Magro - Many Changes

Magro - Many Changes - Album cover
Magro - Many Changes

Magro
Many Changes

Erscheinungstermin: 07.11.2025
Label: Tokyo Tree Records, 2025

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jazz-fun`s recap:

Irgendwo zwischen Hip-Hop-Grooves, souliger Wärme und jazzverwandten Strukturen entsteht bei Magro eine Musik, die sofort mit ihrer Frische überrascht. Der Produzent, Drummer und Klangarchitekt bleibt seiner eigenen Handschrift treu – und zeigt zugleich, wie weit er seinen Stil inzwischen entwickelt hat. Aus vertrauten rhythmischen und klanglichen Mustern formt er etwas Eigenes: eine moderne, pulsierende Soundwelt, die weit über Genregrenzen hinaus strahlt.

Many Changes ist kein Suchprozess mehr, sondern eine gereifte, klar formulierte Vision. Magro lädt eine Reihe hochkreativer Musiker seiner Generation ein – Künstler, die genauso offen, modern und virtuos denken wie er selbst. Sie alle finden reichlich Raum in seinen Kompositionen, bringen eigene Ideen ein und lassen die Tracks wachsen, ohne jemals die fein justierte Balance von Beat, Harmonie und Atmosphäre zu stören.

Dieses Album steht für eine konsequente Weiterentwicklung und gleichzeitig für Kontinuität: Magros künstlerischer Weg bleibt erkennbar, aber er gewinnt an Tiefe, Farben und Energie. Ein kraftvolles, rhythmisch vibrierendes Werk – und erneut ein klares Statement dafür, dass die Verbindung aus Hip-Hop, Jazz und moderner Produktion eine der spannendsten Strömungen unserer Zeit ist.

Wir sind begeistert!

(Jacek Brun, 28.11.2025)

Besetzung

Martin Lüdicke - Keys
Francesco Beccaro - Bass
Magro - Drums

Fresh, groovy, mutig – Magro setzt neue Akzente

Mit „Many Changes“ präsentiert der Berliner Schlagzeuger und Produzent Magro sein drittes Album. Magros Sound entführt die Hörer:innen in eine atmosphärische Klangwelt, in der live eingespielte Songs mit modernen Produktionselementen verbunden werden.

Im Januar hat sich Magro mit seinem Trio – bestehend aus Martin Lüdicke (Keys) und Francesco Beccaro (Bass) – in seinem Berliner Studio eingeschlossen, um die Songs gemeinsam zu entwickeln und aufzunehmen. In den folgenden Monaten kamen einige Feature-Gäste hinzu, die die Songs overdubbed und erweitert haben.

Zu hören ist unter anderem der Rapper Raptorious, der mit Magro als festes Bandmitglied auch live auftritt. Der nigerianische Künstler hat sich mit seiner Band „The Swag“ und ihrer wöchentlichen Hip-Hop-Session im Badehaus Berlin über die Jahre einen Namen gemacht. Zu den Gästen zählten u. a. Erykah Badu und Robert Glasper. Die besondere musikalische Verbindung zwischen Magro und Rapturous ist vor allem live spürbar und verleiht Magros Shows eine explosive und unvorhersehbare Energie.

Ein weiterer Feature-Gast auf dem Song „Sleepwalking“ ist der Londoner Gitarrenvirtuose Tom Ford, der vor allem durch seine Arbeit mit Chris Dave und Reuben James bekannt ist.

Auf dem Titeltrack des Albums, „Many Changes“, ist der Pianist und Produzent Telemakus aus Los Angeles zu hören. Mit seinem herausragenden Talent hat er bereits die Aufmerksamkeit von Künstlern wie Flying Lotus, Butcher Brown und Kiefer auf sich gezogen. Aktuell arbeitet er unter anderem mit Karriem Riggins und Miguel Atwood-Ferguson zusammen.

Ein weiterer Gast ist der britische Saxophonist Sean Payne, der auf dem Track „Light Switch“ zu hören ist. Dieser ist auch als Single erschienen. Er hat bereits mit Künstlern wie Pablo Held, Joey Calderazzo und Gregory Hutchinson gespielt.

Für Magro reflektiert der Albumtitel „Many Changes“ den aktuellen Zeitgeist ständiger Veränderung. Seine Songs sind im Jazz-Stil gehalten, jedoch stark von aktuellen musikalischen Strömungen wie Hip-Hop oder Broken Beat geprägt. Der produzierte Sound zeichnet sich durch moderne, druckvolle Drums und vielschichtige Synths aus, die dem Klangbild des Albums eine große Fülle an Farben verleihen.

Wesentlich ist dabei der Bandsound von Magros Trio, der das Fundament des Albums bildet. Magro, Martin Lüdicke und Francesco Beccaro spielen seit einigen Jahren in unveränderter Besetzung zusammen und konnten so ihren ganz eigenen Sound entwickeln. Magro sagt dazu: „Viele meiner Vorbilder, wie z. B. Miles Davis, haben über lange Zeit mit der gleichen Besetzung gespielt. Erst dadurch konnte ein authentischer und tiefgründiger Bandsound entstehen.“

In den letzten Jahren ist Magro mit seiner Band und Rapturous bei zahlreichen internationalen Festivals und in Clubs aufgetreten, unter anderem im Ronnie Scott’s in London, im Bimhuis in Amsterdam, bei der Jazzahead und bei Jazz in the Park.

Für sein Debütalbum „Trippin” wurde er mit dem Deutschen Jazzpreis in der Kategorie „Debütalbum des Jahres” ausgezeichnet.

Neben seinem Soloprojekt arbeitet er auch als Schlagzeuger und Produzent für andere Projekte. Über die Jahre hat er unter anderem mit Künstler:innen wie Leona Berlin, Kurt Rosenwinkel, Wayne Snow, dem Rolling Stones Project, Nightmares on Wax, Studnitzky und Jocelyn B. Smith zusammengearbeitet.

Text: Tokyo Tree Records

Titelliste

  1. Intro (feat. Igor Osypov)
  2. Light Switch (feat. Sean Payne)
  3. Many Changes (feat. Telemakus)
  4. Passion (feat. Rapturous)
  5. High Ride
  6. Ho Sht (feat. Rapturous)
  7. Sleepwalking (feat. Tom Ford)
  8. MkKy
  9. When I Grow Up
  10. Outro

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