Aberratio Ictus - Ictus Irritus

Aberratio Ictus
Aberratio Ictus
Aberratio Ictus - Ictus Irritus

Aberratio Ictus
Ictus Irritus

Erscheinungstermin: 28.08.2015
Label: WhyPlayJazz, 2015

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WhyPlayJazz

Von minimalistisch/introvertiert bis brachial/wild reichen die musikalischen Visionen von Ronny Graupe (guitar), Laura Schuler (violin) und Rea Dubach (voice). Trotz ungewohnter Besetzung entstehen liebevolle Soundwelten mit intimer Intensität.

Es ist soweit! Das Debut Album „Ictus Irritus“ von Aberratio Ictus ist hier! Nach zwei Jahren intensiven Forschens, Entwickelns und Perfektionierens, präsentieren wir nun mit Freude das Resultat unserer liebevollen Arbeit. Aberratio Ictus ist lateinisch und bedeutet: „Jemand trifft nicht den, den er gemeint hat, sondern einen Anderen“.
Die drei Musiker Rea Dubach, Laura Schuler und Ronny Graupe haben sich 2013 getroffen und treffen sich seither immer wieder an verschiedenen Orten dieser Welt. Sei es im freien Spiel oder im gemeinsamen Entwickeln ihrer musikalischen Visionen, häufig befinden sie sich in der Situation, dass sie auf etwas völlig Unerwartetes treffen. Der Erste möchte Kontakt zum Zweiten aufnehmen, um in musikalischen Austausch zu treten. Dieser ist aber in dem Moment noch nicht am Treffpunkt angelangt oder schon wieder weg. Plötzlich steht da aber eine Dritte mit der die Idee weiter entwickelt werden kann.
Die Spannung des Aufeinandertreffens der Ideen dreier Individuen sowie auch die Möglichkeit des Scheiterns machen, unter anderem, den Reiz der Musik von Aberratio Ictus aus. Der Moment steht da als Treffpunkt und Ort des Geschehens. Ihn einzufangen, sogleich wieder loszulassen und weiterzugehen im organischen Spannungsverlauf, dies ermöglicht musikalische und menschliche Kommunikation auf hohem Niveau.
Aberratio Ictus ist fordernd und faszinierend zugleich. Melancholische Momente, Trauer, Verträumtheit, Freude, Lebendigkeit bis hin zu Ausgelassenheit und Komik - Emotionen erinnern an die Menschlichkeit unserer Wahrnehmung. Die Musik, die dabei entsteht, kommt zuweilen minimalistisch und introvertiert daher, kann aber auch brachial und wild sein. Stets ist jedoch jene ungewohnte Intensität spürbar, die vom spontanen Aufeinandertreffen von Ideen erzeugt wird.
Wegen der ungewohnten Besetzung, Gesang, Geige und Gitarre, sind die MusikerInnen dazu angehalten, herkömmliche Bandkonzepte neu zu überdenken. Durch gemeinsames Forschen befinden sie sich auf der Suche nach ihrem authentischen Ausdruck. Dabei werden herkömmliche Klang-Ästhetiken verlassen, ohne Angst davor zu haben Elemente aus Klassik, Jazz oder Volksmusik zu verwenden. Ob dies nun ein altertümlicher Text auf Isländisch ist, an Bach erinnernde Melodie-Strukturen oder das plötzliche Rascheln von einem Notenblatt, Klang wird in einem improvisierenden Kontext jeden Moment neu entdeckt.
Mit „Ictus Irritus“ ist es den drei MusikerInnen gelungen eine ganz eigene Soundwelt zu entwickeln. Alle drei MusikerInnen haben Material für das Album geschrieben und die Kompositionen zusammen arrangiert. Obwohl jedem Stück eine ganz eigene Ästhetik innewohnt, verliert man beim Hören nie den Zusammenhang zum Gesamtklang des Albums.

Rea Dubach, voice
Laura Schuler, violin
Ronny Graupe, guitar

  1. Septentrio
  2. Ictus Irritus
  3. Creatio Ex Nihilo
  4. Sequi
  5. Agitare
  6. Fremebundus
  7. Septentriones Meridies
  8. IVI
  9. Aegaeus Pelagus

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