Forsonics - Open Water

Forsonics - Open Water
Forsonics - Open Water

Forsonics
Open Water

Erscheinungstermin: 08.09.2023
Label: Jazzsick Records, 2023

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jazz-fun`s recap:

Obwohl die Musik auf diesem Album keine Offenbarung oder Aufregung ist, ist das gesamte Album dank der interessanten Improvisationen sehr angenehm zu hören, und die interessant arrangierten Kompositionen werden mit zunehmender musikalischer Interaktion bunter.

Andy Gillmann – drums
Carsten Stüwe – keyboards
Thomas Nordhausen – el. & ac. guitar
Chris Fischer – trumpet & flugelhorn

Der Titel des Albums bezieht sich auf ein Bild voller Größe, Menschlichkeit und kreativer Weite. Die Musik dieses Albums gibt den Zuhörenden die Chance, ein Hörerlebnis in sich aufzunehmen, das mitunter cineastische Züge annimmt.

Auf ihrem dritten Album tauchen FORSONICS tief ein in die Weite der musikalischen Möglichkeiten. Dabei kreiert das Quartett eine wohltuende Mischung aus Klarheit, Präzision und Frische. Dieses Album atmet und zieht seine Zuhörer:innen in eine angenehme, entspannende Tiefe. Verspielt und quirlig, sachte und achtsam, spielfreudig, humorvoll und virtous.

Die 11 Jazz-affinen Stücke bilden eine faszinierende Melange, die alle unsere Sinne schärft. Alle Musiker haben Kompositionen zu diesem Album beigetragen, dazu zwei Fremdkompositionen: Eine elegische Bearbeitung von „Can´t buy me love“ (Lennon / McCrtney) und man höre und staune, „Männer“ von Herbert Grönemeyer. Hier mit einem schelmischen Augenzwinkern interpretiert.

„Way of Water“ von Drummer Andy Gillmann weist den Weg, den dieses Album nimmt. Ein von der akustischen Gitarre spielerisch umwobenes Flügelhorn Thema, wogend, groovig und leicht, das später in einem dynamischen Piano Solo mündet.

„Pré-à-porter“ erinnert an den frühen Pat Metheny, einer der maßgeblichen Einflüsse als Spieler und Komponist für Gitarrist Thomas Nordhausen. Ein virtuos verspieltes Thema, das in ein Besen begleitetes Gitarrensolo übergeht.

„Spring in Mind“ entschleunigt das Tempo und die Intensität der vorangegangenen Stücke. Als könnte man den Frühling förmlich sehen und riechen und wie alles um uns herum zu Leben erwacht…Eine elegische Komposition von Chris Fischer.

„Männer“ von Herbert Grönemeyer. Hier und da etwas reharmonisiert, mal im 7/4 Metrum, mal im 4/4. Eine gut gelaunte Mischung aus simpel und eher einfach gestrickt, aber auch durchaus komplex und anspruchsvoll. Wie Männer eben so sind…

„Amelandia“ führt die Zuhörenden endgültig in die Weite der offenen See. Ein akustischer Drumloop mit den Händen gespielt, Halleffekte auf dem Flügelhorn, ein hauchzartes Pianosolo…Dieses Stück ist pure Fantasie.

„Seven Summits“ katapultiert uns auf die Gipfel des 80er JazzFusion. Komplexe Metren, dynamische Themensequenzen und energiegeladene Soli.

„Missing Link“ Diese lyrische Ballade von Thomas Nordhausen läßt Zeit und Raum entstehen für ein entspanntes Hören und Kreieren eigener Bilder und Visionen.

„Not in Vienna“ basiert auf einem mehrtaktigen Piano Motiv. Wie ein Mantra zieht sich dieses Motiv durch das Stück von Carsten Stüwe und ebnet den Boden für ein gelassenes Thema der akustischen Gitarre und des Flügelhorns.

„Eiland“ In diesem Filmmusik artigen Thema ergänzen das Flügelhorn und die akustische Gitarre einander. Darauf folgt ein Wiederhören mit dem guten alten Moog Sound: Ein Solo untermalt von einer smoothen, funky Rhythmusgruppe.

„Only on Fridays“ ist der stilistische Ausreisser auf dem Album. Da darf der Wah Wah Effekt auf der Trompete nicht fehlen. Rhythm´n Blues im lässigen jazzy Outfit. Spielfreude pur…

„Can’t buy me love“ – eine tiefe Verneigung vor einem der schönsten Songs ever. Hier in einer reharmonierten Balladenform. Ein versöhnlicher und friedvoller Abschluss dieses Albums.

Thomas Nordhausen – akustische & elektrische Gitarre

... hat in den letzten 30 Jahren in den verschiedensten Formationen gespielt. Er arbeitete dabei mit so unterschiedlichen Musikern wie Xaver Fischer, Frederik Köster, Paul Lovens, Paul Lytton, Ike Stubblefield, dem Sinfonieorchester Aachen und Felix Janosa. Thomas Nordhausen studierte am Conservatorium Maastricht und war dort auch zwischenzeitlich als Gastdozent tätig. Seit acht Jahren leitet er den Aachener Jazzworkshop.

Carsten Stüwe – Keyboards & Piano

... gehört zur immer seltener gewordenen Spezies der Autodidakten. Er spielte so gut wie jede Form von Musik, von der Hardcore Tanzmucke bis hin zu komplexen Orchesterarrangements. Als (Hand-) Bassist, Keyboarder, Pianist und Organist ist er der entscheidende Link, das Bindeglied in dem Klanggebäude von FORSONICS. Unterrichtet in Remscheid und an der Bundesakademie in Trossingen.

Chris Fischer – Trompete & Flügelhorn

... ist das Sound-Destillat der Band. Sein Ton führt mit seidener Leichtigkeit zu einer Tiefe, die in den Zuhörern Bilder entstehen lässt. Keine Flucht in virtuose Tonkaskaden oder hastige Skalenhüpferei. Der bekannte Musiker aus der Kölner Jazzszene steht mit beiden Beinen auf dem Boden und erzählt fesselnde Ton-Geschichten, und jeder der zuhört, hört eine andere, außergewöhnliche Geschichte.

Andy Gillmann – Schlagzeug

Ist Lehrbeauftragter an der „Robert Schumann Musikhochschule Düsseldorf“ und am „Drummers Institute“ in Krefeld. Das US Magazin „Modern Drummer“ rezensierte seine letzte DVD-Publikation „Create Your Drumsolo“ überaus positiv und die weltweit bekannteste Drummer-Webseite „drummerworld.com“ widmete ihm, mit Blick auf sein außergewöhnliches Besenspiel, eine ausführliche Präsentation. Er veröffentlichte zahlreiche Schlagzeug Lehrbücher und spielte auf vielen Drumfestivals in Europa.

Text: Jazzsick Records

  1. Way of Water
  2. Prêt-à-porter
  3. Spring in mind
  4. Männer
  5. Amelandia
  6. Seven summits
  7. Missing link
  8. Not in Vienna
  9. Eiland
  10. Only on Fridays
  11. Can`t buy ma love
  12. Total Length

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