Wer tiefer einsteigen möchte, findet zu vielen Meldungen weiterführende Inhalte: detaillierte Album-Reviews, exklusive Interviews, ausführliche Konzert und Festivalreportagen und fundierte Künstlerbiografien. Unsere kuratierten Besten Jazz-Alben bündeln darüber hinaus die prägendsten Veröffentlichungen eines Jahres – als Orientierung in einer stetig wachsenden Jazzwelt.
Auf “STREAM“ vereint Christophe Schweizer alte und neue musikalische Partner mit Billy Hart, seit über 27 Jahren gewissermaßen sein Mentor. Die in dieser Konstellation entstandene Musik ist von zeitloser Schönheit, atemberaubend modern und emotional, voller Vielfalt und Energie - alles Attribute, die auf das kreative Werk und den Geist des Schlagzeugers der Gruppe zutreffen, der am 29. November dieses Jahres 80 Jahre alt wird.
Inzwischen darf man ihn fast einen alten Hasen nennen, was bei einem Lebensalter von gerade mal 44 Jahren keineswegs despektierlich gemeint sein soll. Doch der Trompeter Axel Schlosser ist schon ziemlich lange im Geschäft – so lange, dass man ihn guten Gewissens zum lebenden Inventar der deutschen Jazzszene zählen darf. Doch wann ist der Mann mit dem längst unverkennbaren Trompetenton überhaupt „offiziell“ aufgetaucht?
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, Geschichten zu erzählen. Von Mund zu Mund, deklamiert und gesungen, als geschriebenes Wort, in Stein gemeißelt, fein gezeichnet mit Federkiel und Tusche, von Künstlerhand vielfarbig auf Leinwand geworfen. Was aber passiert, wenn ein Gitarrist einfach zu seinem Instrument greift, die Lippen geschlossen hält, aber die Saiten bewegt und mit einem Mal Bilder vor dem geistigen Auge entstehen, die alle emotionalen Schubladen öffnen und in Klangfarben strahlen, die man sich zuvor kaum vorstellen konnte?
Seit die albanisch-schweizerische Sängerin und der britische Gitarrist ihre Zusammenarbeit 2017 begannen, entwickelt das Programm von Elina Duni und Rob Luft mit Liedern von Liebe und Exil immer mehr Eigendynamik. Im Laufe der Zeit wurde das Duo durch hochkarätige Gäste ergänzt, wobei der Schweizer Flügelhornist Matthieu Michel und der britische Pianist / Percussionist Fred Thomas wesentliche Beiträge zum Gesamtkonzept leisten. Die Migrationskrise, die bereits auf Elinas Album Partir behandelt wurde, ist ebenso wie ökologische Belange erneut ein zentrales Thema.
Die schwedisch-deutsche Sängerin und Komponistin Anna.Luca wuchs in einer klassischen Musikerfamilie auf, mit dem Klavier als ihr stetiger Begleiter. Trotz ihrer großen Liebe zu Klassik, suchte sie schon früh nach freieren und vor allem direkteren Ausdrucksformen. Sie experementierte mit elektronischer Musik, Pop und verliebte sich in die Freitheit des Jazz.
Jacques Schwarz-Bart hat bereits einige aktuelle Musiktrends mitgeprägt: Neo Soul neben D'angelo und Erika Badu, New Jazz als Gründungsmitglied von Roy Hargrove RH Factor. Er schuf selbst zwei neue Stilerichtungen: Gwoka Jazz und Voodoo Jazz, die Jazzmusik mit ihren afro-karibischen und spirituellen Ursprüngen wiedervereinten. Jacques impressionistische Kompositionen, sein kraftvoller Ton und seine weitläufige Sprache haben ihm zu internationalen Renommee verholfen.
Das in London ansässige Trio Glasshopper tritt mit ihrem angekündigten Debüt Fortune Rules auf. Unter der Leitung des schottischen Saxophonisten/Komponisten Jonathan Chung erforscht diese Formation aus engagierten Musikern Melodie und Improvisation mit völliger Ehrfurcht und Ausgelassenheit. Immer auf der Suche nach frischen Interpretationen, verwischt diese basslose Besetzung die Grenzen zwischen Jazz, Folk und Rock. Selten beständig, aber immer auf der Suche.
Berlin, 11.11.2020 | Die Deutsche Jazzunion fordert gemeinsam mit der Allianz der Freien Künste dringend notwendige Verbesserungen bei den Coronahilfen des Bundes für soloselbstständige Kunst- und Kulturschaffende.
Diese ruhige Musik enthält viel Stille. Sie lebt von der Spannung zwischen hohen hellen Frequenzen der klirrenden Becken und sparsamen tiefen Frequenzen der Drums. Das trifft auf (fast) alle Themen des Albums zu, jedoch besonders auf die Titel „Stringers from the Sky“, „Solitude“ und „Velocity“. Im letzteren Stück gesellen sich nach dem tiefen Wums des Anfangs die quirligen Becken dazu, die mit schnellen Noten, Breaks und Wirbel bearbeitet werden – rhythmisch treibendes Jazz-Trommeln. Sphärische Stimmen sind als Hintergrund-Sound - mal dezent, mal aufdringlicher - zu hören, runden ab, sind nur Begleitung.
Den Nürnberger Pianisten Andreas Feith kennt man in der süddeutschen Jazzszene als viel beschäftigten Sideman in unterschiedlichsten Settings. So prägt er mit seinem verantwortungsvollen und energetischen Spiel, wie auch seinen risikoreichen, dem Moment folgenden Soli entscheidend einige Bandsounds mit, beispielsweise die des Christoph Beck Quartetts oder des Rebecca Trescher Tentetts.
"Axiom" ist ein Live Album, rar in 2020, aufgenommen als der Lockdown begann. Der 10. März 2020 ist fünf kurze Monate her, die eine Ewigkeit zurückzuliegen scheinen. Christian Scott aTunde Adjuah und seine Band befanden sich an einem vertrauten Ort unter unbekannten Umständen - das berühmte Blue Note von New York City - als Covid19-Ungewissheit die Welt erfasste. Der Chief, entschlossen, auf Kurs zu bleiben, und sich der Risiken bewusst, traf die Entscheidung, weiterzumachen und zu spielen.
Gemeinsam mit Jazz-Legende und Grammy-Preisträger Bob James hat Trompeter Till Brönner - Deutschlands erfolgreichster Jazzmusiker – sein langersehntes nächstes Studio-Album aufgenommen. Der eine aus dem Mutterland des Jazz - der andere aus dem Schoß europäischer Tradition, verabredeten sich beide im Herbst 2019 im legendären Studio "La Fabrique" in Südfrankreich. "Wir hatten beide zunächst sehr unterschiedliche Vorstellungen davon, wohin sich unsere gemeinsame Session entwickeln sollte. Alle Theorie sollte jedoch einem zentralen Gefühl weichen, das wussten wir beide sofort", resümiert der mehrfache ECHO-Gewinner und Grammy-nominierte Ausnahmemusiker Brönner über den Entstehungsprozess.
Wow! Muss oder kann man wirklich mehr über „Tendu“, das neue Album des Trios Jarry Singla Eastern Flowers sagen, als der Pianist das selbst in diesem kurzen Statement vermag? Musik ist eine Sprache, und jede Sprache bedarf der individuellen und interkulturellen Übersetzung. Denn Sprache, völlig egal, ob ihr Vokabular auf Worten, Farben, Bewegungen oder eben Tönen, Rhythmen und Klängen basiert, ist immer ein Abbild des Lebens.
Der Zweijahresrhythmus bleibt gewahrt, auch beim vierten Album des Eva Klesse Quartetts. Ende Oktober 2018 erschien Miniatures - Ten Songs For Chamber Jazz Quartet, begleitet von begeisterten Medienreaktionen. Viele lobten besonders die traumwandlerisch sicheren Interaktionen der Band und ihre charakteristische, variable Klangsprache. "In den Stücken dieses Albums ist kaum ein Takt so, wie man ihn erwarten würde. Kein Klischee. Kein Abfeiern von Effekten. Sondern die Lust am instrumentalen Gespräch", konstatierte BR-Klassik und Matthias Wegner attestierte im Deutschlandfunk Kultur: "...ein wunderbarer Gesamtsound: unaufgeregt, aber dennoch voller Tiefe." Ulrich Steinmetzger notierte in der Leipziger Volkszeitung: "Die kontinuierliche Weiterentwicklung der Band, die auf feine Details und milde Stimmungen setzt und nicht auf vordergründige Überrumpelung, ist höchst faszinierend."
Als langjährig eingespieltes Jazz-Ensemble hat Yellowjackets in seiner fast vier Jahrzehnte währenden Geschichte ein ganz eigenes Universum elektroakustischer Klangwelten erschaffen. Seit dem gleichnamigen Debütalbum der Band aus dem Jahr 1981 hat Yellowjackets mit innovativen und herausfordernden künstlerischen Statements immer wieder neue Wege beschritten. Für Jackets XL, ihr 25. Album und das vierte für die Mack Avenue Music Group, hat sich die Band in einer aufregenden und intensiven Zusammenarbeit mit der herausragenden WDR Big Band aus Köln weiter profiliert und neu erfunden. Das Projekt kombiniert das vielgestaltige, mehrfach mit dem GRAMMY®- Preis ausgezeichnete Quartett mit der renommierten Big Band und kreiert bekannte Band-Originale mit dynamischen neuen Arrangements, die sich durch Wendungen, Texturen und Farben, bewegende Harmonien und mutige Soli auszeichnen.
Musik der Meere und ein Meer voller Träume - Quadro Nuevo kehren zurück zu Ihrer frühen alten Liebe zur mediterranen Leichtigkeit. Es duftet... Die mediterrane Leichtigkeit des Seins war zweifellos immer schon von grossem Einfluß für Quadro Nuevo: italienische Tänze, französische Valse, ägäische Mythen-Melodien, Songs entlang einer sonnenbeschienenen Küstenstraße, orientalische Impressionen, Brasilianische Aromen und neapolitanische Gassenhauer.
Auf dem neunten Soloalbum interpretiert Rebekka Bakken, mit ihrer kraft- und ausdrucksvollen drei Oktaven umfassenden Stimme, Lieder, die alle ganz wunderbar zur kommenden Winter- und Weihnachtszeit passen. So singt sie u.a. Calling All Angels, In The Bleak Midwinter, Silent Night und schafft es auch Wham!`s Last Christmas in ein anderes, ein romantisch zartes Licht zu tauchen.
Lucas Leidinger ist als kreativer Geist und eigenwilliger Pianist und Komponist in zahlreichen Formationen bekannt. Sein neustes Projekt "Trio Aurora" sucht nach neuen Wegen und Freiheiten innerhalb selbst erschaffener Strukturen.
Jarrod Lawson hat die Kraft der Musik für sich entdeckt, behutsam gepflegt und wachsen lassen. Jetzt ist es an der Zeit, dass er sie als einer der beeindruckendsten Soul-Sänger der Gegenwart an die Welt weitergibt.
Der Titel "On the Edge" vom neuen Album des Caspar van Meel Quintets ist kein Zufall – hier ist eine Gruppe die sich traut Risiken einzugehen und sich gegenseitig inspiriert neue musikalische Räumen zu erforschen. Swingen in bester Hardbop-Tradition, afrikanische Beats, krumme Taktarten und dabei grooven wie eine Funkband – das Caspar van Meel Quintet spielt modernen Jazz mit jeder Menge Energie. „Ich möchte Stücke schreiben, die beides sind: intellektuell anregend und emotional bewegend“, sagt Caspar van Meel, Bandleader, Komponist und Bassist der Gruppe, über seine Musik.
Was Lia Pale macht, ist im Grunde nichts anderes als das, was im Jazz ohnehin üblich ist – vorhandenes musikalisches Material nehmen um etwas Eigenes, Neues daraus zu machen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass sie ihre Lieder nicht aus dem Great American Songbook, sondern aus dem Great European Songbook bezieht. Anders gesagt, statt George Gershwin, Irving Berlin und Cole Porter hat sie sich bis jetzt für Franz Schubert, Robert Schumann und Johannes Brahms entschieden.
Berlin, 29.10.2020 | Die für November 2020 angekündigten Maßnahmen gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus bedeuten existentielle Einschnitte für die Freien Künste. Das zwischen Bund und Ländern vereinbarte Veranstaltungsverbot entzieht Kunst- und Kulturschaffenden erneut die Existenzgrundlage.
Berlin, 28.10.2020 | Die Deutsche Jazzunion richtet gemeinsam mit vielen anderen Bundesverbänden einen dringenden Appell an die Bundesregierung, bei den weiteren Verschärfungen der Corona-Maßnahmen die teils drastischen Auswirkungen für den Kulturbereich im Auge zu behalten. Am heutigen Mittwoch werden nach Gesprächen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsident*innen der Länder weitere Vorgaben zur Eindämmung des Infektionsgeschehens erwartet.
Nicht viele Gitarristen sind so vielseitig wie Andreas Hourdakis. Seine Konzerte gab er in renommierten Jazzlokalen, schweißtreibenden Rockclubs und sogar in Schwedens größten Arenen. Im Jazz haben ihn seine Beiträge zu Magnus Öströms Band, Lars Danielsson, Karin Hammar, Sebastian Studnitzky, Jeanette Lindström, Joakim Milder, um nur einige zu nennen, auf einige der angesehensten Jazzbühnen Europas gebracht – aber in jeder Umgebung, in der er spielt, ist sein einzigartiger Klang unverkennbar.
Der Name des Albums lautet 557799, nach der Kompositionsnummer 7, bei der es um das durchgehende Rhythmusmuster geht. 5/8 5/8, 7/8 7/8, 9/8 9/8. Diese 3 ungeraden Rhythmen sind die Grundlagen der traditionellen Musik des Balkans, aber für uns ist das mehr als nur die Nummer - es ist der Inbegriff des Lebens und der Geschichte, die in diesem Teil der Welt immer schon turbulent war. Das ist unser Herzschlag. Es ist eine Merkwürdigkeit voller Leben und Emotionen.
Offizielles Musikvideo für die Single "Little Things" aus dem Album "Stardust Crystals" von Yumi Ito. Album erscheint am 20.11.2020 auf allen Plattformen.
MusikerInnen: Yumi Ito (vocals, composition, arrangement, lyrics), Marina Tantanozi (flute), Sam Barnett (altosax), Enrique Oliver (tenorsax, bassclarinet), Victor Darmon (violin), Hugo Van Rechem (viola), Joachim Flüeler (cello) , Esther Sévérac (harp), Izabella Effenberg (vibraphone, array mbira), Kuba Dworak (doublebass), Phelan Burgoyne (drums)
Ganna Gryniva ist eine ukrainische (*04.07.1989), in Deutschland lebende Sängerin, Pianistin und Komponistin. Aufgewachsen in der Ukraine und Deutschland sucht Ganna nach Wegen ihre verschiedenen kulturellen Wurzeln zum Ausdruck zu bringen. Ihre Arbeit als Bandleaderin und Komponistin kombiniert Musikwelten von Jazz über ukrainischen Folk bis hin zu klassischer und experimenteller Musik. 2018, 2019 und 2020 erhielte Ganna (drei Jahre in Folge) das Stipendium der Neuen Liszt Stiftung.
Die Musik des Trios ‚Das Eismeer‘ hat etwas schwebend Mildes und Entschleunigtes. Sie klingt melancholisch nordisch und nach Weite. Doch wie es schon der treffende Bandname anzeigt, kann auch schroff das Tempo der ausgewogenen Ereignisse angezogen werden. Es ist, als würde sich eine innere Leinwand mehr und mehr mit den bewussten Bildern im Kopf entfalten. Insofern ist das eine Art musikalischer Impressionismus, ausgewogen, leise und doch nachdrücklich. Es zählt der Gruppenklang und nicht das solistische Lospreschen des Einzelnen. Je länger man hört und sich bewusst einlässt auf dieses gleichberechtigte Musizieren, umso mehr gewinnen diese Klänge an Tiefenschärfe.
Was zum Beispiel auf Klavier oder Gitarre längst zur Normalität gehört, mutet auf der Posaune immer noch ungewohnt an, um nicht zu sagen gewagt. Dabei hat diese andernorts ungewöhnliche Konstellation im deutschen Jazz durchaus Tradition. Albert Mangelsdorff und Conny Bauer haben es vorgemacht und ihr Instrument auf mehreren stilprägenden Alben und unzähligen solitären Konzerten als Soloinstrument präsentiert. Mit seinem Solodebüt ‚Bright Lights‘ schließt Nils Wogram nicht nur an diese große Tradition an, sondern eröffnet ihr gleichzeitig völlig neue Perspektiven.
Drei Stimmen, Bass und Schlagzeug – schon auf den ersten Blick wird das Besondere dieses Quintetts offensichtlich. Die ungewöhnliche Besetzung ist aber nur ein charakteristisches Markenzeichen der Band, ein weiteres ist Fridas Repertoire. Couragiert und leichtfüßig, aber niemals leichtfertig lässt es Stil- und Genregrenzen rund um zeitgenössischen Jazz hinter sich. Auf ihrem Debütalbum Freedom of Flight präsentiert Frida intensive Poesie-Vertonungen, individuelle Neudeutungen von Pop-Hits und eigene Kompositionen. Allen gemeinsam ist dieser spezielle, so vielleicht noch nie gehörte Frida-Sound, der Himmel und Erde zu verbinden scheint. Hier die oft glockenklaren, manchmal geradezu schwebenden, dann wieder nachdrücklichen oder lautmalerischen Stimmen. Dort ein knurrig-holziger, zuweilen absichtsvoll rau gestrichener Kontrabass und ein pointiert und dynamisch gespieltes Schlagzeug.
Die Grenzen zwischen Tradition und Avantgarde sind im Jazz längst verwischt. Worauf es im Jahr 2020 ankommt, ist einzig Individualität. Der in Köln lebende Trompeter Bastian Stein ist ein ausgeprägter Individualist, der uns in seiner Musik einen tiefen Einblick in die Welt seiner Gefühle, Empfindungen und Maximen gewährt.
Gediminas Karkauskas nahm sich Zeit für die Veröffentlichung seines ersten Albums. Auf die Frage "Warum jetzt?" - "Ich habe Jahre damit verbracht, den klassischen Jazz durch Improvisation in einem zeitgenössischen Jazzkontext zu beeinflussen. Ich würde sagen, ich bin offener geworden, meine Musik mit dem Zuhörer zu teilen. Es ist ein experimentelles Projekt, das Jazz aus klassischen Einflüssen schafft und Raum für Improvisation in einem zeitgenössischen Jazz-Rahmen bietet...