hat!), Gerri Allen u. v.m.

Omar Sosa  Calma

Der in Barcelona lebende Pianist Omar Sosa liebt die Extreme und so überrascht er sein Publikum ein um’s andere Mal. Nachdem er zuletzt mit dem opulenten, hoch gelobten Bigband-Opus „Ceremony“ (SKP 9092) in Zusammenarbeit mit dem Cellisten und Arrangeur Jacques Morelenbaum seine Kompositionen von einem großen Klangkörper zelebrieren ließ, wählt er nun als Nachfolgeformat die intime Zwiesprache mit sich selbst. „Calma“ ist das insgesamt fünfte Solo – Album seiner Karriere.

Marc Copland Crosstalk

Ein Meisterwerk der gegenseitigen Inspiration: Pianist Marc Copland mit Saxophonist Greg Osby, Bassist Doug Weiss und Drummer Victor Lewis führen einen „Crosstalk“ voller Reize. Marc Copland ist eine verlässliche Größe von enormer Wandelbarkeit. Und hier nun eine Quartettbesetzung voller Überraschungen. „Crosstalk“ nennen sie ihre gemeinsame CD – mit Stücken voller intensitätsgeladener Brillanz und entspannter Klarheit. Dieses Quartett gehört zu den internationalen Jazz-Attraktionen dieses Jahres. Und das um so mehr, wenn man die vorliegende Aufnahme gehört hat.

Sammy Nesticos neue CD heißt „Fun Time And More

Sammy Nestico gastierte vor einem Jahr mit der SWR Big Band bei den Jazz Lights in Oberkochen. Jetzt veröffentlicht er den Konzertmitschnitt als CD.

Maria Farantouri Sings Taner Akyol

Maria Farantouri
Maria Farantouri Sings Taner Akyol
,,Da trifft Westeuropäisches Instrumentarium in Form eines Berliner Orchesters auf Akyols Langhalslaute. Farantouri verleiht den erhabenen Harmonien mit ihrer großartigen Stimme melancholische Würde." (Jazzthing, 02-03 / 2011)

Eva Jagun My Blue Hour

„Ein guter Song lässt keine Fragen offen“, sagt Eva Jagun. Ein so gutes Debutalbum wie Jaguns „My Blue Hour“ mit zehn herausragenden Eigenkompositionen sorgt allerdings schon für Erklärungsbedarf...

Yellowjackets Timeline

Zum 30 jährigen Jubiläum das Debut Album bei Mack Avenue Records! Yellowjackets meistert die Kunst Experimentierfreudigkeit ausdrucksvoll zu vermitteln, mit starken Grooves und überraschenden Wendungen. 17 Grammy Nominierungen und 2 Grammies in 30 Jahren!

Iiro Rantala  Lost Heroes

Bislang war sein Name vor allem mit dem Trio Töykeät verbunden, einem der wildesten, witzigsten und visionärsten Klaviertrios der internationalen Jazzszene: Da lotete der finnische Pianist Iiro Rantala alle Möglichkeiten dieser klassischen Besetzung aus, mal als energiegeladener Tastenlöwe, mal als feinfühliger Romantiker, dann wieder als burlesker Spaßvogel. Sein Spiel sprengte zwar alle Stile und war ebenso kompromisslos wie zugleich unterhaltsam, doch wurde es stets von einem magischen Dreieck zusammengehalten: grenzenlose Technik, Sinn für Humor und untrüglicher Geschmack. Qualitäten, die sich Rantala bewahrt hat, auch nachdem er 2006 das Trio Töykeät aufgelöst hatte: „Meine Güte, wir haben das jetzt 18 Jahre lang gemacht und Tausende von Konzerten gespielt. Da wird es Zeit für eine Pause“, sagte er da, konzentrierte sich auf “Iiro at large”, seine bis heute laufende eigene Show im finnischen Fernsehen - und auf seine Solokarriere.

© Nah Inu / ACT Youn Sun Nah

Am 27. Februar 2011 hat die Sängerin Youn Sun Nah für ihr Album „Same Girl“ (ACT 9024-2) den „Korean Music Award 2011“ in der Kategorie „Jazz und Crossover Album des Jahres“ erhalten. Damit wird sie bereits zum vierten Mal in ihrer Karriere mit dem begehrten Preis ausgezeichnet. Der Award wird für besondere Verdienste in der populären Musik Koreas vergeben. Die Jury besteht aus hochrangigen Vertretern der Musikwelt, wie Kritikern, Produzenten und Wissenschaftlern.

Magnus Öström - Thread Of Life

Als Schlagzeuger von e. s.t., dem Esbjörn Svensson Trio, hat Öström den Aufstieg vom unbekannten, mit vielen anderen um Club-Auftritte konkurrierenden Bands, zum stilbildenden und erfolgreichsten Jazzensemble der vergangenen Dekade miterlebt. Aber er hat auch das plötzliche Ende aller Träume miterlebt, durch den tragischen Unfalltod seines Freundes und Bandleaders Esbjörn Svensson vor zweieinhalb Jahren. Der Herausforderung, das Erbe zu bewahren und zugleich seinen eigenen Weg weiterzugehen, hat er sich nun mit „Thread of Life“ gestellt - als Komponist, Arrangeur und Produzent in Personalunion: „Um zu zeigen, worum es in meinem musikalischen Universum geht, musste ich das so machen. Auch, weil ich es wirklich liebe, zu komponieren, ebenso wie im Studio zu sein und zu produzieren.“

Joachim Kühn Chalaba

„Wann weiß man schon, dass man eine funktionierende Band hat? Sowas ist unplanbar“, sinniert Joachim Kühn. Er, der 66-jährige Veteran einer traditionsbewussten Avantgarde, Partner von Größen wie Michel Portal, Archie Shepp, Ornette Coleman, Rabih Abou-Khalil, Stan Getz, Michael Brecker, oder Michael Wollny, und einer der wenigen deutschen Weltstars des Jazz, ahnte jedenfalls nicht, was daraus werden würde, als er Majid Bekkas 2003 kennenlernte, den Guembri-Meister und spiritus rector der marokkanischen Musikszene.

Brad Mehldau  Live In Marciac

Mit "Live At Marciac" erscheint eine Live Doppel-CD plus DVD von einem der talentiertesten Jazzpianisten der Gegenwart. Die Aufnahmen stammen vom legendären französischen Festival und spiegeln die gesamte Palette seines Könnens wider. Er spielt sowohl eigene Kompositionen als auch Interpretationen zeitgenössischer Popsongs von u. a. Kurt Cobain, Lennon / McCartney, Cole Porter, Radiohead und anderen.

Vijay Iyer Tirtha

Auf allen neun Stücken des Albums – fünf Kompositionen stammen von Vijay Iyer, vier von Prasanna – kann man nun hören, was Iyer als Erfahrung der allerersten Probe wie der 2008 folgenden Studio-Sessions beschreibt: Hier geht es nicht um „Fusion“, um einen Kompromiss oder um den Versuch, mehr oder weniger indisch zu klingen, hier hört man vielmehr den harmonischen Fluss einer musikalischen Konversation dreier Individuen.

Trilok Gurtu, Simon Phillips, NDR BigBand 21 Spices

Kollaboration der beiden Ausnahmeschlagwerker und der NDR Bigband. Es war seit langem ein Wunsch der beiden, mal miteinander musizieren zu können: Die Rede ist vom indischen Perkussionisten Trilok Gurtu und dem Toto-Schlagzeuger Simon Phillips. Im Mai 2010 war es dann soweit. Im Rahmen einer Produktion der NDR Bigband kam es zur Zusammenarbeit dieser beiden Koryphäen der Schlagwerke.

Avishai Cohen Seven Seas

AVISHAI COHENs Musik gleicht einem Strudel der Gefühle. Die Struktur der Songs, ihre intime Architektur überrascht immer wieder durch unerwartete Wendungen. Mit seinen Kompositionen zügelt er die Gefühle, hält sie zurück, damit sie sich voll entfalten können, und verhindert somit, dass die Energie verpufft, bevor sie den Zuhörer erreicht. Der aus Jerusalem stammende Cohen, der sich inzwischen in Tel Aviv niedergelassen hat und den Ruf als einer der populärsten Jazzmusiker der letzten zehn Jahre genießt, nähert sich mit "Seven Seas" seinem künstlerischen Zenit.

Monty Alexander Uplift

Uplift - Das neue Album von Monty Alexander
Monty Alexander - piano
Hassan Shakur - bass
Herlin Riley - drums
Frits Landesbergen -drums

Eldar Djangirov  Three Stories

Mit "Three Stories" veröffentlicht Eldar sein erstes Solo-Album. Der erst 23-jährige Pianist hat bereits vier Jazz-Alben für Sony Classical aufgenommen und wurde dafür in der Jazzszene und darüber hinaus hymnisch gefeiert ("Ein Pianist wie von einem anderen Stern...ein Wunderkind.", Welt am Sonntag). Doch Eldar, der neben Jazz auch klassisches Klavierspiel studiert hat, ist mittlerweile zu einem beachteten Klassik- Interpreten gereift. Und so zeigt Eldar seine musikalische Vielseitigkeit auf "Three Stories" auf beeindruckende Weise indem er etwa "I Should Care" von Sammy Cahn neben ein Präludium aus Bachs "Wohltemperierten Klavier" oder eine Etüde von Skrjabin neben Thelonious Monks "In Walked Bud" stellt.

Roger Willemsen legt auf – My Favourite Things

Seit vielen Jahren ist Roger Willemsen auch als Vermittler des Jazz in Deutschland tätig. In seiner ZDF-Sendung Willemsens Woche waren regelmäßig die größten Jazzmusiker der Welt zu Gast, sein Film über Michel Petrucciani wurde weltweit gezeigt, über Jahre moderierte er eine eigene Jazz-Sendung im WDR, ebenso wie die Verleihung des deutschen Jazzpreises, und seit fast zwei Jahren ist er den Hörern von NDR Kultur mit gleich zwei Reihen zu Klassik und Jazz ein Begriff.

Olivier Ker Ourio  Magic Tree

Olivier Ker Ourio ist der Nachkomme sehr eigenwilliger Bretonischer Segler, die ihrer inneren Stimme folgend, im 18. Jahrhundert in See stechen, Ihren „ureigenen Platz“ einzunehmen.