Heide Bartholomäus & Jürgen Kupke & Hannes Zerbe - Wie es war - Wie es ist. Brecht und Jazz

Heide Bartholomäus & Jürgen Kupke & Hannes Zerbe - Wie es war - Wie es ist. Brecht und Jazz
Heide Bartholomäus & Jürgen Kupke & Hannes Zerbe - Wie es war - Wie es ist. Brecht und Jazz

Heide Bartholomäus & Jürgen Kupke & Hannes Zerbe
Wie es war - Wie es ist. Brecht und Jazz

Erscheinungstermin: 12.10.2023
Label: JazzHausMusik, 2023

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jazz-fun`s recap:

Musik und Literatur wechseln einander ab. Die Gedichte von Bertolt Brecht, mit Musik illustriert, haben einen anderen Klang und eine andere Farbe, als wenn man sie in völliger Stille liest oder hört. Ein sehr interessantes Projekt, an dem man nicht gleichgültig vorbeigehen sollte.

Nach seinen unterschiedlichen Produktionen im Duo mit Dirk Engelhardt (JHM 241), Jürgen Kupke (JHM 263), seinem Berliner Quintett (JHM 290) und dem Hannes Zerbe Jazz Orchester (JHM 211, 219, 248) hat der in Berlin lebende Hannes Zerbe nun mit „Wie es war – wie es ist. Brecht und Jazz“ ein sehr interessantes Projekt zusammen mit seiner langjährigen Mitstreiterin, der Schauspielerin und Sängerin Heide Bartholomäus, auf die Beine gestellt.

Beide Musiker haben eine intensive, lebenslange Erfahrung mit der literarischen Arbeit eines der bedeutendsten Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts, Bertolt Brecht, gesammelt und sind von der Ausstrahlung seiner Texte und der Wirkung seiner Theaterarbeit heute noch genauso fasziniert wir vor Jahrzehnten. Anläßlich des Projekts „Industriekultur“ des Hannes Zerbe Jazzorchesters arbeiteten die beiden gemeinsam via Hannes Zerbes Kompositionen sehr wirksam und erfolgreich an Brecht-Material oder an Texten von Heiner Müller. So sind nun in „Wie es war – wie es ist. Brecht und Jazz“ neben Titeln des Duos Zerbe/Bartholomäus konsequenterweise auch eine Reihe von Texten und Liedern Bertolt Brechts enthalten, arrangiert von Hannes Zerbe. Hannes Zerbe und Heide Bartholomäus haben für das aktuelle Projekt ihren langjährigen Kollegen, den Klarinettisten Jürgen Kupke, eingeladen.

Eine sehr gute, musikalisch wirksame Idee, denn dessen variables Spiel erweitert die Klangstrukturen des Projekt auf eine äußerst belebende Weise. Hannes Zerbe war im Laufe seiner Karriere zusammen mit Schauspielern, Regisseuren und Sängern (zum Beispiel Gina Pietsch oder Lauren Newton) schon an einigen Projekten beteiligt, die musikalische Parameter mit Texten von Bert Brecht, Ingeborg Bachmann, Kurt Schwitters, Heiner Müller, Gottfried Benn, Erich Fried und Volker Braun kombinierten. Zerbe arbeitete mit einer großen Zahl weiterer Musiker des zeitgenössischen Jazz zusammen, u.a. Willem Breuker, Toto Blanke und Gebhard Ullmann. Zudem schrieb Zerbe ein Konzert für Altsaxofon und Orchester und Reflexionen zu Hanns Eislers Winterschlacht-Suite.

Text: JazzHausMusik

  1. Wie es war
  2. Bukolika II
  3. Und es sind die finstern Zeiten
  4. Grau 1
  5. Von den großen Männern
  6. Und ich werde nicht mehr sehen das Land, aus dem ich gekommen bin
  7. Chronos 2
  8. Legende von der Entstehung des Buches Taoteking
  9. Grau 2
  10. An den kleinen Radioapparat
  11. Aufwärts und anders
  12. Die Erleuchtung
  13. Grau 3
  14. Wechsel der Dinge
  15. Orges Wunschliste
  16. Orges Antwort, als ihm ein geseifter Strick geschickt wurde
  17. Grau 4
  18. Sieben Rosen hat der Strauch
  19. Shen Te / aus: Der gute Mensch von Sezuan
  20. Grau 5
  21. Vier Tierverse
  22. Herr Keuner und die Zeichnung seiner Nichte
  23. Die haltbare Graugans

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