Carmen Souza - Port’Inglês

Carmen Souza - Port’Inglês - Albumcover
Carmen Souza - Port’Inglês

Carmen Souza
Port’Inglês

Erscheinungstermin: 27.09.2024
Label: Galileo MC, 2024

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jazz-fun`s recap:

Wunderschöne musikalische Geschichten voller Landschaften, Farben und Sonnenstrahlen. Die wohltuende Stimme und der feminine, flirtende Gesang von Carmen Souza begeistern immer wieder aufs Neue. Ein tolles Album nicht nur für Fans des portugiesischen Lebensgefühls! (Jacek Brun, 08.10.2024)

„Port'Inglês“ versammelt musikalische Erzählungen über die besondere Kultur der kapverdischen Inseln und ihrer Bewohner. Carmen Souza nähert sich diesen unerzählten Geschichten über die britische Vergangenheit der Kapverden und den langen Kampf der Entkolonialisierung in ihrem ganz eigenen Stil. Mit Jazz als Sprache und Ausdruck der Freiheit für alle Kulturen bewegt sich die Sängerin in traditionellen Rhythmen wie Funana, Contradança, Morna oder Mazurka. „Port'Inglês“ spiegelt die Vielschichtigkeit der Kapverden wider und erscheint in einem Jahr, in dem Portugal den Jahrestag der Nelkenrevolution feiert. Der Militärputsch stürzte am 25. April 1974 die autoritäre Regierung des Estado Novo und ebnete den Weg zur Unabhängigkeit von Portugal.

Nach nunmehr 16 Jahren im Vereinigten Königreich nutzt Carmen Souza ihre Musik, um die nicht auf den ersten Blick erkennbaren Verbindungen zwischen ihrer Heimat Kap Verde und dem Vereinigten Königreich zu erforschen. Inspiriert von ihrer Arbeit über die britische Präsenz auf den Kapverden hat sich Carmen Souza auf eine sehr persönliche und musikalisch bereichernde Reise begeben. In einer Sammlung von Eigenkompositionen, die tief im Geist der Inseln verwurzelt sind, erzählt sie die Geschichte des Aufeinandertreffens der beiden Kulturen und ihrer nachhaltigen Auswirkungen auf den Archipel nach Jahrhunderten englischer Präsenz. Diese Reise ist ein Beweis ihrer Leidenschaft und Hingabe an ihr Handwerk und lädt das Publikum ein, an ihrer musikalischen Entdeckung teilzuhaben.

"Für diese musikalische Suite habe ich mich von kapverdischen Erzählungen inspirieren lassen. Während meiner Recherchen für meine Masterarbeit habe ich versucht, dieser historischen Periode ein musikalisches Gesicht zu geben. Das Album behandelt Themen wie kulturelle Identität, Widerstand, Kolonialismus und den andauernden Kampf um die Entkolonialisierung, wobei der Schwerpunkt auf der Verbindung zwischen den Kapverden und dem Vereinigten Königreich liegt. Als Inspiration dienten Volkserzählungen, Geschichten über das Meer und der eine oder andere britische Sea Shanty." Carmen Souza

Wie die Bewohner ihrer Inseln ist auch die kapverdische Musik kulturell vielfältig. Gemeinsam mit ihrem musikalischen Partner Theo Pascal feilt Carmen Souza seit über zwei Jahrzehnten an einem unverwechselbaren Sound. Stark beeinflusst vom Jazz entsteht eine kreolische Musiksprache mit einer ausgeprägten portugiesisch/kapverdischen DNA. Die Musik von „Port’Inglês“ passte nie besser in die pulsierende Jazzszene Großbritanniens, wo der Jazz viel näher an seinem multikulturellen Publikum und offener für verschiedenste Einflüsse ist. Die Improvisationskunst ihrer exzellenten Band lässt die Grenzen zwischen den kulturspezifischen Musikstilen verschwimmen. Darüber legt sich Carmen Souzas Stimme in einer Vielzahl strukturierter Register, die die Feinheiten ihres Ausdrucksspektrums ausloten. Die Symbiose von Gesang und Instrumentierung wirkt direkt und klar und verleiht jedem Song ein Gefühl von Lebendigkeit. Eine Gruppe talentierter Musiker portugiesischer und britischer Herkunft trägt zum reichen musikalischen Teppich bei. Am Klavier Deschanel Gordon (UK), Diogo Santos (PT) und João Oliveira (Angola). Am Schlagzeug die beiden Londoner Elias Kacomanolis (Mosambik) und Zoe Pascal (UK, PT). An der Trompete Mark Kavuma (UK) und Gareth Lockrane an der Flöte (UK). Theo Pascal am Bass und Carmen Souza an Gesang, Klavier und Gitarre.

Theo Pascal, Souzas langjähriger Weggefährte als Bassist, kreativer Produzent und Komponist, kommentiert: "Unser Hauptanliegen war es, die akustischen 'Farben' jedes Instruments organisch durchscheinen zu lassen, ohne aufwendige digitale Bearbeitung oder Effekte. Die Verwendung analoger und anderer digitaler Aufnahmetechniken ist eine Anspielung auf die historische Natur der Geschichten, die wir hier erzählen, und verleiht dem Album eine zusätzliche Ebene der Authentizität."

Text: Galileo MC

  1. St. Jago
  2. Pamodi
  3. Cais D'Port Inglês
  4. Ariope!
  5. Francis drum
  6. Amizadi
  7. Badju Mandadu
  8. Moringue

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