Kokoroko - Tuff Times Never Last

Kokoroko - Tuff Times Never Last - Album cover
Kokoroko - Tuff Times Never Last

Kokoroko
Tuff Times Never Last

Erscheinungstermin: 11.07.2025
Label: Brownswood recordings, 2025

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jazz-fun`s recap:

„Tuff Times Never Last“ ist ein mitreißendes Album voller Tanzbarkeit, Groove und musikalischer Lebensfreude. Die Band Kokoroko verbindet auf meisterhafte Weise R&B-Gefühl mit jazzigen, souligen Farben und einer tiefen Verankerung im Afrobeat. Diese Musik erzählt von Erfahrung und musikalischer Erudition – man spürt in jeder Note, dass hier großartige Künstler*innen am Werk sind, die mit Leichtigkeit verschiedenste Einflüsse zu einem stimmigen Ganzen verbinden. Das Ergebnis ist ein Album, das gleichzeitig zeitlos wirkt und im Moment lebt, das zum Tanzen einlädt, aber auch berührt. „Tuff Times Never Last“ ist nicht nur ein perfekter Soundtrack für laue Sommerabende, sondern ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kraft der Musik – kraftvoll, ehrlich und voller Seele.

(Jacek Brun, 12.07.2025)

Tanzend durch schwere Zeiten – Kokoroko feiern das Leben

„Tuff Times Never Last“ ist eine energiegeladene Kollektion von Songs, die auf optimistische Weise dazu aufrufen, die zahlreichen Dualitäten des Lebens festzuhalten und zu umarmen. Im Laufe der elf Songs umfassenden Suite erkundet das Album Zusammengehörigkeit, Gemeinschaft, Sinnlichkeit, Kindheit, Verlust und vor allem Durchhaltevermögen.

Co-Bandleader Onome Edgeworth ließ sich zunächst von einem viralen Meme in den sozialen Medien inspirieren. Über den Ursprung und die Bedeutung des Titels sagte er: „Das ist wahr! Obwohl wir über Freude und Feierlichkeiten nachdenken, wird einem bewusst, dass ein Großteil dieser Schönheit aus Herausforderungen und Schwierigkeiten entsteht. Das fühlte sich wie eine natürliche Wahrheit an, die wir beim Schreiben entdeckt haben.“

Das begleitende Artwork stammt von der gefeierten Illustratorin Luci Pina, deren Arbeiten bereits von The Cut, Soho House, DICE, Apple Music und It's Nice That verwendet wurden. Eingebettet in das Bild ist Kokorokos Ode an London im Sommer. Die Co-Bandleaderin Sheila Maurice-Grey sagte zum Design: „Der Auftrag war Sommer in London, Familie und das Gefühl, dass alle in einer Versammlung sind, und wir sind die Musiker.“

Die Darstellungen und Farben des Kunstwerks sind von Gefühlen der Unschuld und Nostalgie inspiriert – vom Erwachsenwerden in London und den seltenen Sommernächten, in denen die Hoffnung das bestimmende Gefühl war. Das Stadtbild ist auch eine Hommage an Spike Lees Film „Crooklyn” aus dem Jahr 1994 und Rick Famuyiwas Werk „The Wood” aus dem Jahr 1999.
Die Band sah diese Filme als herzerwärmende Darstellungen schwarzer Familien, Gemeinschaft und Resilienz. Für die Bandmitglieder, die in London aufgewachsen sind, wirkten diese Filme wie Balsam.

Onome Edgeworth, Co-Bandleader der Band, sagte dazu: „‚Crooklyn‘ ist sehr emotional, aber auch sehr aufbauend. Es fühlt sich an wie meine Kindheit. Auf diesem Album teilen wir unsere Gefühle, Hoffnungen und Träume. Diese Geschichten hatten wir in Großbritannien nicht immer.“

Drei Jahre nach ihrem Debütalbum Could We Be More, das auf Platz 30 der britischen Albumcharts landete und von The Guardian, The Telegraph, Financial Times, Jazzwise, CRACK Magazine und Downbeat Magazine gelobt wurde, erweitert die Londoner Band mit Tuff Times Never Last auf ganz unbekümmerte Art und Weise ihre breit gefächerte Palette an Einflüssen.

Zwar ist der Afrobeat-Jazz ihrer früheren Arbeiten immer noch ein zentraler Bestandteil des Sounddesigns der Platte, doch bezieht sich das neue Album größtenteils auf britischen R&B der 80er Jahre, Neo-Soul, westafrikanische Disco, Bossa Nova, Lovers Rock und Funk. Klanglich orientieren sie sich an Loose Ends, Don Blackman, Common, Sly & Robbie, William Onyeabor, Patrice Rushen, Ofori Amponsah und Cymande. Während dieser instinktiven Entwicklung bewahrt das Septett mit seiner routinierten Musikalität die Essenz dessen, was Kokoroko als meisterhafte Jazz-Künstler ausmacht.

Die Co-Bandleaderin Sheila Maurice-Grey sagte über die Entwicklung des Sounds der Band: „Wir sind von Natur aus Jazzmusiker, aber wir wollten uns nicht auf einen bestimmten Sound festlegen. So haben wir eine gewisse Freiheit gewonnen, die wir gerade erst zu spüren beginnen. Wir möchten weiterhin so kreativ wie möglich sein, ohne uns dabei eingeschränkt zu fühlen.“

Text: Brownswood recordings

Titelliste

  1. Never Lost
  2. Sweetie
  3. Closer To Me
  4. My Father In Heaven
  5. Idea 5 (Call My Name) [feat. Lulu]
  6. Three Piece Suit (feat. Azekel)
  7. Time And Time (feat. Demae)
  8. Da Du Dah
  9. Together We Are
  10. Just Can't Wait
  11. Over / Reprise

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