Erik Leuthäuser

Erik Leuthäuser
Erik Leuthäuser, Foto: Dovile Sermokas

Biographie

Erik Leuthäuser (* 26. Juni 1996 in Freital) ist ein deutscher Jazzsänger, Arrangeur und Komponist.

Geboren 1996 in Freital bei Dresden kam Erik bereits in jungen Jahren durch seinen Vater, einem studierten Jazz-Gitarristen und Gitarrenlehrer, mit Jazz- und Popmusik in Berührung. Er begann in einer Schülerband zu singen sowie Klavierunterricht zu nehmen und gewann einige lokale Talentwettbewerbe. Außerdem besuchte er das Sächsische Landesgymnasium für Musik „Carl Maria von Weber“, wurde Sänger im Landesjugend-Jazzorchester Sachsen und der Dresden Big Band, gewann „Jugend musiziert“ in der Kategorie Pop/Gesang sowie den zweiten Preis beim Pop- und Jazz-Gesangswettbewerb Finsterwalde.

Erik Leuthäuser begann nach dem Abitur mit dem Jazz-Gesangsstudium in Weimar u.a. bei Michael Schiefel. 2015 wechselte der junge Sänger an das Jazz-Institut Berlin bzw. 2017 für ein Austauschsemester an die Sibelius Academy of Music in Helsinki. Erik spielte mit verschiedenen Ensembles in Dänemark, Ecuador, Finnland, Frankreich, Italien, Lettland, Polen, Rumänien, Russland, Schweiz, Spanien, Türkei und der Ukraine und singt regelmäßig mit bekannten deutschen und internationalen Musikern in Clubs und Festivals in Deutschland.

Im Mai 2018 veröffentlichte er sein zweites Studio-Album Wünschen bei dem bekannten Jazz-Label MPS (Edel). Produziert vom amerikanischen Bassist Greg Cohen u.a. mit Kurt Rosenwinkel (guitar) und Joey Baron (drums).

Erik lebt in Berlin und studierte u.a. bei Judy Niemack Jazzgesang. Der vielfach ausgezeichnete junge Sänger veröffentlichte im November 2015 sein Debüt Album In the Land of Oo-Bla-Dee bei Mons Records. Auf diesem sind u.a. seine eigenen deutschen Vocalese-Texte zu den Bebop Kompositionen und den Soli bekannter Jazzmusiker wie Charlie Parker zu hören. Es wurde für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Erik Leuthäuser gewann Preise bei zahlreichen internationalen Jazz-Gesangswettbewerben: Erste Preise bei der Riga Jazz Stage 2016, Big Sky 2016 in Moskau und der Ella Fitzgerald Vocal Jazz Competition 2018 in Washington DC. Zweite Preise bei der renommierten Shure Montreux Jazz Voice Competition 2016 (sowie Publikumspreis) und beim Voicingers 2017 Contest for Singing Musicians in Polen. Des Weiteren kam er 2016 in die Top 5 der Kategorie „Solo Vocal“ bei der internationalen Made in NY Jazz Competition.

Er sang Background u.a. für Quincy Jones, George Benson, Dee Dee Bridgewater und Jacob Collier. Außerdem war er von 2014-2016 Sänger des Bundesjazzorchesters (BuJazzO). Seit 2016 singt er im Wortart Ensemble (Unit Records), das moderne deutsche Lyrik a capella vertont, sowie im Philipp Rumsch Ensemble (Denovali Records), welches Elemente aus Minimal Music, elektronischer Musik, Pop sowie klassischer Musik mischt und mit dem Prinzip der Improvisation verbindet. Seit 2017 improvisiert er im Duo mit der in New York lebenden lettischen Sängerin Arta Jēkabsone (Unit Records).

Diskographie

  • In the Land of Oo-Bla-Dee, 2015
  • BuJazzO - Groove and the Abstract Truth, 2016
  • Max Andrzejewski - Hütte & the Homegrown Organic Gospel Choir, 2017
  • Philipp Rumsch Ensemble - Reflections, 2018
  • Wünschen, 2018
  • Wortart Ensemble - Home Sweet Home - Songs vom Kommen, Gehen und Bleiben, 2018
  • Arta Jēkabsone & Erik Leuthäuser - Yesterday Still Lies Between The Floorboards, 2018
  • Alex's Hand - Hungarian Spa, 2019
  • Savoy Satellites - Just Jivin', 2020
  • In the Land of Irene Kral and Alan Broadbent: Live at A-Trane Berlin, 2020

Links

Erik Leuthäuser Internetseite:
https://erik-leuthaeuser.de/

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