Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Ehemalige Industriehallen, internationale Jazzgrößen und die lebendige polnische Szene: Christoph Giese berichtet vom Festival Jazz w Ruinach, das in Gleiwitz und Kattowitz eindrucksvoll zeigt, wie spannend Jazz in außergewöhnlichen Spielstätten klingen kann.
Unter dem Motto „What the World Needs Now“ präsentierte der Jazz Sommer 2026 im Münchner Bayerischen Hof internationale Künstlerinnen und Künstler zwischen gesellschaftlichem Engagement, musikalischer Vielfalt und außergewöhnlichen Konzertmomenten. Robert Fischer zieht Bilanz einer facettenreichen Festivalwoche.
Camilla George spricht über die Entwicklung von Ibio-Ibio, die Kraft der Londoner Jazzszene, ihr neues Album und warum Musik Menschen verbinden sollte – unabhängig von Herkunft oder Vorkenntnissen.
Perfektion – ein lohnendes Ziel oder eine Sackgasse? In dieser Folge des Jazz Life Podcasts sprechen wir mit der Fotografin Julia Knop über eine Frage, die weit über Fotografie und Musik hinausgeht: Was macht uns als Menschen wirklich einzigartig?
Mit „New Earth / Bolero X“ beendet der israelische Choreograf Shahar Binyamini das Tanzfestival DanceFirst 2026 in Fürstenfeldbruck. Robert Fischer erlebt einen Abend voller eindrucksvoller Bildwelten, körperlicher Intensität und einer mitreißenden Neuinterpretation von Ravels „Bolero“.
Kleine musikalische Einfälle, festgehalten auf Manuskriptpapier, werden bei Tomas Janzon zu vollständigen Kompositionen. Im Gespräch mit Angela Ballhorn erzählt der schwedische Gitarrist von seinem kreativen Prozess, seinem Leben zwischen Schweden und Los Angeles und davon, warum Jazz weit mehr ist als nur Musik.
Große Konzerthäuser, kleine Plätze unter alten Bäumen und Musik auf mehreren Inseln zugleich: Das Festival Canarias Jazz y más verbindet internationale Jazzstars mit der einzigartigen Atmosphäre der Kanaren. Christoph Giese berichtet von José James, Jacob Collier, Hamilton de Holanda und einem Festival, das weit über klassische Konzertformate hinausgeht.
Kann man Jazz sehen? Beim Besuch der Ausstellung „Matisse 1941–1954“ im Grand Palais entdeckt Izabela Olejniczak verblüffende Parallelen zwischen Henri Matisses berühmten Scherenschnitten und der Freiheit der Jazzimprovisation. Ein Essay über Farbe, Rhythmus und die Kunst des Sehens.
Jazz und Klassik, Lehre und Bühne, Balladen und kraftvolle Grooves: Im Gespräch mit Angela Ballhorn erzählt Gitarrist Philipp Schiepek von seinem musikalischen Weg, seiner neuen Professur in München und der Entstehung des Quartetts mit Trompeter Lorenz Widauer.
Mit ihrer neuen Spitzenprofessur an der Hochschule für Musik und Theater München setzt Terri Lyne Carrington ein starkes Zeichen für Innovation, künstlerische Exzellenz und Geschlechtergerechtigkeit im Jazz. Robert Fischer berichtet von einem inspirierenden Konzertabend, der zugleich den musikalischen Nachwuchs in den Mittelpunkt stellte.
Improvisation als gelebte Haltung: Maike Hilbig spricht über GULF of Berlin, elektronische Klangwelten, demokratisches Musizieren und warum For Timothy den Mut verlangt, sich auf das Unbekannte einzulassen. Ein Interview von Jacek Brun
Eine Auswahl der heißesten neuen Musik, die in diesem Monat von den wichtigsten europäischen Jazzmagazinen und Websites veröffentlicht wurde.
Seit über 100 Jahren gehört der „Jedermann“ untrennbar zu den Salzburger Festspielen. Robert Fischer blickt auf die faszinierende Geschichte der Jedermann-Musik – von Werner Pirchner und Mathias Rüegg bis zum heutigen Ensemble 013 – und zeigt, welche Rolle Jazz, Improvisation und zeitgenössische Komposition dabei spielen.
Nach einem Jahr Pause meldete sich das ELBJAZZ eindrucksvoll zurück. Vor der spektakulären Kulisse der Werft Blohm+Voss begeisterten 33 Bands und Künstler:innen rund 19.000 Besucherinnen und Besucher. Unser Festivalbericht erzählt nicht nur von außergewöhnlichen Konzerten, sondern auch von den Begegnungen und der besonderen Atmosphäre, die das ELBJAZZ seit Jahren einzigartig machen.
Mit dem Regierungsentwurf zum Bundeshaushalt 2027 legt die Bundesregierung ihre kulturpolitischen Prioritäten für die kommenden Jahre vor. Der Entwurf enthält erhebliche Herausforderungen für die professionelle Musikszene. Insgesamt soll der Etat des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien um rund zehn Prozent sinken.
Die KlangART Vision 2026 ist am vergangenen Freitag mit vier Uraufführungen beim Kreuzgangprojekt im Kloster Michaelstein ausgeklungen. Der erfolgreiche Abschluss betont die Bedeutung des Festivals und der zeitgenössischen Musik in Sachsen-Anhalt – und über Landesgrenzen hinaus.
Ich atme also bin ich. Mit dieser Rückbesinnung auf den Atem als das Intimste, was Menschen über Sprache, Bewegung, Berührung und Gestalten verbindet, hat die in Berlin lebende Jazz-Vokalistin, Komponistin und Produzentin Esther Kaiser ihr neuntes Album dem Atem, „Breathing“ gewidmet, das im August bei dem niederländischen Label Challenge Records International erscheinen wird.
Laurie Anderson verwandelte die Münchner Isarphilharmonie gemeinsam mit Sexmob in einen Ort zwischen Konzert, Performance und politischer Reflexion. Robert Fischer berichtet von einem außergewöhnlichen Abend voller Musik, Geschichten, Humor und künstlerischer Visionen.
Das Funchal Jazz Festival verbindet internationale Spitzenmusiker mit der lebendigen portugiesischen Jazzszene. Christoph Giese berichtet von außergewöhnlichen Konzerten, beeindruckenden Nachwuchstalenten und einem Festival, das weit mehr bietet als eine traumhafte Kulisse auf Madeira.
Mit „oeppis-isch-immer“ präsentiert Ruedi Häusermann ein außergewöhnliches Album zwischen Komposition, Improvisation und Klangtheater. Im Interview spricht er über musikalisches Erzählen, Humor, Ambivalenz und die Kunst, Räume für Fantasie zu öffnen. Ein Interview von Jacek Brun
Joshua Redman verwandelte den Nica Jazz Club Hamburg in einen brodelnden Jazzclub voller Energie und Spielfreude. Gemeinsam mit Paul Cornish, Philip Norris und Nazir Ebo begeisterte er das Publikum mit einem mitreißenden Konzert. Sarah Seidel berichtet.
Mit Jeremy Pelt eröffnete einer der führenden Trompeter des modernen Jazz den Augsburger Jazzsommer 2026. Gemeinsam mit Buster Williams, Lenny White und Orrin Evans begeisterte das Quartett das Publikum im Botanischen Garten. Robert Fischer berichtet.
Zehn Tage, über 40 Bands und Projekte, Konzerte an Spielorten im ganzen Land: Mit seiner 44. Ausgabe hat das Südtirol Jazzfestival Alto Adige erneut gezeigt, wie selbstverständlich sich internationale Jazzpositionen mit der besonderen Topografie Südtirols verbinden lassen. Zwischen Berglandschaften, historischen Gemäuern und urbanen Räumen entstand ein Programm, das weniger auf große Gesten als auf den Reiz musikalischer Neugier setzte.
Lakecia Benjamin spricht über ihr neues Album We Dream, über Ehrlichkeit statt Perfektion, die Kraft kollektiver Kreativität – und darüber, warum Jazz Menschen auch in schwierigen Zeiten miteinander verbinden kann. Ein Interview von Jacek Brun
Rekordhitze und hochkarätige Konzerte prägten das fill in – International Jazz Festival Saar 2026. Christoph Giese berichtet über musikalische Höhepunkte mit Mario Biondi, Rebekka Bakken, Antonio Lizana, Louisiana Avenue und den Yellowjackets.
Rekordhitze, mehr als 21.000 Besucher und ein Programm zwischen Bigbands, internationalen Stars und jungen Talenten: Angela Ballhorn blickt auf die JazzBaltica 2026 zurück und schildert ihre musikalischen Höhepunkte des Festivals.
Mit Song Of A Girl verbindet Anna Margolina die Lyrik der jiddischen Dichterin Anna Margolin mit zeitgenössischem Jazz. Im Interview spricht sie über Herkunft, Identität, Sprache und die Entstehung eines Albums zwischen Erinnerung und Gegenwart. Ein Interview von Jacek Brun
Mit dem MUNIQ JAZZ FESTIVAL hat München ein neues Festival für zeitgenössischen Jazz und improvisierte Musik gewonnen. Robert Fischer berichtet von einer gelungenen Premiere im Kreativquartier und einem Programm voller musikalischer Entdeckungen.
Was passiert, wenn Tennis nicht nur gesehen, sondern gehört wird? Izabela Olejniczak erlebt Roland-Garros als musikalischen Raum, in dem Ballwechsel zu Improvisationen werden und jeder Schlag seinen eigenen Rhythmus entwickelt.
Der vierte Jazzfest-Bonn-Förderpreis geht an den Bassisten Nico Klöffer und sein Nico Klöffer Trio. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 9. Juli 2026, um 19 Uhr im Bonner Opernhaus statt - direkt vor dem Jazzfest Bonn Extended mit dem Anton Mangold Quintett und esperanza spalding.
Tony Momrelle zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen der britischen Soul- und Jazzszene. Im Gespräch mit Jazzabela erzählt er von seiner Zeit bei Incognito, Begegnungen mit Musiklegenden und den Erfahrungen, die seinen Weg bis heute prägen.
In dieser Folge des Jazz Life Podcasts sprechen wir mit Martin Rössler – Jazzpianist, langjähriger Jazz-Schüler von Anja und evangelischer Pastor. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Persönlichkeit, Erfahrung, Tradition und Kreativität zusammenwirken, wenn wir improvisieren und Musik machen.