Ali N. Askin - Livesoundfabrik

Ali N. Askin - Livesoundfabrik - Albumcover
Ali N. Askin - Livesoundfabrik

Ali N. Askin
Livesoundfabrik

Erscheinungstermin: 25.04.2025
Label: Yatak Records, 2025

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jazz-fun`s recap:

Ein Feuerwerk improvisatorischer Energie – live eingefangen! Die Kompositionen von Ali N. Askin gewinnen durch das kreative Zusammenspiel der gesamten Band eine völlig neue Dimension. Diese Live-Aufnahmen der Supergruppe sind schlichtweg überwältigend – jedes Ensemblemitglied erhält nicht nur reichlich Raum zur Entfaltung, sondern wird dabei auch exzellent von den anderen unterstützt. Fantastische Klangfarben, kluge Dynamik und eine herausragende Aufnahmequalität runden dieses ohnehin schon großartige Album ab. Wir sind begeistert! (Jacek Brun, 03.05.2025)

Besetzung

Ali N. Askin - keys, programming
Lars Zander - bass clarinet, tenor sax, soprano sax, electronics
Christoph Titz - trumpet, flugelhorn, electronics
Tilo Weber - drums, percussion
Thomas Stieger - electric bass

Über das Jazz Album "Livesoundfabrik" von Ali N. Askin

Mit ihrem zweiten Album präsentiert sich die Live-Band um Komponist und Keyboarder Ali N. Askin in Bestform. Der Großteil der Aufnahmen entstand im Rahmen eines Studiokonzerts im Juli 2023 in der Berliner Soundfabrik - ein Abend, der trotz extremer Bedingungen (glühende Hitze, stickige Luft, kein Tropfen Wasser in Sicht) zu einem musikalischen Kraftakt voller Intensität wurde.

Im Vergleich zum ersten Studioalbum wurde der Band mehr Raum für Improvisation und spontane musikalische Dialoge gegeben. Das Ergebnis sind energiegeladene, organische Versionen der Stücke, die das Ensemble zwischen 2023 und 2025 auf die Bühne gebracht hat. Ergänzt wird das Album durch einen Bonustrack, der in einer außergewöhnlichen virtuellen Zusammenarbeit entstanden ist - ein Experiment, das die Grenzen zwischen freiem Spiel und konstruierter Komposition verschwimmen lässt.

Der Opener „Spaciges Intro“ setzt mit schwebenden Klangflächen und sphärischen Einsprengseln den atmosphärischen Rahmen, bevor er nahtlos in das dreckig-funkige „Piece #08“ übergeht - eine Hommage an die elektrischen Experimente von Miles Davis, geprägt von souligem Bass-Solo und verzerrten Keyboards. „Penguins On TV“ entfaltet sich als energiegeladener Hybrid aus Drum’n’Bass, Saxophon-Exzessen und Synthesizer-Eskapaden, der sich überraschend in Dub-Gefilde verirrt. Mit „Blank Maze“ erschafft die Bassklarinette mittels Live-Elektronik ein ganzes Klanguniversum, bevor „Ana’s CV“, eine cineastische Ballade aus Askins Filmmusik-Repertoire, für einen meditativen Ruhepol sorgt. Den Abschluss bildet die Live-Version von „Piece #01“, einer Slow-Funk-Nummer, die mit Bläser-/Synthesizer-Phrasen und expressiven Soli von Tenorsaxofon und gedämpfter Trompete überzeugt.

Der Bonustrack „Avido Con moto“ ist eine besondere Klangskulptur: Die Bandmitglieder spielten ihre Parts unabhängig voneinander ein, ohne zu wissen, was die anderen beisteuern würden. Das Ergebnis ist ein freier, elektronisch abstrakter Jazz-Trip, der an Weather Reports Maxime erinnert: „No one plays solo, all play solo“. Mit einem hochkarätigen Line-Up aus Musiker*innen der deutschen und internationalen Jazzszene bringt dieses Album die rohe Energie eines Live-Erlebnisses direkt ins Wohnzimmer - und lässt keinen Zweifel daran, dass Askin und seine Band eine unverwechselbare musikalische Sprache gefunden haben.

Text: Yatak Records

Titelliste

  1. Spaciges intro
  2. Piece #08
  3. Penguins on TV
  4. Blank Maze
  5. Ana`s CV
  6. Piece #01
  7. Avido cn moto (Bonus Track)

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