Kenny Werner

Kenny Werner, Foto: Richard Conde
Kenny Werner, Foto: Richard Conde

Biographie

Kenny Werner (* 19. November 1951 in Brooklyn) ist ein US-amerikanischer Jazz-Pianist.

Kenny Werner besuchte die Manhattan School of Music und wechselte 1970 zum Berklee College of Music. 1977 spielte er seine erste LP mit Musik von Bix Beiderbecke, Duke Ellington, James P. Johnson und George Gershwin ein, im gleichen Jahr das Album Something Like A Bird mit Charles Mingus. 1981 erschien mit Beyond the Forest of Mirkwood sein erstes Soloalbum mit eigenen Kompositionen.

1981 gründete Kenny Werner das erste eigene Trio mit Ratzo Harris und Tom Rainey. Außerdem trat er Anfang der 1980er Jahre häufig mit Archie Shepp auf; 1984 wurde er Mitglied des Mel Lewis Orchestra. Daneben arbeitete er mit den Bands von Eddie Gomez, Tom Harrell und Joe Lovano und in Duoformationen mit Rufus Reid, Ray Drummond und Jaki Byard. Seit 1995 trat er mit Toots Thielemans im Duo auf, auch als Trio mit Oscar Castro-Neves und als Quartett mit Airto Moreira zusätzlich. Außerdem war er seit 1998 Pianist, Arrangeur und musikalischer Leiter der Schauspielerin und Sängerin Betty Buckley. 1999 gründete er ein neues Trio mit Ari Hoenig und Johannes Weidenmüller.

1996 veröffentlichte Kenny Werner das Lehrbuch Effortless Mastery; er gibt Workshops und unterrichtet an der New York University.

Diskographie

  • Beyond the Forest of Mirkwood, Soloalbum, 1981
  • 289 Bridge St. mit Joe Lovano, Billy Drewes, Bill De Arango, Ratzo Harris, Tom Rainey, 1982
  • Introducing the Trio mit Ratzo Harris, Tom Rainey, 1989
  • Uncovered Heart mit Eddie Gomez, Joe Lovano, Randy Brecker, John Riley, Edson Cafe Adasilva, 1990
  • Live at Maybeck Recital Hall, Vol. 34, Soloalbum, 1994
  • Copenhagen Calypso, Soloalbum, 1994
  • Gu-Ru mit Tim Hagans, Billy Drewes, Jamey Haddad, Ratzo Harris, Tom Rainey, 1994
  • Live at Visiones mit Ratzo Harris, Tom Rainey, 1995
  • Meditations, Soloalbum, 1995
  • A Delicate Balance mit Jack DeJohnette, Dave Holland, 1998
  • Unprotected Music mit Marc Johnson, Joey Baron, 1998
  • Beauty Secrets mit Billy Hart, Joe Lovano, Betty Buckley, Mark Feldman, Drew Gress, Heide Stubner, Mary Wooten, Dave Ballou, Tony Malaby, Todd Reynolds, Victor Schultz, Ari Hoenig, Johannes Weidenmüller, 2000
  • Peace mit Johannes Weidenmüller, Ari Hoenig, 2004
  • Dreamtales mit Claudia Villela
  • Democracy mit David Sánchez, Matt Shulman, Brian Blade, Scott Colley
  • Shadows mit Marcin Oles, Bartlomiej Oles, 2006
  • Naked In The Cosmos mit dem Brussels Jazz Orchestra
  • Lawn Chair Society mit Brian Blade, Scott Colley, Dave Douglas, Chris Potter, Lenny Picket, 2007
  • Balloons mit Randy Brecker, David & Antonio Sanchez, John Patitucci, 2011

Links

Kenny Werner Internetseite:
http://kennywerner.com/

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Quelle: Wikipedia

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