Antonio Dayyani - Trop op
Antonio Dayyani
Trop op
Erscheinungstermin: 27.09.2024
Label: April Records, 2024
Die Reinheit der musikalischen Aussage und die Klarheit der Rhythmen und Melodien bestechen. Antonio Dayyani ist sehr sparsam in seinen Kompositionen und lässt den eingeladenen Musikern viel Raum, die die Intentionen des Komponisten sehr gut erspüren und sparsam mit ihren Soloparts umgehen. Ein schönes, ruhiges und stimmungsvolles Album, für das es sich lohnt, mehr Zeit zu verbringen. (Jacek Brun, 07.10.2024)
Antonio Dayyani - Drums
Cahlo Heyman Krill - Guitars (except on “Wow, det er nat”)
Magnus Munk Tækker - Pedal Steel Guitar
Andrea Maagaard - Piano
Harald Hagelskjær - Double Bass
Jon Askjær - Trumpet, Flugelhorn
Special Guest Carlo Dayyani: Guitar on “Wow, det er nat”
Der junge Schlagzeuger und Komponist Antonio Dayyani, der von Radiomoderatoren und Kritikern gleichermaßen für seine außergewöhnliche musikalische Persönlichkeit und seine kompositorische Stimme gelobt wird, präsentiert stolz sein zweites Studioalbum. „Trop Op“ verbindet nordische Melancholie mit staubiger Americana und ist am 27. September bei April Records erschienen.
Als Nachfolger seines Debütalbums „Dayyani“, das 2022 auf seinem eigenen Label erschien, taucht der Schlagzeuger mit „Trop Op“ tiefer in die Stimmung von Pedal Steel, Trompete und nordischem Folk ein, die er schon früh in seinem Songwriting entdeckt hat, und entwickelt daraus eine größere, umfassendere Vision.
Mit acht Eigenkompositionen und einem Arrangement eines traditionellen schwedischen Volksliedes konzentriert sich Dayyanis einfacher, aber raffinierter Schreibstil auf lyrische thematische Melodien, reiche Folk-Harmonien und die Darstellung der musikalischen Identität jedes einzelnen Mitglieds des Sextetts.
Durch jahrelanges Zusammenspiel in einer Reihe aufstrebender dänischer Jazzgruppen wie Tigeroak, Nordlys Trio und Vingborg/Valencia Quartet ist das Ensemble darin geübt, sich gegenseitig Raum zum freien Ausdruck zu geben. Schwebende, nachhallende Bögen der Pedal Steel Guitar, subtile Schlagzeug-Grooves und ausdrucksstarke, geschmackvolle Improvisationen bieten eine fantasievolle, frische Perspektive auf den zeitgenössischen nordischen Jazz.
Der Titel des Albums bedeutet „Step Up“ und bezieht sich auf Dayyanis Überzeugung, dass wir uns alle für unsere Gemeinschaften einsetzen und den Menschen um uns herum mehr von uns selbst mitteilen sollten.
„Wir leben in einer Zeit, in der der Fokus zunehmend auf unserer psychischen Gesundheit und unserem persönlichen Wachstum liegt, in der wir uns um uns selbst kümmern müssen. Dabei denke ich, dass wir uns manchmal zu sehr in uns selbst zurückziehen, uns auf das innere Selbst konzentrieren und vergessen, füreinander und für die Gemeinschaft, die uns umgibt, einzustehen.“
„Wir leben in einer Zeit, in der unsere psychische Gesundheit und unser persönliches Wachstum immer mehr in den Vordergrund rücken, in der wir uns um uns selbst kümmern müssen. Ich glaube, dass wir uns dabei manchmal zu sehr in uns selbst zurückziehen, uns auf unser inneres Selbst konzentrieren und vergessen, uns für andere und für die Gemeinschaft um uns herum einzusetzen“.
- Wow, det er nat
- Skiftevisen
- Fyldt op (…pludselig af kærlighed)
- Snefald på Lyravej
- Stjerner over Vercors
- Melankolsk setting (har aldrig slået fejl)
- Hård uge
- Jakketyvens tristesse
- Vem kan segla förutan vind?
jazz-fun`s recap:
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