Zbigniew Seifert

Zbigniew Seifert
Zbigniew Seifert

Biographie

Zbigniew Seifert (genannt: Zbiggy) (* 6. Juni 1946 in Krakau; † 15. Februar 1979 in Buffalo) war ein polnischer Jazzmusiker.

Zbigniew Seifert absolvierte die Staatliche Musikakademie Krakau im Fach Violine. Zudem spielte er auch Altsaxophon. Während des Studiums gründete Zbigniew Seifert ein eigenes Jazzquartett und suchte die Zusammenarbeit mit Tomasz Stańko. Er öffnete sein Spiel nun mehr den Formen freien Improvisierens. Mitte der 1970er Jahre konzentrierte er sich auf die Violine. Er kooperierte verstärkt mit westeuropäischen Musikern, darunter Hans Koller („Kunstkopfindianer“ 1974), Joachim Kühn (Auftritt auf den Berliner Jazztagen 1975), Charlie Mariano, dann auch mit der Band Oregon.

1976 nahm Zbigniew Seifert gleich zwei eigene Platten auf, davon ein Solo-Album. Ein Jahr darauf erschien die erste amerikanische LP von ihm. In Polen wurde erst 1978 seine erste Platte veröffentlicht. Etwa gleichzeitig produzierte er mit Passion (u.a. mit dem Gitarristen John Scofield) ein weiteres Werk.

Zbigniew Seifert schrieb auch ein „Jazzkonzert für Violine, Rhythmusgruppe und Sinfonieorchester“.

Eine Krebserkrankung führt zu seinem frühen Tod Anfang 1979.

Zbigniew Seiferts expressiver Stil und seine virtuose Beherrschung der Geigentechnik folgte einer Weiterentwicklung musikalischer Vorstellungen von John Coltrane.

Ausgewählte Diskographie

  • Solo violin, (EMI - 1976)
  • Man of the Light, (MPS Records - 1976)
  • Zbigniew Seifert, (Capitol Records - 1977)
  • Kilimanjaro, (PSJ - 1978)
  • Kilimanjaro 2, (PSJ - 1978)
  • Passion, (Capitol Records - 1978)
  • We'll Remember Zbiggy, (Mood Records - 1979, mit Koller, Kühn, Urszula Dudziak, Albert Mangelsdorff, Wolfgang Dauner, Richie Beirach, Jan Hammer u.a.)

Links

Zbigniew Seifert Fundation:
http://www.zbigniewseifert.org

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Quelle: Wikipedia

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