Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Mit „oeppis-isch-immer“ präsentiert Ruedi Häusermann ein außergewöhnliches Album zwischen Komposition, Improvisation und Klangtheater. Im Interview spricht er über musikalisches Erzählen, Humor, Ambivalenz und die Kunst, Räume für Fantasie zu öffnen. Ein Interview von Jacek Brun
Joshua Redman verwandelte den Nica Jazz Club Hamburg in einen brodelnden Jazzclub voller Energie und Spielfreude. Gemeinsam mit Paul Cornish, Philip Norris und Nazir Ebo begeisterte er das Publikum mit einem mitreißenden Konzert. Sarah Seidel berichtet.
Mit Jeremy Pelt eröffnete einer der führenden Trompeter des modernen Jazz den Augsburger Jazzsommer 2026. Gemeinsam mit Buster Williams, Lenny White und Orrin Evans begeisterte das Quartett das Publikum im Botanischen Garten. Robert Fischer berichtet.
Zehn Tage, über 40 Bands und Projekte, Konzerte an Spielorten im ganzen Land: Mit seiner 44. Ausgabe hat das Südtirol Jazzfestival Alto Adige erneut gezeigt, wie selbstverständlich sich internationale Jazzpositionen mit der besonderen Topografie Südtirols verbinden lassen. Zwischen Berglandschaften, historischen Gemäuern und urbanen Räumen entstand ein Programm, das weniger auf große Gesten als auf den Reiz musikalischer Neugier setzte.
Lakecia Benjamin spricht über ihr neues Album We Dream, über Ehrlichkeit statt Perfektion, die Kraft kollektiver Kreativität – und darüber, warum Jazz Menschen auch in schwierigen Zeiten miteinander verbinden kann. Ein Interview von Jacek Brun
Rekordhitze und hochkarätige Konzerte prägten das fill in – International Jazz Festival Saar 2026. Christoph Giese berichtet über musikalische Höhepunkte mit Mario Biondi, Rebekka Bakken, Antonio Lizana, Louisiana Avenue und den Yellowjackets.
Rekordhitze, mehr als 21.000 Besucher und ein Programm zwischen Bigbands, internationalen Stars und jungen Talenten: Angela Ballhorn blickt auf die JazzBaltica 2026 zurück und schildert ihre musikalischen Höhepunkte des Festivals.
Mit Song Of A Girl verbindet Anna Margolina die Lyrik der jiddischen Dichterin Anna Margolin mit zeitgenössischem Jazz. Im Interview spricht sie über Herkunft, Identität, Sprache und die Entstehung eines Albums zwischen Erinnerung und Gegenwart. Ein Interview von Jacek Brun
Mit dem MUNIQ JAZZ FESTIVAL hat München ein neues Festival für zeitgenössischen Jazz und improvisierte Musik gewonnen. Robert Fischer berichtet von einer gelungenen Premiere im Kreativquartier und einem Programm voller musikalischer Entdeckungen.
Was passiert, wenn Tennis nicht nur gesehen, sondern gehört wird? Izabela Olejniczak erlebt Roland-Garros als musikalischen Raum, in dem Ballwechsel zu Improvisationen werden und jeder Schlag seinen eigenen Rhythmus entwickelt.
Der vierte Jazzfest-Bonn-Förderpreis geht an den Bassisten Nico Klöffer und sein Nico Klöffer Trio. Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 9. Juli 2026, um 19 Uhr im Bonner Opernhaus statt - direkt vor dem Jazzfest Bonn Extended mit dem Anton Mangold Quintett und esperanza spalding.
Tony Momrelle zählt seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen der britischen Soul- und Jazzszene. Im Gespräch mit Jazzabela erzählt er von seiner Zeit bei Incognito, Begegnungen mit Musiklegenden und den Erfahrungen, die seinen Weg bis heute prägen.
In dieser Folge des Jazz Life Podcasts sprechen wir mit Martin Rössler – Jazzpianist, langjähriger Jazz-Schüler von Anja und evangelischer Pastor. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie Persönlichkeit, Erfahrung, Tradition und Kreativität zusammenwirken, wenn wir improvisieren und Musik machen.
Wie entstehen Mythen? Welche Rolle spielt Musik für Erinnerung und Gemeinschaft? Im Gespräch mit jazz-fun.de spricht der südafrikanische Pianist, Philosoph und Komponist Nduduzo Makhathini über afrikanische Wissenssysteme, Improvisation und sein aktuelles Album The Myth We Choose. Ein außergewöhnliches Interview von Fanny Opitz.
Schon sein Debütalbum aus dem Jahr 2019 erhielt hervorragende Kritiken – und das nicht nur in Deutschland. Jazzexperten in aller Welt bescheinigen Keno Harriehausen und seinem Quartett außerordentliche künstlerische Qualitäten, Innovationskraft und Musik von berührender Schönheit.
Sechs Choreografien, fast 150 Jahre Tanzgeschichte und ein begeistertes Premierenpublikum: Mit „Konstellationen“ spannt das Bayerische Staatsballett einen eindrucksvollen Bogen zwischen klassischer Tradition und zeitgenössischer Bewegungskunst. Robert Fischer war bei der Premiere im Münchner Prinzregententheater dabei.
Ein bewegender Auftakt für das DanceFirst Festival 2026: Mit „Delay the Sadness“ präsentiert die israelische Choreografin Sharon Eyal ein ebenso elegantes wie emotional überwältigendes Werk über Erinnerung, Verlust und die Kraft des Weiterlebens. Robert Fischer berichtet aus Fürstenfeldbruck.
Joshua Redman gehört seit Jahrzehnten zu den prägenden Stimmen des modernen Jazz. Im Gespräch mit Sarah Seidel spricht der Saxofonist über sein aktuelles Album „Words Fall Short“, die Arbeit mit seinem Quartett, die Zusammenarbeit mit Gabrielle Cavassa und den bevorstehenden 100. Geburtstag von John Coltrane.
Pat Metheny gehört zu den prägenden Musikern des modernen Jazz. In der Münchner Isarphilharmonie präsentierte der Gitarrist eine faszinierende Reise durch fünf Jahrzehnte seines Schaffens – zwischen zeitlosen Melodien, virtuosen Soli und eindrucksvoller musikalischer Vielfalt. Ein Bericht von Robert Fischer
Kadri Voorand zählt zu den spannendsten Musikerinnen Estlands. Im Gespräch mit jazz-fun.de spricht die Sängerin, Pianistin und Komponistin über ihr neues Album „Songs To Hold You“, den Abschied von ACT, ihr eigenes Label und die Suche nach einer noch persönlicheren musikalischen Sprache. Ein Interview von Angela Ballhorn
In der Pariser La Petite Halle de la Villette präsentierte Qwest TV vier außergewöhnliche Künstler:innen zwischen Folk, Jazz, Soul, Hip-Hop und elektronischer Musik. Ein Abend voller Kontraste, Entdeckungen und inspirierender Begegnungen. Ein Bericht von Izabela Olejniczak
Mit Abdullah Ibrahim verliert die Musikwelt eine ihrer bedeutendsten Stimmen. Der südafrikanische Pianist, Komponist und Schöpfer von „Mannenberg“ verband über Jahrzehnte Jazz, Spiritualität und gesellschaftliches Engagement zu einer unverwechselbaren künstlerischen Vision. Nun ist er im Alter von 91 Jahren verstorben. Von Angela Ballhorn
Kaum ein europäisches Land hat den modernen Jazz der vergangenen Jahrzehnte so nachhaltig geprägt wie Schweden. Zwischen nordischer Melancholie, musikalischer Offenheit und einer bemerkenswerten stilistischen Vielfalt entsteht dort seit Generationen eine Szene, die weit über die Landesgrenzen hinausstrahlt. Hier findet ihr alle Interviews, die wir während der diesjährigen Jazzhead-Messe mit schwedischen Musikern geführt haben.
Das Morgenland Festival in Osnabrück war für uns weit mehr als eine Reihe außergewöhnlicher Konzerte. Es wurde zu einer Reise durch unterschiedliche Kulturen, Klangwelten und künstlerische Visionen. Ein persönlicher Bericht über Begegnungen, die lange nach dem letzten Ton nachhallen. Ein Bericht von Jacek Brun
Martin Hederos spricht über kollektive Kreativität, musikalische Freiheit und warum gutes Ensemblespiel vor allem vom Zuhören lebt.
Joel Lyssarides gehört zu den erfolgreichsten Jazzpianisten Skandinaviens. Im Interview spricht er über Klang, Emotion und die Bedeutung von musikalischer Ehrlichkeit.
Fernanda von Sachsen stellte ihr Debütalbum im Rahmen eines Studiokonzerts vor. Gemeinsam mit ihrem hervorragend eingespielten Quartett präsentierte die junge Sängerin und Komponistin eine eigenständige Klangsprache zwischen lyrischer Eleganz, Experimentierfreude und modernem Jazz. Ein Bericht von Robert Fischer
Energie, Groove und musikalische Neugier: Daniel Karlsson spricht über sein Trio, die schwedische Jazzszene und die Freude am musikalischen Risiko.
Wenn sich der Garten rund um die JazzHall Hamburg im Sommer in ein buntes Festivalgelände für alle verwandelt, unterstreicht das auf schönste Weise die programmatische Ausrichtung dieser einzigartigen Konzertstätte.
Melodien, die bleiben. Emil Brandqvist spricht über sein Trio, das Erfolgsalbum „Poems for Travellers“ und die Bedeutung emotionaler Geschichten in der Musik.
Es gibt Ensembles, deren Musik sich nur schwer beschreiben lässt. Schnell fallen dann Begriffe wie „Genre-Mix“ oder „stilistische Grenzüberschreitung“. Doch bei KOSMONAUCI greifen solche Etiketten zu kurz. Denn ihre Musik ist keine Collage unterschiedlicher Stilrichtungen. Sie ist Jazz – allerdings Jazz als offene Haltung, als gemeinsames Denken und als ständige Bereitschaft, neue Wege zu gehen.
Wie klingt Musik ohne stilistische Grenzen? Cassius Lambert spricht über seinen „Miximalism“, kreative Freiheit und die Kunst, musikalische Gegensätze miteinander zu verbinden.