The Absolute Ensemble featuring Marcel Khalifé - Arabian Nights

The Absolute Ensemble featuring Marcel Khalifé - Arabian Nights

The Absolute Ensemble featuring Marcel Khalifé
Arabian Nights

Erscheinungstermin: 27.05.2011
Label: Enja, 2011

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Besetzung:
Kristjan Järvi conductor, Damien Bassman dr, Mat Fieldes b, Vesselin Gellev viol, Matt Herskovitz p, Martin Kuuskmann bassoon, Rubin Kodheli cello, Hayley Melitta Reid fl, Charles Porter tp, Edmund Ramirez viola, Michael Seltzer tb, Michiyo Suzuki cl, April Centrone hand percussion
Soloists:
Marcel Khalifé oud, voice, Bachar Khalifé percussion, Daniel Schnyder ss, Rami Khalifé piano (1,12), Bassam Saba nay

Arabian Nights ist ein Klang Projekt das erstmals beim Musikfest Bremen in einem Flugplatz Hangar im Nachhall auf die 9/11 Katastrophe aufgeführt wurde. Das Konzept entwickelte Daniel Schnyder zusammen mit dem Absolute Ensemble. Es lässt beide Kulturen, die nahöstliche und die westliche einfließen egal wie heikel es auch ist eine Balance zwischen den westlichen und den orientalischen Instrumenten zu finden. Die arabische Musik kennt keine Chromatik, es mussten also die Kompositionen in arabischen Skalen und Tonarten geschrieben werden. Die arabischen Instrumente intonieren in Vierteltönen - wieder mussten Kompromisse gefunden werden.

Marcel Khalifé ist UNESCO`s Artist for Peace, manchmal wird er auch als Bob Dylan des Nahen Ostens bezeichnet der libanesische Oud Meister ist seit langem international als Guru des Instruments anerkannt. Er vertritt heute das Arabic Nagam Cultural Project in Houston, Texas.

Bassam Saba hat das Arabic Orchestra New York gegründet und gilt als bedeutendster Nay Spieler der heutigen Welt. Der schweizerisch / amerikanische Komponist und Saxophonist Daniel Schnyder hat für ihn das Concerto für Nay geschrieben. Daniel, dessen Schaffen von klassischen Streichquartetten bis zur großen Oper, vom Violin Konzert bis zur Blechmusik reicht, ist seit langem Spezialist in der anderen Musik, wozu ihn wohl auch seine Jugend inspirierte, die er in Damaskus verbrachte. Die arabischen Linien, die er schreibt sind wirklich authentisch und für westliche Instrumente wahrhaft schwer zu realisieren.
Zu diesem melting pot kam noch das Sprachproblem, die Proben waren ein konfuses Gemisch aus Arabisch, Englisch, Französisch, das sich irgendwann in Singen, Klatschen, rhythmischen Stampfen auflöste. Kompromisse entstanden - was kann politischer sein? Erst, als das, was die Musiker so lange gelernt hatten aufgaben, geschah große, friedliche Musik.

Das Projekt wurde Live in New York`s Town Hall vor einem enthusiastischen Publikum aufgenommen. Die Town Hall ist seit langem ein Symbol für die Gleichheit und die Chancen die sie dort aller Musik gibt. Das Absolute Ensemble zurück an seinem Geburtsort! Ein Privileg, dass so vielen Arabern verwehrt wurde, darunter auch Khalifés langjährigem Mitstreiter, dem mittlerweile verstorbenen palestinensischen Dichter Darwish.

Arabian Nights symbolisiert das Engagement des Ensembles und der Komponisten zum Wechsel in der Musik, zum Niederreissen der Grenzen, die nicht nur zwischen Kulturen, sondern auch zwischen Musikern bestehen. "Es ist unsere Art den Geist und die Schönheit in aller Musik zu finden" -Hayley Melitta Reid

  1. Bahriyyeh (by Marcel Khalifé & Al Mayadine Ensemble)
  2. La Prière de l'Absent (by Dhafer Youssef)
  3. Amr I Mismiki (by Marcel Khalifé)
  4. Da Kord (by Daniel Schnyder)
  5. Oyun 1 (by Daniel Schnyder)
  6. Oyun 2 (by Daniel Schnyder)
  7. Bayat (by Marcel Khalifé)
  8. Badr (by Daniel Schnyder)
  9. Dawr Hindi (by Daniel Schynder)
  10. Nida`a (by Daniel Schnyder)
  11. Karachi (by Daniel Schnyder)
  12. Sabah El Leil (by Marcel Khalifé)

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