Edi Köhldorfer Trio - Hover

Edi Köhldorfer Trio - Hover
Edi Köhldorfer Trio - Hover

Edi Köhldorfer Trio
Hover

Erscheinungstermin: 05.04.2024
Label: ATS-Records, 2023

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jazz-fun`s recap:

Musik voller energiegeladener Gitarrensoli. Dazu kommen interessante Arrangements und melodische Kompositionen. Edi Köhldorfer zeigt hier seine aktive Präsenz und ist sofort erkennbar. Das Album kann man in einem Rutsch durchhören, ein Meisterwerk.

Edi Köhldorfer - guitar
Martin Heinzle - bass
Harald Tanschek - drums

feat.
Gina Schwarz - bass (5, 8, 10)
Lukas Böck - drums (8, 10)

Mit seinem neuen Trio katapultiert Edi Köhldorfer die Energie, den Spirit und die Aufbruchsstimmung des Jazz im 20. Jahrhundert in die 20er Jahre des zweiten Jahrtausends und öffnet gleichzeitig die Türen für Einflüsse aus verschiedenen globalen Musikkulturen. Durch Köhldorfer’s intensive Auseinandersetzung mit klassischer Musik bleibt das „europäische Erbe“ stets präsent und wird gleichzeitig mit Improvisation und Ensemble-Interaktion konterkariert. Wie immer werden aber auch seine Einflüsse aus dem World-Bereich spürbar.

Köhldorfer’s meisterliche Kompositionsarbeit steht im Mittelpunkt, wobei großzügiger Raum für mitreißende Improvisationen geschaffen wird. Diese Dynamik unterstützen der international renommierte Drummer Harald Tanschek und der ebenso weltweit gefragte Bassist Martin Heinzle. Gemeinsam mit Star-Gast Gina Schwarz präsentiert Edi Köhldorfer auf „Hover“ ein All-Star-Lineup, das nicht nur seine Kompositionen virtuos interpretiert, sondern auch mit Spielwitz und Einfühlungsvermögen solistischer Sparring-Partner des Gitarristen ist. Melodien, odd-meter-Grooves und aufwändige Arrangements zeichnen die Stücke dieser Produktion aus. Musik die immer spannend bleibt, da sie sich aus der Vergangenheit speist aber kompromisslos am Puls der Zeit ist!  „A jazz adventure on the verge of the music of tomorrow“.

Der in Wien lebende, österreichische Jazz-Gitarrist Edi Köhldorfer beschäftigt sich seit Beginn seiner Karriere mit vielen Musikstilen. Schon während seines Studiums der klassischen Gitarre spielte er in Rockbands und Jazzformationen. Nach seinem Jazzstudium (Gitarre und Komposition) begann er eine vielseitige Karriere. Er spielte in klassischen Orchestern (Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, Klangforum…), in Pop-Produktionen (Stella Jones, Global Kryner, Dancing Stars…) und hatte durch seine Vielseitigkeit die Gelegenheit mit international renommierten Künstlern wie Biréli Lagrène, Dee Dee Bridgewater, Barbara Dennerlein, Jose Carreras, Stewart Copeland, Stéphane Grappelli, Benjamin Schmid, Thomas Gansch uvm. zu arbeiten. Mit der Band „Global Kryner“ vertrat er Österreich beim Eurovision Song Contest, gewann einen „Amadeus-Award“ und bekam eine Goldauszeichnung für das Album „Global Kryner“

Mit seinem Trio „Speak“ veröffentlichte er 1994 sein erstes Album als Leader. Seitdem erscheinen in unregelmässigen Abständen Aufnahmen unter seinem Namen –  Solo, im Duo, Trio oder in grösseren Besetzungen. Seit 2019 tourt er intensiv mit den tschechischen Jazz-Legenden František Uhlí? und Jaromír Helešic als „The KUH Trio“. Während er sich mit „The KUH Trio“ dem traditionellen Jazz widmet konnte man seine Beschäftigung mit indischer und afrikanischer Musik auf „The Riddance“ (2022) hören. Auf „Fish & Fowl“ (2023) wiederum widmete erst sich der Begegnung von Improvisierter Musik und Electronics.

Martin Heinzle, studierte am Konservatorium der Stadt Wien, an der Escola Superior de Musica de Catalunya in Barcelona/Spanien und  an der Bruckner-Universität in Linz. Martin lebt in Wien und spielt(e) mit Diknu Schneeberger, Andrea Motis, Uli Datlers „STINGfluenced“, Christian Bakanic, Sugar Daisy’s Hot club, Jetset Suite, Christoph Mallinger uvm.

Harald Tanschek, studierte an der Universität Graz und am Berklee College of Music in Boston. Danach lebte er mehrere Jahre als freischaffender Musiker in den USA bevor er 2004 nach Wien zog. Harald spielt(e) mit Hal Crook, Chico Freeman, Lee Konitz, Phil Woods, Richard Galliano, George Garzone, Grace Kelly, James Morrison, Victor Mendoza, Bob Brookmeyer, Jerry Bergonzi, Martin Lubenov Orkestar, Mark Murphy, Clark Terry, Jay Clayton, Jim Galloway, Sheila Jordan, Karimski Club, Kuba Stankiewicz, Janusz Muniak, VooVoo, El Greco, Orwa Saleh, Alegre Correa...

Bassistin, Bandleaderin und Komponistin Gina Schwarz studierte Jazz-Bass am Konservatorium der Stadt Wien, am Berklee College of Music in Boston und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo sie seit 2011 unterrichtet. Sie ist in unterschiedlichsten nationalen und internationalen Projekten sowie auf zahlreichen Produktionen zu hören. 2007 erhielt sie den HANS KOLLER Preis. 2022 wurde sie für den AMADEUS AUSTRIAN MUSIC AWARD in der Sparte JAZZ nominiert und in der Kategorie WORLD MUSIC für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Text: ATS-Records

  1. Fjord Taunus
  2. Spili
  3. Elpida
  4. Pinus
  5. Chadija (feat. Gina Schwarz)
  6. Atlantic Voices
  7. Odd November
  8. Lady Six Sky (feat. Gina Schwarz & Lukas Böck)
  9. In the Doldrums
  10. Evolving

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