Adam Pieronczyk

Adam Pieronczyk, Foto: Jerzy Czarkowski
Adam Pieronczyk, Foto: Jerzy Czarkowski

Biographie

Adam Pieronczyk (* 24.10.1970 Elblag / Polen) - (saxophone, zoucra) is ein führender polnischer Jazz-Saxophonist und einer der wichtigsten und kreativsten Musiker der heutigen Jazzszene in Polen. Adam Pieronczyk lebt zur Zeit in Krakau.

Adam Pieronczyk als Leader und Mitglied verschiedener Bands und Projekte:
- wurde vom Magazin "Jazz Forum" herausgestellt als Neue Hoffnung des Polnischen Jazz (1997)
- wurde nominiert für den Preis der Polnischen Musikindustrie "Fryderyk" als Bester Jazzmusiker des Jahres (1997, 1998, 2009)
- erhielt den Preis des Musikliebhaberverbandes "Melomani" als Bester Künstler des Jahres (1999)
- wurde von der größten polnischen Tageszeitung "Gazeta Wyborcza" zu den "fünf wichtigsten Musikern, die im XXI. Jahrhundert den größten Einfluß auf den Jazz in Polen haben werden," gezählt.
- erhielt den Kunst- und Theater-Preis des Pr”sidenten der Stadt Bielsko-Biala Engel des Jazz (2003)
- wurde beim Jazz Forum Magazin Bester Sopransaxophonist des Jahres (von 2003 bis 2008)

Auch Pieronczyk's CD-Produktionen haben für Aufsehen gesorgt:
- "A Few Minutes In Space" (ADAM PIERONCZYK TRIO) wurde nominiert für den Preis der Polnischen Musikindustrie "Fryderyk" als Beste Jazz-CD des Jahres (1997)
- "Live In Sofia" (LESZEK MOZDZER / ADAM PIERONCZYK) wurde beim Magazin "Jazz Forum" Bester Album des Jahres (1998) und nominiert für den Preis der Polnischen Musikindustrie "Fryderyk" als Beste Jazz-CD des Jahres (1998).
- "Digivooco" (ADAM PIERONCZYK DIGIVOOCO) wurde beim Magazin "Jazz Forum" Bester Album des Jahres (2001).

Adam Pieronczyk arbeitete u.a. mit:
Gary Thomas, Greg Osby, Sam Rivers, Archie Shepp, Bobby McFerrin, Tomasz Stanko, Ted Curson, Anthony Cox, Joey Calderazzo,
Ed Schuller und Leszek Mozdzer und ist aufgetreten in:
Europa (Polen, Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, der Schweiz, Österreich, England, Schweden, Dänemark, Russland, der Tschechischen Republik, Ungarn, Bulgarien, Rum”nien, Ukraine), Kasachstan, Kirgisien, Israel, Marokko, Brasilien und den USA.

Pressespiegel / Adam Pieronczyk
- Adam Pieronczyk ist heute der interessanteste polnische Saxophonist. (Gazeta Wyborcza)
- der Saxophonist ist einer der Musiker, die die Form des polnischen Jazz im XXI. Jahrhundert gestalten werden (Newsweek)
- Pieronczyk ist ein führender polnischer Jazzmusiker, der immer breitere Jazzfanmassen erobert. (Audio)
- Adam Pieronczyk ist eine Entdeckung, weil er einen warmen Ton, clevere Phantasie und grenzenlose Kraft besitzt. (Cadence NY)
- Adam Pieronczyk gehört zur absoluten Spitze des polnischen Jazz. Wie kaum jemandem gelingt es ihm, Virtuosität, Präzision und Intellekt mit Emotionalität, die an Exhibitionismus grenzt, zu verbinden. Pieronczyk verbrennt während seiner Improvisation und das Publikum mit ihm zusammen. (Gazeta Wyborcza)
- Neue Hoffnung des polnischen Jazz; (Berliner Morgenpost)
- Pieronczyk's Schaffen bedeutet eine neue Qualität im polnischen Jazz. (HiFi)
- Es ist schwierig, Pieronczyk in irgendwelche Kategorien oder Schubladen einzuordnen oder mit jemandem zu vergleichen. Sein Auftauchen in der polnischen Szene ist ein sehr belebendes Ereignis. Er ist ein grosser Musiker. (Jazz Forum)
- Adam Pieronczyk gehört seit einigen Jahren zu den wichtigsten und kreativsten Künstlern der polnischen Jazzszene. (Gazeta Wyborcza)
- ein großer Hoffnungsstrahl in der Osteuropäischen Jazzszene; (Frankfurter Allgemeine)
- Adam Pieronczyk ist der am meisten strahlende Punkt der polnischen Saxophon-schule; ein Künstler, der niemandem mehr seine Klasse zu beweisen braucht. (HiFi)
- Pieronczyk's Musik ist virtuos, durchdacht, raffiniert, aber nicht berechnend und kühl. Seine Improvisationen sind tief und emotional, und tragen eine ungeheuere seelische Ladung. (Gazeta Wyborcza)
- Pieronczyk ist ein Supertechniker, ein geistvoller Strukturalist und noch ein Bisschen cooler als manche Saxophonstars, mit denen er den Vergleich nicht zu scheuen braucht. (Frankfurter Allgemeine)

Ausgewählte Diskographie

  • Temathe “Water Conversations”, 1966
  • Anniversary Concert for Hestia, 1966
  • Few Minutes in the Space, 1997
  • Live In Sofia, mit Leszek Możdżer, 1998
  • Plastiline Black Sheep, 1999
  • 19-9-1999, mit Leszek Możdżer, 2000
  • Plastiline Black Sheep, mit Ed Schuller, Jacek Kochan, 2001
  • Digivooco, mit Gary Thomas, 2001
  • Amusos with Mina Agossi, 2003
  • Busem po São Paulo mit Robert Kubiszyn, Krzysztof Dziedzic, 2005
  • Live in Berlin, 2007
  • Life at A38 DVD, 2008
  • El Buscador mit Anthony Cox, Adrian Mears, Krzysztof Dziedzic, 2010
  • Gajcy Szyc Pieronczyk mit Borys Szyc, poemat - Tadeusz Gajcy, 2010
  • Komeda - The Innocent Sorcerer, mit Gary Thomas, Anthony Cox, Nelson Veras, Łukasz Żyta, 2010
  • The Planet of Life, 2013
  • A-Traine Nights, 2014
  • Migratora Poets, 2015
  • Wings, 2015
  • Monte Alban, 2016
  • AD-LIB ORBITS, 2017

Links

Adam Pieronczyk Internetseite:
www.adampieronczyk.com
Weitere Seiten:
www.myspace.com/adampieronczyk

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