FUSK - Super Kasper

FUSK - Super Kasper

FUSK
Super Kasper

Erscheinungstermin: 01.03.2013
Label:WhyPlayJazz

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Besetzung
Kasper Tom Christiansen (drums, composition)
Philipp Gropper (saxophone)
Andreas Lang (bass)
Rudi Mahall (bass clarinet)

„Freuen sie sich auf großartige Musik: FUSK stehen für den besten akustischen Jazz Europas“ schrieb rockline.si über das Debüt 2011. Das gilt auch heute noch: Schlagzeuger Kasper Tom Christiansen (QUARTz, Kran) hat mit Andreas Lang (QUARTz, a la Cour), Philipp Gropper (Hyperaktive Kid, Philm) und Rudi Mahall (Der Rote Bereich, Globe Unity Orchestra) eine höchst lebendige All-Star-Band geschaffen: Zwölftonreihen beginnen zu tanzen, Kollektive swingen, Spaltklänge flöten – und all das macht einen Heidenspaß. FUSK setzen - so webmoritz.de - „eine schwerelose Tiefe und Freude frei, gefolgt vom Begehren, das eigene Leben sollte öfters zu vielschichtigen Soundtracks wie diesem verlaufen.“ Stimmt.

Vor fünf Jahren begann es in Berlin, erzählt Kasper Tom Christiansen: „Ich hab Philipp gehört und dachte: ‚Sowas gibt’s doch nicht woanders auf der Welt!’“ Zu dem Tenoristen mit dem warmen, persönlichen Ton passte die quicksilbrige Bassklarinette von Rudi Mahall, fand der Bandleader und Schlagzeuger und komplettierte die Besetzung mit Bassist Andreas Lang, noch so ein Däne in der internationalen Jazzstadt an der Spree. Bald folgten erste Konzerte, schon die erste CD erinnerte begeisterte Kritiker in Europa und Amerika mit ihren griffigen Kompositionen und improvisatorischem Spielwitz an Ornette Coleman, Eric Dolphy, die Dixon-Shepp-Band: allesamt keine schlechten Referenzpunkte. „Das ist die Art neuer Jazz, der den Impetus dieser Ära aufnimmt und damit neue Wege findet“ bilanzierte der Gapplegate Music Review.

Mit »Super Kasper« gehen FUSK jetzt in die zweite Runde. Kontrapunktische Sprungbrett-Melodien grenzen mal an serielle Techniken („De 12 Bud“ heißt auf dänisch: „Die zwölf Gebote“), entwickeln sich mal aus gemeinsamer Improvisation („Odpowiedno“ heißt auf polnisch etwa: „richtig, natürlich“). „Es gibt ja Leute, die machen Musik 2.0, so nennen sie das: Sounds ohne Rhythmus, Neue Musik halt“ erklärt Kasper Tom. „Wir spielen halt mit Rhythmus und swing: Musik 1.0 eben.

„Ich spiele nicht Free Jazz – ich spiele Jazz free“ sagt Joe Lovano, ein Verwandter im Geiste. FUSK haben – ausgehend von den linearen Kompositionen Kasper Tom Christiansens – ihre eigene Freiheit gefunden. Der Bandname lautet übrigens auf Dänisch ganz ähnlich wie im Deutschen. Laut Duden ist „pfuschen“ „umganssprachlich für: liederlich arbeiten“. FUSK würden sagen: „Isst doch Wurst“.

  1. Musik 1.0
  2. Läuft
  3. Lufthafen
  4. Suburbia Surreal
  5. De 12 Bud
  6. Odpowiednio
  7. Isst doch Wurst
  8. Booze
  9. Fünf Sechs alte Keks
  10. Led Right, Gleen Right
  11. Alles klar, Herr Kommandant

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