Auf dem gleichnamigen Debütalbum der Band Maemo entfaltet sich eine Klangwelt voller Schönheit, die zunächst exotisch anmuten mag, aber schnell zu einem vertrauten musikalischen Lebensraum wird. Eine scheinbar schwerelose Leichtigkeit durchzieht diese Musik – als sei sie uns von Anfang an ganz selbstverständlich mitgegeben worden. Zarte, berührende Melodien, der ausdrucksstarke Gesang von Malik Alaoui und fein ausgearbeitete Arrangements vereinen sich zu einem berührenden Hörerlebnis. Jeder Ton scheint sorgfältig gesetzt, jede Klangfarbe liebevoll gestaltet. Dieses Album bezaubert und lässt uns eintauchen in eine poetische Welt zwischen Tradition und Moderne – ein echter Hörgenuss! (Jacek Brun, 08.06.2025)
Besetzung
Malika Alaoui (CH/MA) - Gesang und Percussion (Bendir, Glockenspiel, Guiro, Shaker)
Romeo Natur (DE/PS) - Flöten (Nay, Kaval) und Percussion (Surdo, Congas, Bendir, Karkabas)
Gábor Hartyáni (HU) - Cello
George Birkett (GB) - Gitarre
Zwischen Welten und Wurzeln – Maemo berührt mit Leichtigkeit und Tiefe
Maemo ist das Musikprojekt der schweizerisch-marokkanischen Sängerin Malika Alaoui, die heute in Berlin lebt. Malika tourte vier Jahre lang als Leadsängerin der Show „Alegría” des Cirque du Soleil um die Welt, bevor sie Maemo gründete – ein Projekt, das ihren unerschütterlichen Wunsch nach kreativer Entfaltung und künstlerischer Freiheit symbolisiert.
Maemo ist eine vierköpfige Band, die als „Afropäisches Nomaden-Chanson” beschrieben wird. Malika ist die Hauptkomponistin und Texterin der Band.
Die Songs von Maemo werden auf Französisch, Kreolisch, Marokkanisch-Arabisch (Darija) sowie in erfundenen Sprachen geschrieben. Die Musik ist tief verwurzelt in den Klängen Nord- und Westafrikas, karibischen Rhythmen sowie Blues und Jazz. Europäische Einflüsse wie Akkordeonmusik, alpenländische Musik, poetische Zirkusmusik, französische Chansons und osteuropäische „Gypsy“-Klänge fließen ebenfalls ein.
Die Musik lässt sich von der Schönheit der Berge, der Fülle der Ebenen und der Wärme des Stadtlebens inspirieren. Sie spricht von Menschen, von Mangel, von Verlassenheit, von Liebe, von der Sehnsucht nach Freiheit, von Lebensfreude, vom Tod und davon, lebendig zu sein. Die Musik ist spontan und authentisch. Sie vereint extreme Freude und tiefe Melancholie wie ein Schrei aus dem Herzen.
Maemo ist eine Ode an das Leben und das Hier und Jetzt.
Titelliste
- Chaâbi
- Chant de Vie
- Pani Poblem
- Laetitia
- Vivre
jazz-fun`s recap:
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