A Plane To Catch - Moko Jumbie

A Plane To Catch - Moko Jumbie

A Plane To Catch
Moko Jumbie

Erscheinungstermin: 28.04.2023
Label: April Records, 2022

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Andreas Toftemark - Saxophone
Rolfe Thofte - Trumpet
Mads Nørgaard - Guitar
Anton Langebæk - Bass
David Besiakov - Drums

Verbunden durch die Kämpfe der Pandemie und die gemeinsame Liebe zu Motown, Soul und Afrobeat präsentiert April Records, Dänemarks renommiertes Jazzlabel, stolz "Moko Jumbie", das Debütalbum seiner neuesten Band "A Plane To Catch", das am 28. April erschienen ist.

Die pulsierende dänische Jazzszene kam Anfang 2020 zusammen mit dem Rest der Welt zum Erliegen, und eine enge Gemeinschaft von aufstrebenden Musikern wurde in eine Leere gestoßen, die sie des größten Teils ihres Lebensunterhalts und ihrer Freude beraubte: der Live-Performance.

Sie versammelten sich in einem mit Graffiti beschmierten Künstlerraum in einer alten Industrieanlage am Rande Kopenhagens und schufen sich einen Raum, in dem sie in einer funkigen, groovigen Umgebung improvisieren konnten...

Was dabei herauskam, war ein Ausdruck der Sehnsucht nach allem, was während der Pandemie verloren gegangen war - ein musikalisches Gegenmittel gegen den Verlust von Spaß, Freude, Gemeinschaft, Bewegung, Reisen und jugendlicher Unbekümmertheit, dem die Pandemie vorübergehend ein Ende gesetzt hatte.

Diese Musik, die den reichen Austausch zwischen westafrikanischen Musiktraditionen und westlichem Funk und Soul erforscht, ist zum Tanzen gedacht und entführt den Hörer auf reale und imaginäre Tanzflächen. Mit ihrer warmen, rauen Produktion erzeugt die Platte ein echtes Gefühl von Energie und Intimität, so als befände sich der Hörer in einem dunklen Club mit einer elektrischen Jam-Band.

In den acht Kompositionen navigiert das Quintett freudig durch vertraute harmonische Klischees von 70er-Jahre-Soul-Tunes, eine Vielzahl von ansteckenden, mitreißenden Grooves, verspielten Improvisationen und melodischen Duo-Horn-Arrangements. Die Erkundung dunklerer Tonalitäten, die von der Ethio-Jazz-Legende Mulatu Astatke populär gemacht wurden, bietet eine willkommene Abwechslung durch harmonische Kontraste und treibenden polyrhythmischen Groove.

Der Titel "Moko Jumbie" leitet sich von einer mythischen Figur der afro-karibischen Folklore ab. Während der Karnevalszeit sieht man maskierte Moko Jumbies in bunten Gewändern auf Stelzen tanzen, die die Menschenmengen überragen. Sie sind teils Götter, teils Heiler, teils Geister und vor allem: bewegende Ausdrucksformen der Freiheit und das perfekte Maskottchen für dieses feierliche Album.

Text: April Records

jazz-fun.de meint:
In diesem Album steckt neben tanzbaren Rhythmen auch eine Portion Melancholie, aber gleichzeitig auch ein Gefühl der Erfüllung, die Überzeugung, dass das Leben doch großartig ist. Ein perfektes künstlerisches Amalgam aus dem Schönsten, was die Musik zu bieten hat, kombiniert mit einer Menge Spaß.

  1. Shoot
  2. Almost There
  3. Tommy Trouble
  4. Ethiopiques
  5. Lingon
  6. Doucheboy
  7. Shame Your B
  8. Moko Jumbie

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