Deutsche Jazzunion sucht neue Geschäftsführung

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Berlin, 09.11.2023 | Es ist an der Zeit für eine Stabsübergabe: Nach erfolgreichen acht Jahren wird der Geschäftsführer der Deutschen Jazzunion Urs Johnen seine Position in neue Hände übergeben. Daher sucht der Berufs- und Interessensverband auf Bundesebene zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine neue Person für die Leitung der Geschäftsstelle in Berlin.

Die Deutsche Jazzunion wurde als Sprachrohr der Jazzmusiker*innen in Deutschland vor genau 50 Jahren gegründet und im Jahr 2012 neu aufgestellt. Seither erfreut sich der mittlerweile über 1.600 Mitglieder zählende Verein großer Sichtbarkeit und zahlreicher erfolgreicher Projekte. Diese reichen von Infrastruktur- bis zu Vermittlungsprojekten und werden von einem engagierten Team aus festangestellten und freien Mitarbeitenden sowie einem ehrenamtlichen Vorstand betreut.

Die Bewerbungsfrist zur Stellenausschreibung endet am 12. Dezember 2023. Eine sukzessive Übergabe der Geschäftsführung soll begleitet durch den derzeitigen Geschäftsführer möglichst bis Ende April 2024 vollzogen werden.

Weitere Informationen und die vollständige Stellenausschreibung finden sich auf der Website der Deutschen Jazzunion unter www.deutsche-jazzunion.de/stellenausschreibung-geschaeftsfuehrung.

Über die Deutsche Jazzunion

Seit 50 Jahren versteht sich die Deutsche Jazzunion (bis 2019 „Union Deutscher Jazzmusiker“) als Sprachrohr der Jazzmusiker*innen in Deutschland. Im Jahre 1973 wurde sie im hessischen Marburg gegründet. Seitdem tritt sie für die Belange von Jazzmusiker*innen in Deutschland ein und hat sich nicht zuletzt kulturpolitisch als Ansprechpartnerin etabliert. Nach einer „Initiative für einen starken Jazz in Deutschland” erfuhr die Deutsche Jazzunion Anfang 2012 eine grundlegende Neustrukturierung und Stärkung und zählt heute über 1.600 Mitglieder.

Die Aufgaben und Ziele der Deutschen Jazzunion sind vielfältig. Es geht darum, Jazz in und aus Deutschland einen angemessenen gesellschaftlichen Stellenwert in der deutschen und europäischen Kulturvielfalt zu verschaffen. In Zusammenarbeit mit internationalen, nationalen und regionalen Jazzverbänden sowie jazznahen und spartenübergreifenden Organisationen vertreten wir die Interessen der Jazzmusiker*innen gegenüber gesetzgeberischen, politischen und kulturfördernden Instanzen auf Bundesebene und setzen uns für notwendige Verbesserungen der strukturellen und finanziellen Rahmenbedingungen für ausübende und lehrende Jazzmusiker*innen ein. Dabei haben wir die gesamte Jazzszene im Blick und engagieren uns ebenso für Veranstalter*innen, Journalist*innen, Kurator*innen und sonstige Akteur*innen.

Unsere Arbeit gestalten wir unter Berücksichtigung von Maßgaben sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit sowie mit dem Ziel der Bekämpfung von Diskriminierungen jeglicher Erscheinungsformen. Die Deutsche Jazzunion ist in nationalen und internationalen Gremien und Organisationen vertreten. Zu den Aufgaben der Deutschen Jazzunion gehört es auch, Expert*innen in Jurys von Preisen oder Förderprogrammen zu entsenden. Seit 1994 verleiht die Deutsche Jazzunion alle zwei Jahre den von der GVL und GEMA-Stiftung mit 15.000 Euro dotierten Albert-Mangelsdorff-Preis. Dieser gilt als die wichtigste Auszeichnung für Jazz im deutschsprachigen Raum. Für herausragende Nachwuchsmusiker*innen wird darüber hinaus im Rahmen der Bundesbegegnung „Jugend jazzt“ jährlich der Förderpreis der Deutschen Jazzunion verliehen. Ebenfalls im biennalen Turnus laden wir gemeinsam mit lokalen Partner*innen an wechselnden Standorten im Bundesgebiet zur Fachkonferenz Jazz Now! ein, um den Austausch zwischen Jazzakteur*innen, Gesellschaft und Politik zu fördern.

Weitere Informationen: www.deutsche-jazzunion.de

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