DEUTSCHER JAZZPREIS 2023 Vorstellung der Hauptjury und des Programms für den 27. April 2023

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Preisverleihung mit Konzertabend in Bremen und neue Zusammensetzung der Fachjury

Deutscher Jazzpreis Logo

Im Februar nominierte die Fachjury des Deutschen Jazzpreises 81 Musikschaffende und Projekte in 31 Preiskategorien, die im letzten Jahr außergewöhnliche künstlerische und innovative Leistungen erbracht haben. Wer am 27. April 2023 bei der Verleihung im Bremer Metropol Theater mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnet wird, entscheidet jetzt die neu zusammengesetzte Hauptjury.

In der 16-köpfigen Hauptjury des Deutschen Jazzpreises finden sich auch in diesem Jahr wieder Mitglieder der Fachjury sowie prominente Jazzakteur:innen und Persönlichkeiten des öffentlichen kulturellen Lebens mit vielfältigen fachlichen Expertisen. Die Zusammensetzung der Hauptjury soll dabei die Diversität der nationalen und internationalen Jazzszene widerspiegeln.

Ronny Graupe, Lucia Martinez und Daniel Erdmann - Deutscher Jazzpreis 2022 - 27 April 2022 © Jewgeni Roppel
Ronny Graupe, Lucia Martinez und Daniel Erdmann - Deutscher Jazzpreis 2022 - 27 April 2022 © Jewgeni Roppel

Sänger und Komponist Rabih Lahoud bestreitet 2023 bereits seine zweite Amtszeit in der Jury des Deutschen Jazzpreises. Über seine Arbeit in der Jury und zur Bedeutung des Deutschen Jazzpreises, der seit 2021 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien in Zusammenarbeit mit der Initiative Musik vergeben wird, sagt er:

„Der Deutsche Jazzpreis ist ein hervorragendes Antidot gegen institutionelle Engstirnigkeit und strukturelle Starre im deutschen Jazzbetrieb. Im Deutschen Jazzpreis sitzen nicht nur alle zusammen am gewohnten alten Tisch, sondern hier wird auch mit einer neuen Tischordnung über eine hoffnungsvolle und neue JazzRezeptur verhandelt. Dadurch wird die deutsche Jazzszene würdevoll auf die globale und diverse Weltbühne gehoben. In meiner Arbeit als Juror empfinde ich große Freude und Ernsthaftigkeit und bin entschlossen, diese zukunftsorientierte Jazzinstitution mit meiner Arbeit, mit meiner Stimme und mit meinem Herzen so lange es geht zu unterstützen.“
Rabih Lahoud, Mitglied der Hauptjury

Die gesamte Hauptjury im Überblick

  • Aaron Parks: Pianist & Komponist
  • Aida Baghernejad: Freie Kulturjournalistin, Moderatorin und Podcasterin, International Music Journalism Award 2021
  • Akua Naru: Künstlerin, Produzentin, Archivarin
  • Angelika Niescier: Saxophonistin und Komponistin
  • Bülent Ceylan: Comedian
  • Jean-Paul Bourelly: Gitarrist, Produzent; Kurator House of World – Projekte „The Backroom“ und „Black Atlantic“
  • Jolanda Vujasinovic: Künstler- und Konzertmanagerin; Tambour Music Management
  • Katea Stitt: Rundfunkprogrammdirektorin/Produzentin, Tournee- und Künstlermanagerin
  • Lena Müller: Booking Agentin & Artist Managerin Jazzhaus Artists / Jazzhaus Freiburg GmbH
  • Mousse T.: Musikproduzent, Songwriter, DJ, Grammy Nominee, Ivor Novello Award-Winner, Entrepreneur mit Nachhaltigkeitsschwerpunkt
  • Nabil Atassi: Moderator "Late Night Jazz" und Autor; Preisträger Deutscher Radiopreis, WDR Jazzpreis für Journalistische Leistungen
  • Nate Chinen: Musikkritiker und Autor
  • Rabih Lahoud: Sänger und Komponist
  • Stefanie Marcus: Geschäftsführerin Traumton Records, Vorstandsmitglied VUT
  • Tokunbo Akinro: Sängerin, Songwriterin, Initiatorin #AirplayForArtists
  • Victoriah Szirmai: Musikkritikerin

Programm des Deutschen Jazzpreises mit vielen musikalischen Highlights

Die Verleihung des Deutschen Jazzpreises findet am 27. April 2023 vor Fachpublikum und geladenen Gästen statt. Neben der Auszeichnung der Preisträger:innen erwartet die Anwesenden ein hochkarätiges Programm, das die Vielseitigkeit und Energie der aktuellen Jazzszene verkörpert. So können sie sich auf Live-Auftritte der diesjährigen Nominierten Cansu Tanrikulu im Duo mit Nick Dunston sowie auf Terri Lyne Carrington im Trio mit Lakecia Benjamin und Felix Henkelhausen freuen. Durch den Abend führen Hadnet Tesfai und Max Mutzke.

Die Preisverleihung kann auf der Website des Deutschen Jazzpreises sowie im Radio auf verschiedenen ARD Kulturwellen ab 17.00 Uhr im Livestream mitverfolgt werden.

Im Anschluss an die Verleihung öffnet das Metropol Theater ab 19.30 Uhr seine Türen für den fulminanten Konzertabend des Deutschen Jazzpreises, bei dem drei nationale und internationale Ensembles die musikalische Vielfalt und kreative Schaffenskraft des Jazz auf die Bühne bringen: Natalie Greffel (nominiert in der Kategorie „Vokal“), Anika Nilles (nominiert in der Kategorie „Schlagzeug/Perkussion“) und Michael Mayo, der beim Deutschen Jazzpreis 2022 als „Künstler des Jahres international“ ausgezeichnet wurde.

Tickets für den circa 90-minütigen Konzertabend können über die Website des Deutschen Jazzpreises, den offiziellen Vorverkauf des Metropol Theaters und allen weiteren VVK-Stellen erworben werden. Alle, die am 27. April nicht live in Bremen dabei sein können, haben die Chance, den Konzertabend am Sonntag, den 7. Mai 2023, ab 0.05 Uhr im NDR und ab 10.55 Uhr auf 3sat zu sehen oder danach in der ARD-Mediathek abzurufen.

Deutscher Jazzpreis 2023

27. April 2023
Metropol Theater Bremen
Moderation: Hadnet Tesfai & Max Mutzke

Preisverleihung für Fachpublikum und geladene Gäste, ab 17.00 Uhr
Livemusik
Cansu Tanrikulu & Nick Dunston
Terri Lyne Carrington, Lakecia Benjamin & Felix Henkelhausen

Live-Improvisation
Maximilian Andrzejewski, Phil Donkin & Luise Volkmann

Konzertabend, ab 20.30 Uhr
Natalie Greffel
Anika Nilles
Michael Mayo
Sendetermin: 07. Mai 2023 ab 00.05 Uhr im NDR und 10.55 Uhr auf 3sat

Musikalische Einstimmung auf den Deutschen Jazzpreis bei Qobuz

Der Deutsche Jazzpreis freut sich darüber hinaus, in der dritten Ausgabe den Streamingdienst Qobuz als offiziellen Musikpartner an seiner Seite zu haben. Auf der Online-Musikplattform haben Jazz-Liebhaber:innen die Möglichkeit, alle Nominierten des Deutschen Jazzpreises in bester Klangqualität zu genießen. Der Katalog von Qobuz umfasst insgesamt über 100 Millionen Titel aus allen Genres und die weltweit größte Auswahl an Alben in Hi-Res-Qualität. Zur Einstimmung auf den Deutschen Jazzpreis 2023 hat Qobuz eine Playlist mit den Nominierten zusammengestellt.

Seit 2021 prämiert der Deutsche Jazzpreis herausragende künstlerische Leistungen der nationalen und internationalen Jazzszene in 31 Kategorien. Realisiert wird er von der Initiative Musik mit Projektmitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Die dritte Ausgabe findet in Kooperation mit der jazzahead! statt.

Weitere Informationen zum Ticketverkauf und Programm finden Sie auf
https://www.deutscher-jazzpreis.de

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