Cecilie Strange - Beech

Cecilie Strange - Beech - Album cover
Cecilie Strange - Beech

Cecilie Strange
Beech

Erscheinungstermin: 30.05.2025
Label: April Records, 2025

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jazz-fun`s recap:

Diese Musik lebt von der Kraft der Pausen – von den Momenten kurz vor der Stille. Die Klänge sind klar, oft zart und scheinen sich im Raum zu verlieren, doch die musikalische Erzählung bleibt stets deutlich spürbar. Cecilie Strange schafft mit ihrem Saxophon eine traumwandlerische Atmosphäre, erzählt in leisen Tönen von persönlichen Erlebnissen und formt damit eine ganz eigene musikalische Welt. Besonders hervorzuheben ist die Mitwirkung von Josefine Cronholm, deren Stimme mit feinem Ausdruck und emotionaler Tiefe dieses Album zusätzlich veredelt. „Beech“ ist eine wunderschöne Platte – poetisch, fragil und zugleich ausdrucksstark. Ein Hörerlebnis, das man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte! (Jacek Brun, 31.05.2025)

Besetzung

Cecilie Strange - Saxophone
Peter Rosendal - Piano (Except on 5)
Thommy Andersson - Bass (Except on 5)
Jakob Høyer - Drums (except on 5)
Josefine Cronholm - Vocals (on 2, 3 & 5)

Klang zwischen Stille und Poesie – Cecilie Strange „Beech“

Die international gefeierte dänische Saxophonistin und Komponistin Cecilie Strange kehrt mit „Beech“ zurück. „Beech“ ist eine kontemplative Suite von Kompositionen, die von Orten inspiriert sind, die Strange tief geprägt haben. Sie sind in einer tiefen Verbindung zur Natur und Erinnerung verwurzelt.

Der Albumtitel bezieht sich auf die Buche, die als kraftvolles Symbol für die dänische Identität und Erneuerung gilt. „Wenn in Dänemark der Frühling kommt, kann man die ersten Buchenblätter essen. Sie sind sehr frisch und erinnern uns daran, dass die guten Tage wirklich da sind. Für mich war die Buche sowohl ein Symbol meiner Identität als auch ein Baum, der sowohl von seinen Wurzeln als auch vom Licht von oben genährt wird.“ Dieses Thema der Verwurzelung und des Wachstums zieht sich durch alle sechs Titel des Albums, von denen jeder einen wichtigen Ort auf ihrer Reise repräsentiert.

Vom Eröffnungsstück „A Fairy Tale of a Violin“, das ihrer Kindheit in Odense und dessen reichem künstlerischem Erbe Tribut zollt, bis hin zu „Copenhagen – A Love Story“, das ihre tiefe Verbundenheit mit der Stadt widerspiegelt, die heute ihr Zuhause ist, zeichnet Strange mit ihren Kompositionen ein intimes musikalisches Bild von Identität und Zugehörigkeit. Dabei spielt ihre Zeit in New York, wo sie bei Jazzgrößen wie Chris Cheek und Chris Potter studierte, ebenso eine Rolle wie ihre prägende Erfahrung in Island, die in „On the Tip of Sólheimajökull“ zum Ausdruck kommt – eine Hommage an die beeindruckenden Landschaften, die ihre künstlerische Vision prägten.

Das Album schließt mit „Skrova Fyr“, das von einer abgelegenen norwegischen Insel inspiriert wurde, auf der Strange Zeit in künstlerischer Einsamkeit verbrachte. Dieses letzte Stück verkörpert das Kernthema des Albums: das Eintauchen in einen Ort – sowohl physisch als auch emotional. „Ich mag es, einen Ort bewusst wahrzunehmen. Teil eines Gebiets zu sein, mit Haut und Haaren, anstatt es nur aus der Ferne zu beobachten“, erklärt er.

Auf „Beech” arbeitet Strange erneut mit dem Pianisten Peter Rosendal, dem Bassisten Thommy Andersson und dem Schlagzeuger Jakob Høyer zusammen. Diese Musiker sind seit ihrer ersten Zusammenarbeit im Jahr 2019 ein fester Bestandteil seines Sounds. Mit dabei ist auch die Sängerin Josefine Cronholm, deren ätherische Stimme Stranges singjay-ähnlichen Ansatz am Saxophon widerspiegelt und die interaktive, atmosphärische Qualität des Ensembles weiter verstärkt.

Cecilie Strange ist bekannt für ihre Fähigkeit, mit ihrer Musik Geschichten zu erzählen. Ihre meditativen Kompositionen, ihre reichhaltige Klangpalette und ihre weitläufigen Improvisationen laden die Zuhörer:innen dazu ein, sich Zeit zu nehmen und die Klänge von sechs Orten zu erkunden, die Strange zu der Person gemacht haben, die sie heute ist.

Text: April Records

Titelliste

  1. A Fairy Tale of a Violin
  2. Written in Runes
  3. Copenhagen – A Love Story
  4. Walking on Grand Street
  5. On the Tip of Sólheimajökull
  6. Skrova Fyr

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