Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Jetzt interpretiert Youn Sun Nah erneut Songs auf höchst eigenwillige und unverwechselbare Weise, die jeden stilistischen Käfig sprengen. Jazzstandards wie ,,My Favorite Things", der Metallica-Klassiker,,Enter Sandman", Philippe Sardes ,,La Chanson d'Helene", ein koreanisches Volkslied sowie Eigenkompositionen von Youn Sun Nah und Ulf Wakenius finden sich auf ,,Same Girl" wieder.
Für die Einen ist die Schweiz Jodeln, Schokolade und Bankgeheimnis, für die Anderen Minimal Music, Funk und Drum 'n Bass. Zürichs aktuell bekanntester musikalischer Ziehsohn Nik Bärtsch hat es eher mit dem Funk und seine "Ritual Groove Music" hält seit nunmehr vier Jahren die europäische Clubszene auf Trab.
Drei Berklee Studenten gründeten vor einigen Jahren ein außergewöhnliches Trio: Minsarah.
Die Multinationalität der Virtuosen spiegelt sich auch in ihrer Musik wider: ein minsarah (hebr. Prisma) bündelt das Licht zu einem vielfarbigen Spektrum. Weber/ Denson/ Ravitz drehen den Prozess um und schicken Bebop, Swing, Bartok, Bach, Afrikanisches und Bitonalitat in die entgegengesetzte Richtung und schaffen dabei einen neuen, strahlenden Stil.
Mit "Where Time Stands Still" erscheint nach "When You Come Home" das zweite Album von Triosence bei Sony Music. Das Trio um den Pianisten Bernhard Schüler, das der STERN "die neuen jungen Gesichter des deutschen Jazz" nannte und bislang mit stets selbst komponierten Instrumentals auffiel, beschreitet mit "Where Time Stands Still" Neuland.
Ein Tastenvirtuose nimmt sich des dahinsiechenden teutonischen Volkssongs an. Er unterzieht die Lieder einer Frischzellenkur aus Jazz und World. Dem Pianisten und Komponisten Edgar Knecht gelingt ein sensationeller neuer Zugang zur scheinbar verlorenen Tradition.
WDR Jazzpreis 2010 geht an Frederik Köster und Stefan Schultze
Preisträgerkonzert beim Festival WDR 3 jazz.cologne am 29. Oktober
Jazz "Made in Germany" als SWR2-Programmschwerpunkt / Alles rund um die Entwicklung des Jazz in Deutschland
Vom 12. September bis 29. Oktober in SWR2
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In Amerika geboren Free Jazz Altsaxophonist, Noah Howard ist im Alter von 67 Jahren am frühen Morgen Freitag, 3 September, 2010 gestorben.
Das Projekt Nighthawks haben der Trompeter Reiner Winterschladen und der Multi-lnstrumentalist und Produzent Dal Martino Ende der 90er Jahre aus der Taufe gehoben. Seit dem ersten Album 1998 gilt das Duo als Garant für ebenso gehalt- wie stilvolle, jazzige Loungemusik.
Die Gitarristin Susan Weinert und ihre Musik sind schon lange eine feste Größe der internationalen Jazzszene. Seit mehr als 25 Jahren tourt die 45-jährige bereits durch die Welt und seit 18 Jahren veröffentlicht sie in regelmäßigen Abständen CDs, stets abwechslungsreich und mit stilistisch breit gefächertem Repertoire – denn sie fühlt sich auf der elektrischen Gitarre genauso zuhause wie auf der akustischen, hier bevorzugt auf der nylon-string.
Dabei hatte jedes Album seinen individuellen Sound und seine eigene Geschichte...
Rund zweieinhalb Jahre ist es her, da beeindruckte Englands große Vocallady Norma Winstone mit ihrem ersten ECM-Album "Distances", einem gehauchten und eindrucksvoll kontemplativen Jazzalbum.
Auf seinem brandneuen Album Déjà Vu zelebriert Altmeister George Duke jene Synthesizer-Sounds, die seine unvergessenen Alben aus dem goldenen Zeitalter des Funk und des Soul zieren.
Die US-Sängerin, Schauspielerin und Bürgerrechtsaktivistin Abbey Lincoln (geboren 1930 in Chicago) ist am Samstag 14.08.2010 im Alter von 80 Jahren in einem Pflegeheim in New York gestorben.
Mit „Ten"" beweist Jason Moran, dass er nicht nur konzeptionell der wohl anspruchsvollste Pianist seiner Generation ist, sondern seine Ideen auch mit Emphase und Begeisterung umzusetzen versteht. Morans Bandwagon prescht geradewegs in die Zukunft des Jazz.
Zwischen ihrem Gesang und Kontrabassspiel und der melodischen Schlagzeugarbeit von Terry Lyne Carrington sowie dem vorzüglich gerundeten Pianospiel von Leo Genovese, deckt sich der Kammermusik-Sound auf ihrem neuen Album genau mit ihren musikalischen Vorlieben.
Chick Corea selbst eröffnet das Album und adelt seinen eigenen Tribut mit dem dafür geschriebenen Titel »Free Samba«. Sicher im Umgang mit Latin-, Brasil-, Funk-, Fusion- und Pop-Grooves intonierten Airto, Alex Acuna, Christian McBride, Fred Hersch, Edsel Gomez oder Lou Marini Corea-Classics wie »Spain«, »Children’s Song« oder »500 Miles High«.
In den Liner Notes zum Album schreibt Nguyên Lê: „Way of Life ist ein leuchtender Pfad, auf dem sich Gegensätze und Extreme scheinbar mühelos und natürlich miteinander verbinden: Starke Melodien wechseln sich ab mit wilden, kreischenden Ausbrüchen und tiefer, erdiger Verzerrung. Aufgewühlte Unruhe chargiert mit treibenden Rhythmen. Ich hoffe, alle Hörer werden genau so viel Freude an Way of Life haben, wie ich sie hatte, das Album zu entdecken und daran mitzuwirken. Mögest du eine großartige und lange Karriere haben, Céline!“
Zum vierten Mal wird das Stadtmarketing Bamberg ein Blues- und Jazzfestival in der Zeit vom 09. bis 15. August 2010 auf dem Maxplatz und am Gabelmann veranstalten. Über 40 Open Air-Konzerte verwandeln das Weltkulturerbe bei sommerlichen Temperaturen in eine Blues- und Jazzhochburg.
Weiterlesen … 4. TUCHER Blues- & Jazzfestival
Insgesamt zwanzig Gitarristen geben sich hier die Ehre: Jazzer wie John Scofield, George Benson, Mike Stern und Pat Martino, Rocker wie Slash, Neal Schon, Steve Lukather, Guthrie Govan und Tomoyasu Hotei, Bluesgrößen wie B.B. King, Taj Mahal, Robert Cray, Keb’ Mo’, Joe Bonamassa und Jonny Lang …
Wynton Marsalis ist ein außergewöhnlicher Grenzgänger zwischen den Welten des Jazz und der klassischen Musik. Auf seinem neuen Album "Vitoria Suite" trifft der Komponist und Trompeter auf Paco de Lucia, den Meister der Flamencogitarre. "Vitoria Suite" verbindet den Drive des amerikanischen Blues und Jazz mit dem Feuer des Flamenco. Von Marsalis berühmten Jazz at Lincoln Center Orchestra perfekt in Szene gesetzt, hat "Vitoria Suite" das Zeug ein eigenständiger Klassiker zu werden.
"Soho After Dark" ist eine Sammlung von Modern Jazz aus der Londerner Szene der 50er. In Locations wie The Fabulous Flamingo, The (Original) Marquee Club, Ronnie Scott's, The 100 Club, Studio 51, Club Eleven, Club Dankworth, The Florida, The Downbeat, Club Basie oder The Establishment wurde East Coast Hard Bop, Cu-Bop und West Coast Cool mit einem lokalen musikalischen Aktzent geboten.
Das Cosmic Groove Orchestra speist seine Musik aus einer äußerst reichhaltigen musikalischen Welt, die sich aus verschiedensten Elementen zusammensetzt: Spiritual Jazz der 60er Jahre, modaler Jazz, Free Jazz, zeitgenössische E-Musik und nicht zuletzt auch Popmusik. Die Verwendung der Harfe, ein im Jazz äußerst selten gehörtes Instrument, macht einen wichtigen Bestandteil des einzigartigen Sounds aus.
Ihr erster Auftritt in Montreux – anlässlich der Geburtstagsfeier für Quincy Jones – begeisterte das Publikum. Der enthusiastische Claude Nobs versprach ein baldiges Wiedersehen.Dieses Jahr ist es soweit: Die Swiss Army Big Band kehrt nach Montreux zurück – mit einem Konzertabend ganz im Zeichen der Big Bands.
Fred Anderson, einer der größten Saxofonisten des Jazz, ist tot. Am 14. Juni 2010 erlitt Fred Anderson einen schweren Herzanfall und befand sich seit diesem Zeitpunkt im Koma. Der Musiker starb am 24.06.2010 im Alter von 81 Jahren.
Dave Holland schlägt ein überraschend neues Kapitel seiner musikalischen Entwicklung auf und widmet sich, abseits des reinen Jazz, dem traditionellen Flamenco. Zusammen mit dem andalusischen Gitarrenvirtuosen Pepe Habichuela lotet Holland die Tiefen des iberischen Feuers so erstaunlich souverän wie gekonnt aus.
Die Stanley Clarke Band will Clarke als eigenständige und gleichberechtigte Formation etablieren: Hiromi und Ruslan Sirota an Keyboard und Klavier und Schlagzeuger Ronald Brunner Jr. tragen mit eigenen Kompositionen bei.
Der legendäre Jazztrompeter Bill Dixon ist tot. Der Amerikaner starb am Mittwoch im Alter von 84 Jahren in seinem Haus in North Bennington im Bundesstaat Vermont, berichtete die «Washington City Paper» unter Berufung auf Dixons Manager.
Nur wenige Musiker haben Jazz und Pop derart zusammengeführt wie der große Herbie Hancock. Im April feierte der mehrfache Grammy-Preisträger und Musikpionier seinen 70. Geburtstag. Mit "The Imagine Project" erscheint nun Hancocks neues, beispielloses Aufnahmeprojekt, das er mit einer Reihe von Superstars aus aller Welt verwirklicht hat.
Der Trompeter und Flügelhornist Rüdiger Baldauf ist wohl einer der vielseitigsten Instrumentalisten seines Fachs. Als Leadtrompeter tourte er mit George Duke, Ray Charles, Bob Brookmeyer, John Scofield, James Brown, Liza Minelli, Dionne Warwick und und und...
Das britisch-neuseeländische Jazz-Trio um den Pianisten Neil Cowley hat Ende Mai sein drittes Album "Radio Silence" veröffentlicht. Momentan gilt das Trio eine der angesagtesten Jazz Trios Großbritanniens und tourt derzeit mit dem aktuellen Album durch Deutschland.
Lyambiko und ihre Formation präsentieren Eigenkompositionen und außergewöhnliche Interpretationen. Das siebte Album der Sängerin erscheint rechtzeitig zu ihrem zehnjährigen Bühnenjubiläum und bietet 13 Songs, die sie mit ihrer Band erstmals nicht live im Vorfeld, sondern heimlich »im stillen Kämmerlein« getestet hat.
Von vielen wird er inzwischen einfach Dr. Swing genannt.
Seit er 2005 sein Debüt (»Introducing: Myself«) vorlegte, begeistert der Sänger, Multiinstrumentalist, Bigband-Leader, Komponist und Entertainer ein stetig wachsendes Publikum mit Songs, die glücklich machen.