CALAMITE - CALAMITE

CALAMITE - CALAMITE- Album cover
CALAMITE - CALAMITE

CALAMITE
CALAMITE

Erscheinungstermin: 05.12.2025
Label: Signal Source Music, 2025

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jazz-fun`s recap:

Die Berliner Formation CALAMITE entzieht sich jeder eindeutigen Zuschreibung. Ihre Musik kreist um verschiedene, miteinander verwandte stilistische Strömungen, ohne sich jemals dauerhaft festzulegen. Sie schwebt über Genres hinweg – leicht, beweglich, fast wolkenhaft. Genau darin liegt ihre große Stärke.

Was auf den ersten Blick wie tanzbare, zugängliche Rhythmik erscheint, entpuppt sich schnell als vielschichtige, klug konstruierte Klangwelt. Das Instrumentarium überrascht weniger durch Vielfalt als durch die konsequente Idee dahinter: Flöte, Bass, Drums, Stimmen und Effekte werden nicht klassisch eingesetzt, sondern als gleichberechtigte Bausteine eines organischen Ganzen verstanden. Schon nach den ersten Takten wird klar, dass hier etwas Eigenständiges entsteht.

CALAMITE entwickeln eine Musik, die neugierig macht, offen bleibt und sich stetig verändert. Hinter der scheinbaren Leichtigkeit verbergen sich komplexe rhythmische Strukturen, raffinierte Soundlayer und ein ausgeprägtes Gespür für Atmosphäre. Wer offen ist für neue Klangsprachen, zeitgenössische Ästhetik und mutige Konzepte, wird hier reich belohnt.

Ein Album, das nicht laut sein muss, um Wirkung zu entfalten – und gerade durch seine Offenheit fasziniert.

(Jacek Brun, 09.01.2026)

Besetzung

Mathilde Vendramin - main vocals, fx
Helena Montag - flute, fx, vocals
Paul Lapp - bass, synths, fx, vocals
Leon Griese - drums, fx

Leichtigkeit jenseits der Genres

Calamite ist eine Berliner Band, die seit 2023 zusammen spielt und einen eigenständigen Klang aus Jazz, Progressive Rock und Psychedelic entwickelt. Sie besteht aus Mathilde Vendramin (Gesang, FX), Helena Montag (Querflöte, FX, Gesang), Paul Lapp (Bass, Synthesizer, FX, Gesang) und Leon Griese (Schlagzeug, FX).

Calamite entwickeln mit ihren Stücken eine ganz eigene Dynamik und spielen gekonnt mit den Polen „Laut” und „Leise”. Sie verbindet komplexe Grooves, improvisatorische Freiheit sowie mehrstimmigen und mehrsprachigen Gesang miteinander. Die Lyrics sind teils auf Englisch und teils auf Französisch, was der Herkunft von Mathilde und Paul geschuldet ist, die Französisch als Muttersprache erlernt haben. Ihre Kompositionen sind komplex und basieren auf sehr unterschiedlichen musikalischen Einflüssen. So brachte Paul Lapp einige Ideen für Stücke von seiner Reise in den Senegal und Gambia mit, die unter anderem in die ersten drei Stücke einflossen.

Mathilde Vendramin studierte Musikwissenschaften und klassisches Violoncello in Straßburg und Graz sowie Jazzgesang und Jazzcello am Jazzinstitut Berlin (UdK). Als Sidewoman hat sie unter anderem mit Künstlern wie Keno (ehemals Moop Mama), Faraj Suleiman und Alli Neumann zusammengearbeitet. Sie war an zahlreichen Aufnahmen beteiligt, unter anderem für Max Raabe und Torsten Goods. Ihre Auftritte führten sie zu renommierten Festivals und Bühnen wie dem Reeperbahn Festival, dem Musikfest Berlin (Berliner Festspiele), der Elbphilharmonie, dem SESC in São Paulo sowie dem Festival International de Carthage in Tunesien. Auch als Solistin ist sie präsent, etwa als Gast bei der Big Band der Deutschen Oper an der Seite von Biréli Lagrène.

Helena Montag absolvierte ihre Ausbildung als Flötistin in Berlin, Hannover, Antwerpen und Paris. Sie ist festes Mitglied im Stegreif Orchester und spielt außerdem in der Mecklenburgischen Staatskapelle. Sie konzipiert Konzertformate und ist musikalisch vielseitig unterwegs, unter anderem mit dem Andromeda Mega Express Orchestra. Sie spielte bereits auf Festivals wie dem Yellow Barn Festival in den USA, dem Podium Festival, der Fusion und dem Beethovenfest Bonn.

Leon Griese studierte Schlagzeug in Dresden und ist ein umtriebiger Teil der Berliner Jazz-Szene. Er spielte als Drummer und Percussionist unter anderem bei Von Wegen Lisbeth, Frollein Smilla oder The Somnambulist. Außerhalb von Europa stand er auch schon bei Festivals und Konzerten in den USA, Mexiko und Istanbul auf der Bühne.

Paul Lapp studierte Jazz- und klassisches Kontrabassspielen in Leipzig, ist ebenfalls festes Mitglied im Stegreif Orchester und arbeitete bereits mit Künstlern wie Trettmann, Wolfgang Tillmans und zahlreichen Musikerinnen und Musikern der deutschen Jazz-Szene zusammen.

Text: Signal Source Music

Titelliste

  1. Vice-Versa
  2. L'infini Devant Moi
  3. Comment? Come On!
  4. Leave A Light
  5. Traces
  6. Délires

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