Madeleine Peyroux

Madeleine Peyroux, Foto: © Piedmontstyle at en.wikipedia
Madeleine Peyroux, Foto: © Piedmontstyle at en.wikipedia

Biographie

Madeleine Peyroux (* 1974 in Athens, Georgia) ist eine US-amerikanische Chanson-Jazz-Sängerin und Songwriterin.

Madeleine Peyroux, deren Namen man wie das Land "Peru" ausspricht, ist in Brooklyn, Kalifornien und Paris aufgewachsen. In Paris fand sie jedoch ihre Stimme, als sie dort als Straßenmusikerin ihre Karriere begann. Ihren Durchbruch hatte sie schließlich mit ihrem Debut-Album "Dreamland", welches sich weltweit über 200.000 mal verkaufte.

Ihre charismatische, rauchige Stimme wird oft mit der unvergesslichen Billie Holiday verglichen. Nicht wenige wundern sich, wie jemand aus der heutigen Zeit, die klassischen Songs von Billie Holiday oder Bessie Smith so einzigartig interpretieren kann, als ob es die eigenen wären.

Als Kleinkind lebte Madeleine Peyroux in Georgia, in den US-Südstaaten. Ihre Eltern, die Arbeit suchten, zogen mit ihr nach New York, als sie sechs war. Im Stadtteil Brooklyn und später im südlichen Kalifornien wuchs sie auf und ging zur Schule. Als ihre Mutter sich von ihrem Vater scheiden ließ, nahm sie die Tochter mit nach Paris. Um das Jahr 1990 war sie in Pariser Metro-Passagen als Straßenmusikerin aktiv, was ebenso wie in New York City eine anerkannte Art des Lebensunterhalts als Bohemien darstellt. Anschließend ging sie jahrelang mit der Lost Wandering Blues & Jazz Band auf Tourneen.

Im Jahr 1996 wurde sie von einem Manager der Plattenfirma Atlantic Records als Solistin für einen Plattenvertrag verpflichtet. Das Album Dreamland brachte ihr viel Anerkennung und Aufmerksamkeit ein. Der Verlust an ungestörter Privatsphäre gefiel ihr nicht. Deshalb mied sie die Öffentlichkeit. Es gibt die Anekdote, dass ihre Plattenfirma im August 2005 wegen eines geplatzten Medientermins einen Privatdedektiv engagierte, der Madeleine Peyroux zusammen mit ihrem Manager ausfindig machte.

Diskografie

Links

Madeleine Peyroux Internetseite:
http://www.madeleinepeyroux.org

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Quelle: Wikipedia

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