Jakob Bänsch - All The Others

Jakob Bänsch - All The Others - Albumcover
Jakob Bänsch - All The Others

Jakob Bänsch
All The Others

Erscheinungstermin: 28.02.2025
Label: Jazzline, 2024

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jazz-fun`s recap:

Jakob Bänsch hat sich bereits einen Namen als junger Künstler gemacht, der neue Wege geht und der Musik seinen eigenen Stempel aufdrückt. Sein Spiel zeichnet sich durch Leichtigkeit, Fantasie und ein hohes Maß an Sorgfalt und Reinheit des Klangs aus. Die grundlegende Tugend des Albums besteht darin, dass er bei der Darstellung von Emotionen sparsam, maßvoll und angemessen mit den Mitteln umgeht. Es gibt keine überladenen Soloparts, keine unnötigen und überflüssigen Phrasen. Die Musik fließt ungehindert, schön, rein und bezaubernd. Ein großartiges Album, wir sind begeistert! (Jacek Brun, 01.03.2025)

Besetzung

Jakob Bänsch - trumpet, flugelhorn
Ella Zirina - guitars
Niklas Roever - piano
Jakob Obleser - double bass
Leo Asal - drums

Friedrich Paravicini - synthesizer
Fe Fritschi - accordeon
Zuza Jasinska - vocals

Über das Jazz Album "All The Others" von Jakob Bänsch

Mit seinem zweiten Album "All The Others" bestätigt der mit dem Deutschen Jazzpreis ausgezeichnete Trompeter und Komponist Jakob Bänsch seinen Status als einer der vielversprechendsten Musiker der jungen Jazzgeneration. Aufbauend auf dem Erfolg seines gefeierten Debüts "Opening" zeigt sich der Pforzheimer auf seinem zweiten Album noch gereifter und vielseitiger. "All the Others" verbindet Einflüsse aus Klassik, Jazz und Filmmusik zu einem musikalischen Werk, das persönliche Geschichten erzählt und tief berührt.

Bemerkenswert ist Bänschs Herangehensweise an dieses Album: „Ich wollte Figuren und Themen musikalisch darstellen, die mich persönlich inspiriert haben - aus Literatur, Filmen und Serien, aber auch aus der realen Welt“, erklärt er.

Neben seinem beeindruckenden Trompetenspiel ist es vor allem die erzählerische Tiefe seiner Kompositionen, die das Album auszeichnet. Zu den Höhepunkten des Albums gehören der epische Opener „Ouverture“, der von klassischen Komponisten wie Maurice Ravel und Olivier Messiaen inspiriert ist, sowie das rhythmisch treibende „Mephisto“, das Bänschs beeindruckende Technik und seine Vorliebe für komplexe Strukturen unter Beweis stellt.

Neben Anspielungen auf Avatar: The Last Airbender, Ahsoka Tano - die Jedi-Ritterin aus der Serie Star Wars: The Clone Wars und Maeve aus der Serie Sex Education wird es besonders eindringlich in Stücken wie Vasudeva", einer Hommage an Hermann Hesses Siddhartha, in der Bänsch mit sanften Flügelhornklängen Wärme und Gelassenheit vermittelt.

Seine Working Band - Pianist Niklas Roever, Bassist Jakob Obleser und Schlagzeuger Leo Asal - kehrt für dieses Album zurück und zeigt eine geradezu telepathische musikalische Chemie. Ergänzt wird das Ensemble durch die lettische Gitarristin Ella Zirina und die Sängerin Zuza Jasinska, die dem Album zusätzliche klangliche Nuancen verleihen.

Ein besonderes Highlight ist zudem Roevers Stück "Kauai'o'o", das die tragische Geschichte eines ausgestorbenen Vogels musikalisch verarbeitet und eindringlich die Bedeutung des Naturschutzes thematisiert.

Mit "All the Others" ist Jakob Bänsch ein bemerkenswertes zweites Album gelungen, das zeigt, wie sehr er als Künstler gewachsen ist. Es ist nicht nur eine Fortsetzung seines bisherigen Weges, sondern auch ein mutiger Schritt in neue musikalische Dimensionen - ein Werk, das seine Zuhörer*innen auf eine bewegende Reise mitnimmt.

Text: Jazzline

Titelliste

  1. Ouverture
  2. Mephisto
  3. Vasudeva
  4. Eywa
  5. Kauai´o´o
  6. Maeve
  7. Kaonashi
  8. Iroh
  9. Tano
  10. Iroh (Reminescence)

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