Tägliche Neuigkeiten, Albumankündigungen, Festivalmeldungen, Interviews, Releases und Entwicklungen aus Deutschland, Europa und der weltweiten Jazzszene.

Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.

Europe Jazz Media Chart - Januar 2022

Europe Jazz Media ist eine Gruppe von Jazzmagazinen aus ganz Europa die sich unter dem Banner Europe Jazz Media zusammengeschlossen hat, um gemeinsame Ziele zu verfolgen, nämlich das Interesse am Jazz zu fördern und zu stärken und das Bewusstsein für die Entwicklung und Vielfalt der Musik zu schärfen. Eine der ersten Initiativen ist die Europe Jazz Media Chart: eine nicht Verkaufs bezogene Chart, die einige der heißesten neuen Werke vorstellt, die derzeit auf dem europäischen Kontinent erscheinen. Eine Auswahl der heißesten neuen Musik, die im Januar 2022 von den wichtigsten europäischen Jazzmagazinen und Websites veröffentlicht wurde.

John Kunkeler vom Berliner Kunstfabrik Schlot im Gespräch mit Cosmo Scharmer von jazz-fun.de

Jazz in Berlin – Portraits der Clubs. Berlin hat den Ruf „Die Europäische Jazzmetropole“ zu sein. Das meint das Berliner Jazzpublikum zwar ebenfalls, aber es sind überwiegend die Musikermachenden selbst, die der Stadt diesen Titel verleihen. Das ist begründet in der Vielzahl von Jazzern, die hier leben und die Jazzmusik der Stadt prägen. Wir starten die Serie mit einem Interview von John Kunkeler aus der Kunstfabrik Schlot in Berlin-Mitte.

Alex Hitchcock - Dream Band

Es ist eine Frage, die Bandleader seit vielen Jahren beschäftigt: Wer sind die perfekten Musiker, um meine Musik zum Leben zu erwecken? Wie sein im November erscheinendes Album "Dream Band" zeigt, hat der virtuose Londoner Saxophonist Alex Hitchcock eine Menge Gedanken zu diesem Thema...

Tobias Meinhart - The Painter

Das Schaffen von Musik hat viel mit dem Schaffen in der bildenden Kunst gemeinsam. Sowohl Musiker als auch bildende Künstler sprechen in ihren Kompositionsprozessen von und mit Farben, Schattierungen und Texturen. Der Saxophonist/Komponist Tobias Meinhart hat nahezu synästhetische Visualisierungen entwickelt, während er Musik spielt und hört.

Jazando Guitar Duo - La Fiesta

Der Ausdruck und die Energie der Musik des Duos dieser beiden Gitarristen scheint hier durch einen gemeinsamen Gedanken vereint zu sein, der logisch und ganz den kreativen Absichten untergeordnet ist. Beide Musiker spielen wundervoll und zeigen höchste spielerische Kunstfertigkeit, ohne die schönen Themen mit Effekthascherei zu übertönen.

Makaya McCraven - Deciphering The Message

McCraven kommt zu diesem Projekt, nachdem er Gil Scott-Herons letztes Album, I'm New Here aus dem Jahr 2010, in eine ebenso gefühlvolle LP mit dem Titel We're New Again umgemischt hat, die das Ringen des Dichters mit Verlust, Alltag und Bedauern neu interpretiert. Obwohl Scott-Herons unverwechselbarer Bariton weiterhin im Mittelpunkt steht, hat McCraven ein Album geschaffen, das der natürlichen Ästhetik des Sängers mit Soul und Jazz näher kommt.

Jubiläum und Abschied: Der Neue Deutsche Jazzpreis wird 15

Am 1. und 2. April 2022 geht der Neue Deutsche Jazzpreis in Mannheim in die fünfzehnte und vorerst letzte Runde. Die Finalist*innen für die Wettbewerbskonzerte bestimmt Kurator, ACT-Künstler und Jazz-Bassist Lars Danielsson aus einer Vorauswahl von zehn Bands. Die Entscheidung über die Preisvergabe fällt das Publikum am Konzertabend. Die Veranstaltungen finden jeweils um 20 Uhr in der Alten Feuerwache Mannheim statt.

Jazzmusiker*innen wählen Johanna Schneider in Vorstand

Berlin, 16. Dezember 2021 | Die Essener Jazzsängerin Johanna Schneider ist neues Vorstandsmitglied der Deutschen Jazzunion. Schneider wurde auf der digitalen Mitgliederversammlung des Berufs- und Fachverbands im November 2021 in das Amt gewählt. Sie übernimmt damit den Vorstandsposten der Saxophonistin Alexandra Lehmler, die ihre ehrenamtliche Tätigkeit nach sieben Jahren beendet hat.

Magnus Lindgren - Bird Lives

2020 war nicht nur ein Beethoven-, sondern auch ein Charlie-Parker-Jahr. Der 100. Geburtstag von Charlie „Bird“ Parker – neben John „Train“ Coltrane zweifellos der bedeutendste Jazzsaxofonist des 20. Jahrhunderts – wäre groß gefeiert worden, hätte nicht die Corona-Pandemie allem einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Briotrio - Yeah!

Das norwegische Trio arbeitet nach dem Motto: Miteinander spielen, wobei jeder Musiker seine Individualität im Zusammenspiel zum Ausdruck bringt. Briotrio spielt originellen, modernen Jazz mit Bezügen zur amerikanischen Jazztradition, der Elemente des afrikanischen Rhythmus, der Vokalmusik, des Post-Bop, des Swing und mehr einbezieht.

Joel Haag - Six Feet Apart

Der Gitarrist Joel Haag gründete sein Trio 2019 mit den langjährigen Freunden und Musikerkollegen Björn Petersson am Bass und Anton Jonsson am Schlagzeug. Die Musik, die das Jazzgitarren-Trio in einem modernen Rahmen präsentiert, schöpft ihre Inspiration aus verschiedenen Genres.

Fem Drager - Åtte Historier

Fem Drager haben ihre Musik in den letzten Jahren in fast allen Teilen Norwegens live präsentiert und veröffentlichen nun endlich ihr lang erwartetes Debüt Åtte Historier! Die drei MusikerInnen begannen ihre Zusammenarbeit während ihres Jazzstudiums in Stavanger und haben einen bodenständigen und ehrlichen Ausdruck in einem einzigartig klingenden Vokal-Trio.

Lou-Duo - Souvenir

Die Musik von SOUVENIR formt eine imaginäre Reise. In der symmetrischen Formanlage des Albums folgen wir einer sorgfältig entworfenen Abfolge von Stimmungen. Diese bilden sich aus Erinnerungen an Reisen und Orte, entfliegen ab und an ins Abstrakte, nur um uns dann wieder umso machtvoller mit neuer Brisanz zu packen.

jazzahead! 2022: „Endlich Kanada“

Dienstag, 7.12.2021 · Die Planung steht, der Vorverkauf hat begonnen: Mit dem großen Eröffnungskonzert von Erin Costelo im Theater am Goetheplatz startet am Donnerstag, 14. April das Festival der jazzahead!, das in diesem Jahr Kanada als Partnerland hat. Die Kern-Veranstaltung, die Messe samt CLUBNIGHT und Galakonzert, findet dann von Donnerstag, 28. April bis Sonntag, 1. Mai statt. Die jazzahead! ist eine Veranstaltung der MESSE BREMEN.

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Europe Jazz Media Chart December 2021

Europe Jazz Media ist eine Gruppe von Jazzmagazinen aus ganz Europa die sich unter dem Banner Europe Jazz Media zusammengeschlossen hat, um gemeinsame Ziele zu verfolgen, nämlich das Interesse am Jazz zu fördern und zu stärken und das Bewusstsein für die Entwicklung und Vielfalt der Musik zu schärfen. Eine der ersten Initiativen ist die Europe Jazz Media Chart: eine nicht Verkaufs bezogene Chart, die einige der heißesten neuen Werke vorstellt, die derzeit auf dem europäischen Kontinent erscheinen.

Isbin/Gauthier/Walton - Venice suite

Die Aufnahmen fanden im November 2005 in den Cryptogramophone Studios in L.A. statt, zusammen mit dem Master Recording Engineer Rich Breen. Das gesamte Projekt wurde an zwei Nachmittagen fertiggestellt. Es gibt zwei Improvisations-Suiten auf diesem Album: die Venice Suite für das Trio (Titel 4-9), auf der Scott auf wunderbare Weise Klavier spielt, und die Brugge Suite für das Duo Violine und Gitarre (Titel 10-16). Es lag Elektrizität in der Luft.

Jussi Fredriksson Trio - Archipelago Sea Tales

Das neue Album Archipelago Sea Tales des international gefeierten Jussi Fredriksson Trios erzählt karge, schöne Geschichten über die fantastischsten Schären der Welt. Während der COVID-19-Pandemie schrieb der Pianist Jussi Fredriksson ein neues Repertoire für das Trio, bei dem sich der Komponist von emotionalen Themen wie Schärenromantik und der Naturkatastrophe im Schärenmeer inspirieren ließ.

Fiona Ross - Red Flags and High Heels

Das Album ist eine Reise von kristalliner, kantiger, filmischer Klarheit, die den Hörer in eine Welt voller Glamour und Kitzel entführt. Eine eklektische Mischung von Songs, die alle unter die Rubrik Jazz fallen, von der treibenden, unerbittlichen Basslinie im Be Bop-beeinflussten "More Time" und den Big-Band-Power-Hörnern des Titeltracks, die an schmierige Schwarz-Weiß-Noir-Länder erinnern, bis hin zu der wunderschönen, täuschend sanften und süßen Melodie von "I Always Saw The Red Flags", die perfekt zu Fionas Stimme passt.