Michał Barański - No Return No Karma

Michał Barański - No Return No Karma - Album cover
Michał Barański - No Return No Karma

Michał Barański
No Return No Karma

Erscheinungstermin: 24.10.2025
Label: Warner Music Poland, 2025

Michał Barański - No Return No Karma - bei Spotify anhören

jazz-fun`s recap:

Die Musik von Michał Barański zieht weite Kreise – geografisch, kulturell und geistig. Der herausragende polnische Bassist und Komponist bleibt seinen künstlerischen Leidenschaften treu und verbindet in seinem neuen Album jazzmusikalische Tiefe mit globaler Weite.

In den Stücken, die sich auf hypnotischen Grooves und klaren melodischen Linien entfalten, spürt man Einflüsse fernöstlicher, mediterraner und afrikanischer Klangwelten. Barański versteht es meisterhaft, diese Elemente zu einem stimmigen Ganzen zu verweben, das gleichermaßen erdig wie spirituell wirkt.

Unterstützt wird er von einer ganzen Reihe herausragender Musiker der polnischen Jazzszene, die seine Vision mit Energie, Offenheit und Virtuosität zum Leben erwecken. So entsteht ein Album voller Farben, Ideen und Kontraste – tiefgründig, inspirierend und zugleich voller Leichtigkeit.

No Return No Karma ist ein Werk, das fasziniert und immer wieder neue Facetten offenbart – bei jedem Hören, in jedem Detail. Ein weiteres, großartiges Kapitel im Schaffen dieses außergewöhnlichen Künstlers.

(Jacek Brun, 28.10.2025)

Besetzung

Michał Barański - cello, bass, konnakol vocal, additional keyboards, composition
Shachar Elnatan - guitar, oud
Michał Tokaj - piano, keyboards
Łukasz Żyta - drums

Guests:
Aga Zaryan - voice
Kuba Badach - voice
Michał Rudaś - voice
Tomasz Dąbrowski - trumpet
Bodek Janke - tabla, percussion

Michał Barański – Zwischen Groove und Geist

Fünf Jahre nach seinem hochgelobten und mit dem Jazz-Fryderyk-Preis ausgezeichneten Debütalbum „Masovian Mantra” kehrt der Kontrabassist, Komponist und Produzent Michał Barański mit einem neuen Projekt zurück: dem Album „No Return No Karma”. Es bringt seine künstlerische Reife, seine Offenheit für den Dialog der Kulturen und seinen Mut, stilistische Grenzen zu überschreiten, voll zur Geltung.

Es bezieht sich auf Fragen, die den Künstler während seines Schaffensprozesses beschäftigten, sowie auf irreversible Veränderungen in der Welt und in der Musik. Es entzieht sich einfachen Klassifizierungen und stellt ein Manifest der künstlerischen Freiheit von Michał Barański dar.

„No Return No Karma” ist eine vielschichtige musikalische Erzählung, in der Jazz auf indische Rhythmusmathematik, europäische Sensibilität sowie subtile, aber tief verwurzelte Bezüge zur polnischen Volksmusik trifft. Barański hat Kompositionen geschaffen, die vor rhythmischer Energie und improvisatorischer Freiheit pulsieren und gleichzeitig eine Reflexion über die heutige Welt, ihre Wandelbarkeit und Multikulturalität enthalten.

Das Fundament des Projekts bilden Musiker, die täglich mit Michał Barański zusammenarbeiten: Shachar Elnatan (Gitarre, Oud), Michał Tokaj (Klavier, Synthesizer) und Łukasz Żyta (Schlagzeug). Dieses Quartett bildet die Grundlage für den Sound des Albums und schafft zusammen mit Barański ein eingespieltes und inspirierendes Musiklabor.

Zu diesem stimmigen Ganzen gesellten sich außergewöhnliche Gäste, die ihre eigene Sensibilität und eine andere musikalische Perspektive einbrachten. Aga Zaryan, Kuba Badach und Michał Rudaś verleihen dem Album einen einzigartigen vokalen Charakter. Tomasz Dąbrowski bringt den Klang der Trompete aus der skandinavischen Tradition ein und Bodek Janke, Meister der Tabla und Konnakol, eröffnet Raum für tranceartige, rhythmische Experimente.

Michał Barański ist Kontrabassist, Bassgitarrist und Komponist. Er ist einer der kreativsten, experimentierfreudigsten und mutigsten Künstler der zeitgenössischen polnischen Jazzszene. Unabhängig von seinen Aktivitäten in Clubs, auf der Bühne und im Bildungsbereich umfasst sein Werk mehrere Dutzend Alben, die er zusammen mit führenden Vertretern verschiedener, mitunter extrem unterschiedlicher Bereiche der Musikszene aufgenommen hat.

Eine Zusammenstellung von Alben, die ein musikalisches Porträt von Michał Barański ergeben, könnte folgende Alben umfassen: „Presence” des Triology-Trios zusammen mit seinem Mentor Brad Terry (2000) mit Mateusz Kołakowski und Tomasz Torres, „Assymetry” mit der Band von Zbigniew Namysłowski (2006), „Umiera piękno” von Aga Zaryan (2007), „Early Reflections” mit dem Bennie Maupin Quartet (2008) und „Sacrum Profanum” mit dem Quartett von Adam Bałdych. „Assymetry” mit der Band von Zbigniew Namysłowski (2006), „Umiera Piękno” von Aga Zaryan (2007), „Early Reflections” mit dem Bennie Maupin Quartet (2008) und „Sacrum Profanum” mit dem Quartett von Adam Bałdych.

In der Biografie von Michał Barański tauchen fast alle wichtigen Namen des polnischen Jazz auf, darunter neben dem bereits erwähnten Zbigniew Namysłowski auch Tomasz Stańko und Michał Urbaniak. Zuletzt studierte er indische karnatische Musik und demonstrierte in der Praxis indische Vokalperkussion (Konnakol). Sein Debüt als Bandleader und Komponist gab er mit dem Album „Masovian Mantra” (2022), das in der renommierten Reihe „Polish Jazz” von Warner Music erschien. Dieses Album wurde mit dem „Fryderyk”-Preis in der Kategorie „Jazz-Album des Jahres” ausgezeichnet. Außerdem erhielt er einen weiteren „Fryderyk”-Preis in der Kategorie „Jazz-Künstler des Jahres”.

Text: Warner Music Poland

Titelliste

  1. Timeless Change feat. Aga Zaryan
  2. Dream Voice
  3. 12 on 15 feat. Michał Rudaś
  4. Tisra for Zawinul feat. Bodek Janke
  5. Seventh Sand
  6. No Return No Karma feat. Tomasz Dąbrowski
  7. Ballada feat. Kuba Badach

Einen Kommentar schreiben

Bitte rechnen Sie 4 plus 2.