Hot Shot Records säuft ab - Spendenaufruf

Oton Norbert Fecker
Oton Norbert Fecker, Foto: Thomas Koch

Einer der wenigen verbliebenen inhabergeführten Plattenläden in Deutschland befindet sich aufgrund eines Wasserschadens in großen Schwierigkeiten. Durch einen Wassereinbruch im Lager wurden Platten, CDs, Kartons, Cover und Innenhüllen zerstört. Unter den Verlusten befinden sich seltene Pressungen und Sammlerstücke. Das Ladengeschäft in Bremen ist jedoch mehr als nur ein Verkaufsort: es ist ein lebendiger Treffpunkt. Ein Ort, an dem musikinteressierte Menschen auf Gleichgesinnte treffen, die sich mit Fachkenntnis und Herzblut für die Interessen und Wünsche der Kunden einsetzen.

Oton Norbert Fecker

Das Herz von Hot Shot Records ist in den Fluten eines Wasserschadens untergegangen. So beschreibt es Norbert Fecker, einer der beiden Inhaber des weithin bekannten Schallplattenladens in der Bremer Innenstadt.

„Wir haben ein Lager mit Schallplatten und CDs und das ist das Herz unserer Firma mit vielen tausend Tonträgern – seltene Pressungen, Sammlerstücke und vieles mehr. Dann kam das Wasser. Platten, CDs, Kartons, Cover und Innenhüllen: alles beschädigt, aufgequollen, zerstört“, schreibt Fecker, „Was bleibt, ist mehr als ein finanzieller Verlust. Es ist das Gefühl, dass das, was wir mit Herzblut und Leidenschaft aufgebaut haben, von jetzt auf gleich zerstört ist“.

An drei Stellen im Dach sei im November Regenwasser ins Hot-Shot-Außenlager eingedrungen, erzählen Norbert Fecker und sein Co-Inhaber Volker Sieberg im Gespräch.

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