Chris Beier

Chris Beier, © ACT
Chris Beier, © ACT

Biographie

Der gebürtige Trierer, Chris Beier (Jahrgang 1953) erhielt in frühen Jahren klassischen Klavierunterricht und interessierte sich bald besonders für Jazzmusik und Blues. Nach dem Abitur folgten Studien der Musikwissenschaft, Amerikanistik und Soziologie.

Seit Anfang der 80er Jahre arbeitete Chris Beier mit vielen namhaften Künstlern zusammen, neben zahlreichen Tourneen im In- und Ausland wirkte er auf über 20 Alben mit und komponierte immer wieder für Rundfunk, Fernsehen und Theater und auch für größere konzertante Besetzungen bis hin zum symphonischen Orchester.

Neben Auftritten und Gastspielen mit Albert Mangelsdorff, Aladar Pege, Toto Blanke, Joe Nay, Marion Brown, Bill Elgart, Jörg Widmoser (Modern String Quartett), Dick Heckstall-Smith und John Etheridge arbeitete Chris Beier schon früh mit eigenen Gruppen (Overtone mit Bassist Rainer Glas), sowie verstärkt seit 1985 mit Leszek Zadlo (im Duo und Quartett) und mit großen Formationen. So entstand die Suite 'Angel Memory' nach Motiven von Alban Bergs Violinkonzert und die zwei Konzertsuiten 'Overtone Orchestra'.

Von 1997-2001 brachte Chris Beier als musikalischer Leiter am Staatstheater Nürnberg die Erfolgsproduktionen "The Black Rider", "Sekretärinnen" und "Struwwelpeter" heraus.

Seit 1987 leitete Chris Beier als Dozent für Jazzpiano, -theorie/ -komposition den Fachbereich Jazz am Konservatorium in Würzburg - seit 2001 an der Hochschule für Musik Würzburg. In seiner Klasse studierten u.a. Michael Wollny, Bernhard Pichl und Peter Fulda.

Nach dem Auftreten einer 'fokalen Dystonie' im Jahr 2001 musste sich Chris Beier vom aktiven Konzertleben zurückziehen. Er unterrichtet seitdem die Fächer Jazzharmonik, -gehörbildung, -komposition, digitale Musikproduktion und Unterrichtspraxis an der Hochschule für Musik Würzburg.

Chris Beier Einspielungen

Chris Beier als Leadmusiker:

Links

Chris Beier Internetseite:
http://www.chrisbeier.de/

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