Spindrift - Trio Studies

Spindrift - Trio Studies - Albumcover
Spindrift - Trio Studies

Spindrift
Trio Studies

Erscheinungstermin: 17.04.2025
Label: JazzhausMusik, 2025

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jazz-fun`s recap:

Schon der Titel lässt erahnen, worauf wir uns einlassen – und die Musik bestätigt genau diese Erwartung: Es ist Jazz, brillant gespielt und voller Energie. Die Intensität der Improvisationen geht unter die Haut, sorgt beim Hören für echte Gänsehautmomente. Kraftvolle Saxophonpassagen verschmelzen mit den wilden Phrasen und rhythmischen Eskapaden der Rhythmusgruppe. Alles ist rein akustisch erzeugt – und doch so außergewöhnlich im Klang. Atemberaubende Virtuosität, gepaart mit scheinbar grenzenloser Fantasie, machen dieses Album zu einem mitreißenden Hörerlebnis von der ersten bis zur letzten Note. Ein großartiges Werk – wir sind begeistert! (Jacek Brun, 18.04.2025)

Besetzung

Frank Paul Schubert - as, ss
Dieter Manderscheid - b
Martin Blume - dr, perc

Über das Jazz Album "Trio Studies" von Spindrift

Drei der wichtigsten Musiker der deutschen Improvisationsmusikszene zeigen in den acht „Studien“, wie spannend Instant Composing auf höchstem Niveau klingen kann. Lag das Arbeits- und Kraftfeld der drei Musiker zunächst in Nordrhein-Westfalen, so leben sie heute in Berlin (Schubert), Bochum (Blume) und Trier (Manderscheid). Bekannt unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit Musikern der britischen Szene wie Paul Dunmall oder John Edwards, ist Frank Paul Schubert einer der renommiertesten zeitgenössischen Saxophonisten - eigenwillig und sehr eigenständig. Dieter Manderscheid ist einer der gefragtesten europäischen Bassisten, vielseitig, elegant und virtuos. Der Schlagzeuger Martin Blume arbeitete bisher mit Musikerkollegen wie Peter Brötzmann, Lol Coxhill, Peter Kowald, Melvyn Poore und Richard Teitelbaum.

Die Arbeitsweise der drei Musiker, die das unbedingte Aufeinander-Hören in den permanenten Prozess der Weiterentwicklung ihrer aufregend ineinandergreifenden Spielideen integrieren, schafft eine immerwährende kreative Gemeinschaft, die von Probe zu Probe und von Konzert zu Konzert weitergesponnen wird.

Im Vergleich zu den langen, epischen Spannungsbögen, die bisher die Produktionen des Spindrift Trios prägten, präsentieren die drei Musiker auf „Trio Studies“ nun nicht die üblichen 30-Minuten-Stücke, sondern geben den Blick frei auf eine pointiertere, kürzere und prägnantere Arbeitsweise. Entstanden sind unter anderem Stücke von vergleichsweise aphoristischer Kürze, für die der vor 80 Jahren unter tragischen Umständen verstorbene Komponist Anton Webern Pate gestanden haben könnte. Seine Musik war es auch, die das Trio zu jener lyrischen Atonalität, motivischen Konzentration und kammermusikalischen Transparenz inspirierte, die das neue Album immer wieder auszeichnet. Die drei Musiker schufen klangsinnliche Kunstwerke, die in ihrer Nähe zur Neuen Musik eine ausgeprägte quasi-kompositorische Sensibilität aufweisen.

Text: JazzhausMusik

Titelliste

  1. I
  2. II
  3. III
  4. IV
  5. V
  6. VI
  7. VII
  8. VIII

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