Afra Kane - Could We Be Whole

Afra Kane - Could We Be Whole
Afra Kane - Could We Be Whole

Afra Kane
Could We Be Whole

Erscheinungstermin: 01.03.2024
Label: Warner, 2024

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jazz-fun`s recap:

Musik, in der immer die Sonne scheint, auch wenn sich die kunstvoll komponierten Melodien in freie Impressionen auflösen und die Texte zum Nachdenken anregen, immer ist sie fröhlich, ja bunt. Die Präzision und Noblesse der Darbietung sind hier offensichtlich. Ein wunderschönes Album, wir sind begeistert!

Von Kane selbst mit ihrem langjährigen kreativen Partner Christophe Farine produziert, unterstreicht die in der Schweiz lebende Künstlerin mit „Could We Be Whole“ ihren Ruf als fesselnde und wandlungsfähige neue Sängerin. Ihr intimer, fast geheimnisvoller kreativer Ansatz drückt sich in virtuosen Arrangements und einer ebenso kraftvollen wie verführerischen Stimme aus. Das Ergebnis ist eine Musik, von der eine schwer zu fassende Magie ausgeht - man fühlt sie einfach.

„Der Titel ist ziemlich selbsterklärend“, sagt Afra Kane über ihre neue Single. „Er bezieht sich auf eine Zeit im letzten Sommer, als ich zehn Tage hintereinander vom Tod träumte. Ich weiß nicht, woher diese Todesträume kommen, aber ich habe gelesen, dass sie oft auftreten, wenn man ein neues Kapitel im Leben aufschlägt. Man muss sozusagen Teile von sich zurücklassen, um für Neues bereit zu sein“.

Vor der Veröffentlichung von „Could We Be Whole“ waren bereits drei Singles erschienen: die gleichermaßen kraftvollen wie gefühlvollen Songs „Lift Up” und „Empty Promises” sowie „Invisible Cross”, bei dem ein Dancehall-Beat und Gospel-inspirierte Refrains das Klangbild prägen.

„Auf Französisch würde man sagen, dass das Album sehr ‚brut‘ ist“, sagt Afra Kane, „fast wie ein ungeschliffener Diamant. Ich glaube, die meisten Leute werden tatsächlich überrascht sein, wie roh und ungeschliffen es ist. Vor allem, weil es immer mehr Ecken und Kanten bekommt. Es gibt Sachen, die ein bisschen albtraumhaft klingen. Und dann gibt es Sachen, die eher Balsam für die Seele sind. Ich versuche immer, eine Balance in meiner Musik zu finden - einerseits soll sie nicht zu schwer verdaulich sein, andererseits will ich mich aus meiner Komfortzone herausbewegen. Es ist ein Lernprozess, für mich als Künstlerin ebenso wie für die Hörer:innen”.

Afra Kane wurde als Tochter nigerianischer Einwanderer im italienischen Vicenza geboren. Ursprünglich lernte sie Klavier spielen, um die Gottesdienste in der Kirche begleiten zu können. Doch schon bald zeigte sich ihr außergewöhnliches Talent und sie erhielt eine professionelle Ausbildung in klassischem Klavier an renommierten Konservatorien wie dem Royal Welsh College of Music and Drama in Cardiff (Wales) und der Haute Ecole de Musique de Genève in Neuchâtel (Schweiz). Ihr breit gefächertes musikalisches Interesse führte Kane bald dazu, sich auch als Singer/Songwriterin zu versuchen, wobei sie ihre klassische Ausbildung mit Elementen aus Jazz, Soul, R&B, Future Funk und mehr zu einem facettenreichen, cineastischen Sound verschmolz. Das beeindruckte auch die Jury des Montreux Jazz Talent Award (u.a. Stanley Clarke, Chilly Gonzales, Carl Craig und Chucho Valdés), die ihr den prestigeträchtigen Preis 2019 verlieh.

In der Folge sorgte sie mit weiteren Singles für Aufmerksamkeit und Airplay, darunter „Mouth Shut“, das von BBC Music Introducing zum „Record of the Week“ gekürt wurde. Auf ihre Debüt-EP „Scorpio“ (2019) folgte eine internationale Tour, die von Headliner-Shows in New York City und Europa bis hin zu einem ausverkauften Auftritt im Café Carlyle Hong Kong reichte. 2022 erschien Kanes gefeiertes Debütalbum „Hypersensitive“ - ein Werk, dessen Songs eine heilende Wirkung entfalten, getragen von ausladenden Produktionen, viel Gefühl und Kanes einzigartiger lyrischer Perspektive. Mit „Could We Be Whole“ macht die Künstlerin nun einen weiteren großen Schritt nach vorne.

Text: Warner

  1. Hörprobe Track 1: Intro (feat. Hook)
  2. Warm Up (feat. Hook)
  3. Empty Promises
  4. Free, Pt. 1
  5. Free, Pt. 2
  6. Invisible Cross
  7. Palabras (feat. Alina Amuri)
  8. Vision
  9. Death in My Dreams
  10. Lift Up
  11. Procrastinating
  12. Paranoïa

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