Eivind Austad Trio - Moving

Eivind Austad Trio
Eivind Austad Trio, Foto: © Jazzfoto (Bjarne Øymyr)
Eivind Austad Trio - Moving

Eivind Austad Trio
Moving

Erscheinungstermin: 18.03.2016
Label: Ozella, 2016

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Was lange währt... Seit 15 Jahren ist das norwegische Eivind Austad Trio schon fester Bestandteil der viel beachteten Jazz-Szene Bergens, nun kommt mit „Moving“ endlich ihr internationales Debut in den Handel.

Pianist Eivind Austad stammt eigentlich aus Trondheim im hohen Norden, wo er auch sein Jazzstudium abschloss, wohnt nun jedoch schon seit über 20 Jahren in Bergen, ist dort elementarer Bestandteil der Musiklandschaft und der Musikhochschule. Wie bei vielen norwegischen Musikern, so umfasste auch Austads Ausbildung neben Jazz auch Klassik und Folk. Gerade die eigene Folk-Tradition wird in Norwegen zurecht hoch gehalten, ist sie doch immer noch die Grundlage vieler neuer aufregender Musik aus allen Genres.

Diese „norwegische Schule“ spielt auch bei Eivind Austad eine Rolle, sein Herz jedoch hatte er schon jung an Amerika verloren. Gospel, R'n'B, Blues, das ist es, was den Sound und die Kompositionen des Eivind Austad Trio im innersten zusammenhalten. Dieser dezidiert amerikanische Akzent unterscheidet sie von den vielen anderen Piano-Trios Skandinaviens und Mitteleuropas, die derzeit die Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Genres neu ausmessen.

„Moving“ ist Jazz mit Seele, der in jedem Jazzfan die innere Blue-Note treffen wird. Eivind Austads lyrisch-narrativer Stil ruft Erinnerungen an Meisterwerke von Bill Evans, Keith Jarret oder Chick Corea wach, während Bassist Magne Thormodsæter und Drummer Ha kon Mja set Johansen ihn dezent, doch mit viel Gefühl für Timing und Zwischentöne begleiten. Neben den sechs reifen und vielseitigen Eigenkompositionen auf dem Album sticht besonders die Coverversion von David Bowies „Life on Mars“ hervor, das Austad, Thormodsæter und Johansen ganz in ihren typischen Sound hüllen, ohne stets den Flow des Originals aus den Augen zu verlieren.

Wie es sich für eine norwegische Jazzplatte von Qualität gehört, so wurde auch „Moving“ in den Osloer Rainbow Studios eingespielt, die für ihre Produktionen mit außergewöhnlich klarem und transparentem Klang bekannt sind.

Eivind Austad, piano
Magne Thormodsæter, doublebass
Håkon Mjåset Johansen, drums

  1. Two of mine
  2. Median
  3. Homeland
  4. In the end
  5. Moving
  6. The moment of truth
  7. All of you
  8. Life on Mars

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