Darcy James Argue - Dynamic Maximum Tension

Darcy James Argue - Dynamic Maximum Tension
Darcy James Argue - Dynamic Maximum Tension

Darcy James Argue
Dynamic Maximum Tension

Erscheinungstermin: 08.09.2023
Label: Nonesuch, 2023

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Der Komponist und Bandleader Darcy James Argue und sein Secret Society Ensemble haben am 8. September 2023 mit Dynamic Maximum Tension ihr Debüt bei Nonesuch Records gegeben. Das Album ist eine Hommage an einige von Argues prägenden Einflüssen, darunter R. Buckminster Fuller, Alan Turing und Mae West, denen er Kompositionen widmet. Für „Mae West: Advice“ stößt die ebenfalls von Nonesuch vertretene Künstlerin Cécile McLorin Salvant zum Ensemble, mit der Argue bereits bei seiner abendfüllenden Musikfabel “Ogresse” zusammengearbeitet hat. Unter den elf Titeln von „Dynamic Maximum Tension“ auf zwei CDs befindet sich mit “Tensile Curves” auch eine musikalische Antwort auf Duke Ellingtons “Diminuendo and Crescendo in Blue”.

Der Titteltrack “Dymaxion” - ein Kofferwort aus “dynamic maximum tension” - basiert auf einer Wortkonstruktion, die der Architekt und Erfinder R. Buckminster Fuller prägte, um sein Konzept des maximalen Einsatzes von Technologie und Ressourcen zu veranschaulichen.

Argue sagt über seine Inspiration zur Musik: “Ich habe das Gefühl, dass sich unsere heutige Kultur in eine zutiefst dystopische Richtung bewegt. Indem ich mich mit Persönlichkeiten wie Buckminster Fuller, Alan Turing und Mae West beschäftigte, versuchte ich eine Verbindung zu einer optimistischeren Zeit herzustellen. Ich wollte das Gefühl zurückgewinnen, wieder handlungsfähig zu sein, und einen neuen Glauben daran wecken, dass wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen und gestalten können“.

Darcy James Argue, “einer der besten Big-Band-Komponisten unserer Zeit” (Stereophile), ist vor allem für seine achtzehnköpfige Band Secret Society bekannt, die “in der Jazzwelt hohes Ansehen genießt” (New York Times). Argue bringt eine scheinbar anachronistische Formation ins 21. Jahrhundert, indem er “seine Liebe für die Jazzvergangenheit mit zeitgenössischen Klängen verbindet” und wird als “synkretistischer Schöpfer, der offensichtliche Imitationen vermeidet” gefeiert (Pitchfork). (Pitchfork). Der New Yorker lobte ihn als “innovativen Komponisten, Arrangeur und Big-Band-Leader”.

Zu Argues Auszeichnungen zählen mehrere Grammy-Nominierungen und ein Latin Grammy Award, ein Guggenheim Fellowship, ein Doris Duke Artist Award sowie unzählige Auftragswerke und Stipendien. Sein bahnbrechendes Album Real Enemies" (2016), eine Untersuchung der Politik der Paranoia in Albumlänge, wurde von Stereogum zu einem der zwanzig besten Jazzalben des Jahrzehnts gewählt. Wie „Real Enemies“ wurden auch Argues frühere Alben - sein Debüt „Infernal Machines“ und dessen Nachfolger „Brooklyn Babylon“ - für den Grammy und den Juni Award nominiert.

Text: Nonesuch

jazz-fun.de meint:
Ein vielseitiges und umfangreiches Werk, das sich nicht klar definieren lässt. Es ist erstaunlich, wie viele Facetten und Nuancen es hat, jedes Stück bringt etwas Neues. Der Orchesterklang, die hervorragenden Kompositionen, Arrangements und Improvisationen machen dieses Werk sehr interessant.

  1. Dymaxion
  2. All In
  3. Ebonite
  4. Last Waltz for Levon
  5. Wingèd Beasts
  6. Your Enemies Are Asleep
  7. Codebreaker
  8. Ferromagnetic
  9. Single-Cell Jitterbug
  10. Tensile Curves
  11. Mae West: Advice

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