Dan Rosenboom - Absurd in the Anthropocene

Dan Rosenboom - Absurd in the Anthropocene

Dan Rosenboom
Absurd in the Anthropocene

Erscheinungstermin: 31.01.2020
Label: Gearbox Records, 2019

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In einer Zeit, die von Unvorhersehbarkeit und absurden Realitäten gekennzeichnet ist, scheint Musik, die von Spontaneität und Improvisation geprägt ist, besonders relevant. Der international anerkannte Trompeter und Komponist, Produzent und Unternehmer Dan Rosenboom greift das Chaos auf und versucht, uns auf diesem Weg Hoffnung und Freude zu geben.

"Absurd in the Anthropocene" - herausgegeben am 31. Januar 2020 über Gearbox Records - entspricht seinem abstrakten Musikstil und seinem virtuosen Experimentalismus, geht aber natürlich an die Grenzen des Machbaren. Die Inspiration der Platte reicht von Miles Davis und Ornette Coleman bis hin zu Frank Zappa, Soundgarden und Squarepusher, und der Titel verweist auf die komplizierten und oft surrealen Zeiten, in denen wir leben.

"In diesem Album geht es darum, auf unsere moderne Welt in einer Weise zu antworten, die nachdenklich-kritisch und doch frenetisch-fröhlich ist", sagt Rosenboom. " Der Maelstrom und die kognitive Dissonanz sind überall, online und in den Nachrichten. Die Menschen suchen sich aus, was sie glauben wollen, und ignorieren Fakten. Ungerechtigkeit ist weit verbreitet. Angesichts dieses überwältigenden Chaos ist die Hinwendung zu unserer inneren Menschlichkeit ein mächtiger Schritt. Ich möchte all diesen emotionalen Treibstoff nehmen und ihn in etwas Kreatives, Spontanes und Schönes verwandeln. Was ich versuche auszudrücken, ist, dass es durch intelligentes Denken und spirituelle Untersuchungen einen Weg nach vorne gibt, der kulturell gesehen zu viel Freude führen kann."

"Absurd in the Anthropocene" ist mit einer absurden Crew von Musikern beladen, darunter Produzent und Keyboard-Meister Jeff Babko, die legendären Schlagzeuger Vinnie Colaiuta, Gary Novak und Zach Danziger, die renommierten Bassisten Jimmy Johnson, Tim Lefebvre und Jerry Watts Jr, Rosenbooms langjähriger Weggefährte Gavin Templeton und die Jazz-Ikone David Binney am Saxophon, die Gitarristen Tim Conley, Alexander Noice und Jake Vossler, der Elektronik-Zauberer Troy Zeigler und die Horn spielenden Kollegen Brian Walsh, Ryan Dragon, Juliane Gralle und Javier Gonzalez. Die erste Session der Platte wurde bei Capitol Records mit dem renommierten Toningenieur Steve Genewick aufgenommen, während die zweite und dritte in den Stella Sound Studios unter der Leitung des verehrten Produzenten, Toningenieurs und Mischers Justin Stanley stattfand.

Ein solch ehrgeiziges Album zu erstellen, klingt nach einer großen Aufgabe für jeden Musiker. Aber angesichts von Rosenbooms einzigartig gelehrter Ausbildung, seines beeindruckenden Lebenslaufs und seiner Ausgewogenheit von Selbstvertrauen und Bescheidenheit ist es eine Vision und ein Klang, den dieser Außenseiter-Musiker mutig verwirklicht hat.

"Wenn ich mit meinen Mitstreitern musiziere, fühlt sich die Welt richtig an, zumindest für einen Moment", sagte Rosenboom. "Es geht um die Rückkehr ins 'Jetzt'."

  1. Mr. Lizard Said
  2. Lemonade
  3. Pushed to the Edge of Ideas by Dispassionate Bias-Algorithm Bots
  4. Still
  5. Heliopteryx
  6. Nebulounge
  7. Apes in Rapture
  8. Forget What You Know
  9. Green Moon
  10. Obsidian Butterfly
  11. Drowning on the High Ground

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