Francesco Ponticelli - Megapascal

Francesco Ponticelli - Megapascal - Albumcover
Francesco Ponticelli - Megapascal

Francesco Ponticelli
Megapascal

Erscheinungstermin: 24.05.2024
Label: Tǔk Music, 2024

Francesco Ponticelli - Megapascal - bei JPC kaufen

jazz-fun`s recap:

Francesco Ponticelli kreiert keinen neuen Trend im Jazz, sondern bietet uns vielfältige Erlebnisse auf hohem künstlerischem Niveau. Nicht nur Jazzerlebnisse. Musik voller Melancholie, sogar mit kontemplativem Charakter. Sehr interessante Sounds und Arrangements. Sehr interessantes Album. (Jacek Brun, 28.05.2024)

Francesco Ponticelli - doublebass, electric bass
Samuele Cyma - lead voice, guitar, electronics
Stefania Scapin - harp
Giovanni Iacovella - drums, electronics

feat.:
Ida Di Vita - violin
Massimiliano Canneto - violin
Riccardo Savinelli - viola
Gianluca Pirisi - cello

Francesco Ponticelli, hierzulande vielleicht noch unbekannt, ist einer der renommiertesten Kontrabassisten Italiens. Mit „Megapascal“ bestätigt Ponticelli seinen vorauseilenden Ruf als immenses Talent und als einer der interessantesten und innovativsten Komponisten der italienischen Jazzszene. Francesco Ponticelli schafft eine Klangwelt von höchster Qualität mit einer Balance zwischen notenbasierter Musik und Improvisation.

Megapascal ist ein Album, das fasziniert und überrascht. Der Albumtitel, der sich auf die physikalische Maßeinheit für Druck bezieht, suggeriert eine Verbindung zwischen Druck und dem Gewicht einer kritischen historischen Epoche. Das Konzept reflektiert die Dringlichkeit der aktuellen Umweltprobleme und des sich abzeichnenden globalen Dilemmas, mit dem die Menschheit konfrontiert ist. Die Musik entstand als Reaktion auf diese Situation und stellt den Versuch dar, die Energien auf eine neue künstlerische Analogie zu lenken, die auf eine noch mögliche Rückbesinnung und Neugestaltung abzielt.

Um diesen Gefühlen Ausdruck zu verleihen, hat Ponticelli sieben Stücke komponiert, in denen er zum ersten Mal Stimme, Wort und Musik miteinander verschmelzen lässt. Für die Umsetzung wählte er ein völlig neues Ensemble: Samuele Cyma (Stimme, Gitarre und Elektronik), Stefania Scapin (Harfe), Giovanni Iacovella (Schlagzeug und Elektronik) sowie ein Streichquartett, bestehend aus Ida di Vita und Massimiliano Canneto (Violine), Riccardo Savinelli (Viola) und Gianluca Pirisi (Violoncello). Die komplexe musikalische Struktur schafft einen Raum, in dem ein scheinbar einfacher melodischer Klang in Symbiose mit der Bedeutung der Worte zum Ausdruck kommt. Diese sollen Bilder hervorrufen und etwas ausdrücken, das über ihre wörtliche Bedeutung hinausgeht.

Das neue Album ist am 24. Mai auf dem von Paolo Fresu geleiteten Label „Tuk Music Voice“ erschienen, sechs Jahre nach seiner letzten CD „Kon-Tiki“. Während dieser Schaffensphase widmete sich Ponticelli dem Aufbau eines Aufnahmestudios und nahm an zahlreichen künstlerischen Produktionen teil, darunter auch an Kollaborationen mit Paolo Fresu und als Gastmusiker an mehreren renommierten italienischen Ensembleprojekten.

Text: Tǔk Music

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