Alune Wade - New African Orleans

Alune Wade - New African Orleans - Albumcover
Alune Wade - New African Orleans

Alune Wade
New African Orleans

Erscheinungstermin: 04.04.2025
Label: enja, 2025

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jazz-fun`s recap:

Ein Album, in dem sich Genres, Klänge, Traditionen und Weltanschauungen auf eindrucksvolle Weise vereinen. Diese Musik steht über allen Grenzen – vielschichtig und doch mit einer klaren Botschaft: Sie will uns unterhalten, Freude schenken und in Bewegung versetzen. Gemeinsam mit seinen Bandkollegen erschafft Alune Wade eine neue musikalische Qualität, stellt sich kreativen Herausforderungen und bringt dabei seine ganze Leidenschaft ein – mit dem Ergebnis: wunderschöne Musik, die uns berührt und mitreißt. (Jacek Brun, 12.04.2025)

Besetzung

Alune Wade - bass, voc, comp
Cédric Duchemann, Bobby Spark - keys
Kyle A. Roussel - p
Weedie Braimah - perc
Victor Ademofe, Stephen Walker - tb
Harry Ahonlonsou - sax
Alix Goffic, Herlin Riley - dr
Kirk Joseph - sous
Camille Passeri, Victor Ademofe - tp

Über das Jazz Album "New African Orleans" von Alune Wade

Auf seinem sechsten Album "New African Orleans" (ENJA/Yellow Bird) verbindet der senegalesische Bassist und Komponist Alune Wade westafrikanische Rhythmen mit Afrobeat, Juju und dem Brass-Band-Sound von New Orleans. „Ich erforsche eine Welt, die von meinen Wurzeln bis zu den verlorenen Zweigen auf der anderen Seite des Atlantiks reicht“, erklärt er. Die Idee entstand 2014 beim Festival "Jazz à Gorée", das er organisierte. Statt der üblichen musikalischen Reise von den USA nach Afrika wählte Wade den umgekehrten Weg und lud Musiker aus Nigeria und den USA ein, darunter den Talking Drummer Olaore Muyiwa Ayandeji, den Perkussionisten Weedie Braimah und den Jazz-Schlagzeuger Herlin Riley.

Das Album verbindet Weltstandards mit Eigenkompositionen. Herbie Hancocks "Watermelon Man" erhält durch Afrobeat-Bass und scharfe Gitarrensoli neue Energie. Hendrix’ "Voodoo Child" singt Wade in Wolof und verleiht ihm mit treibenden Rhythmen und einem starken Bläsersatz neue Dynamik. Seine Interpretation von "Water No Get Enemy" würdigt den politischen Subtext des Originals.

In den Eigenkompositionen trifft New-Orleans-Brass auf westafrikanische Grooves: "Same Fufu" feiert kulinarische Gemeinsamkeiten, "Three Baobabs" thematisiert Gastfreundschaft, "Taxi Driver" die Risiken des Reisens. "Boogie & Juju" verbindet Little Richards R&B mit King Sunny Adés Juju und Assiko-Rhythmen aus Kamerun. In "From Congo to Square" mit der Sängerin Somi erzählt Wade die Geschichte der Blasmusik von Westafrika bis New Orleans.

Eine besondere Hommage ist seine Version von Dr. Johns "GrisGris Gombo Yaya", die den mystischen New-Orleans-Sound mit Afrobeat verbindet. Der Einfluss von Wades Vater, einem bekannten senegalesischen Blasmusiker, zieht sich wie ein roter Faden durch das Album. "New African Orleans" ist eine kraftvolle Reflexion über die transatlantischen Wurzeln der Musik und ihre Widerstandskraft.

Text: enja

Titelliste

  1. Night Tripper
  2. Boogie and Juju
  3. Gris-Gris Gumbo Ya Ya
  4. Voodoo Child
  5. Water No Get Enemy
  6. From Congo to Square - feat. Somi
  7. Taxi Driver
  8. Same Fufu
  9. Three Baobabs
  10. Watermelon Man
  11. Dialect from the Mulattozy Tribe

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