Jazzfest Berlin
Berlin
Ausblick auf das Line-up
Die 63. Ausgabe des Jazzfest Berlin findet vom 29. Oktober bis 1. November 2026 im Haus der Berliner Festspiele sowie in den nahe gelegenen Spielstätten A-Trane, Quasimodo und Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche statt. Das Konzertprogramm umfasst 24 Acts mit vier Uraufführungen, zwei Europa- und fünf Deutschlandpremieren. Insgesamt zelebrieren über 130 Künstler*innen aus mehr als 25 Ländern, darunter internationale Stimmen aus der Berliner Szene, gemeinsam die globale Jazzcommunity.
Der Community-Fokus zeigt sich darüber hinaus im generationenübergreifenden Programm. Der mittlerweile preisgekrönte Kurzfilm DREAM BABY DREAM, der im Rahmen der Jazzfest Community Week im vergangenen Jahr mit 60 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen gedreht wurde, feierte Ende April in Washington, D. C., seine Weltpremiere und wird seitdem auf zahlreichen Musik- und Filmfestivals im In- und Ausland sowie auch zur Eröffnung des Jazzfest Berlin 2026 im Haus der Berliner Festspiele gezeigt.
Das Line-up lädt wieder zu Neuentdeckungen ein, bespielt mit herausragenden Vertreter*innen ihrer jeweiligen Szenen ein kulturell und musikalisch äußerst diverses Feld und feiert mit Anthony Braxton und Alexander von Schlippenbach zugleich zwei wegweisende Stimmen, die seit Jahrzehnten die globale Szene prägen und das Jazzfest Berlin wiederholt bereichert haben.
So ist Braxton – 50 Jahre nach seinem ersten Auftritt beim Jazzfest Berlin und sieben Jahre nach dem beeindruckenden Sonic Genome im Gropius Bau – erneut beim Festival zu erleben: Neben einem Konzert im Haus der Berliner Festspiele zur Eröffnung mit dem für diesen Anlass neu ins Leben gerufenen Anthony Braxton Septet gibt er auch einen mehrtägigen Workshop für Studierende des Jazz Institut Berlin (JIB). Letztere vereinen sich unter der Ägide des stilbildenden Komponisten und Multiinstrumentalisten zum Creative Music Orchestra und bilden mit einem Konzert im Georg-Neumann-Saal des JIB einen Höhepunkt der diesjährigen Jazzfest Community Week.
Alexander von Schlippenbach, der 1966 das bahnbrechende Globe Unity Orchestra anlässlich eines Kompositionsauftrags für die damaligen Berliner Jazztage gründete, setzt mit einem Jubiläumskonzert 60 Jahre später einen glanzvollen Schlusspunkt am Festivalsonntag im Haus der Berliner Festspiele – in alter Formation, aber mit neuer Besetzung, darunter George Lewis, Aki Takase und Evan Parker.
Programm und Tickets
Details zu Line-up und Tickets gibt es auf der Website des Festivals: Jazzfest Berlin
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